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Alle Rezensionen zu Welo/Welo Quartet
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

Harvest Time
(2019, Losen Records/In-Akustik LOS234-2)

Man kann von diesem Album durchaus eine Verbindung zu jenem »musikalischen Rechenfehler« mit dem Titel »1+1=3« ziehen, der ebenfalls aus dem Hause Losen stammt und den wir erst neulich besprachen. Hierbei unternahm das diensthabende Trio (Fredrik Sahlander, Geir Åge Johnsen und Bernt Moen) den Versuch, Klassiker des Jazz in einem neuen, renovierten Sound erstrahlen zu lassen.

Das Welo/Welo Quartet geht nun genau den umgekehrten Weg: Es spielt fast ausschließlich Eigenkompositionen. Diese klingen aber so, als seien sie als gut abgehangene Standards geradewegs dem Real Book entsprungen. Das ist es dann aber auch schon. Den beiden Welos – es handelt sich dabei um den Pianisten Tor und seinen Saxofon spielenden Sohn Ola – gelingt es nicht, dieser Musik etwas Eigenes oder gar Einzigartiges anzuheften. Auch die beiden übrigen Mitspieler, Lars Tormod Jenset am Bass und Martin Wister am Schlagzeug – mithin gestandene Studio-Profis – schaffen das bei allen handwerklichen Fähigkeiten nicht. Wer sich beispielsweise mit den Saxofonisten-Protagonisten dieses Genres befasst hat, exemplarisch sei der frühe Joshua Redman genannt, der hat das alles leider schon x-fach gehört. (stv)



Siehe auch:
Fredrik Sahlander, Geir Åge Johnsen, Bernt Moen
Espen Eriksen Trio
Niels Lyhne Løkkegaard

 Welo/Welo Quartet: Harvest Time



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