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Alle Rezensionen zu The Jessica Fletchers
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

What happend to the?
(2003, Perfect Pop Records/Rainbow Quartz RQTZ 088)

Die Blumenhemden rausgeholt, bitte. Die Räucherkerzen angezündet. Viel Orange muss zu sehen sein. Dazu grasgrün und lila und pink und hellblau und am besten sich jetzt schnell um die eigene Achse drehen. Damit man sich aus der Gegenwart katapultiert und irgendwo in den späten Sechzigern bis frühen Siebzigern landet. Und nun eine Prise Twist, einen Happen Beatmusik, eine Spur Psychedelisches hinzufügen.

Dazu orgelt folgsam die Orgel, schrammelt ergeben die Schrammelgitarre, und die Drums werden noch sehr zurückhaltend bearbeitet, während der Background-Chor brav dem Sänger folgt. Nur etwas für echte Fans, die sogleich die Blumenhemden rausholen und die Räucherkerzen anzünden. Alle anderen werden ratlos am Rande stehen und den aus der Gegenwart Geflüchteten mit ihrer Ratlosigkeit die gute Laune verderben. (frk)

The Jessica Fletchers: What happend to the?

Offizielle Website

Offizielle Website      www.thejessicafletchers.com

   

You Spider
(2008, Schoenwetter Schallplatten/Broken Silence)

Euphorie! Gas! Spaß! Es macht ein bisschen den Anschein, als ob sich in der Welt der Fletchers nie etwas ändert. Es ist auch im Winter Sommer und die beschwingten Sounds nisten sich kurzzeitig prächtig ins Ohr, wenngleich sich die Verweildauer meist mit der Hördauer gleichsetzen lässt und somit Parallelen zu ihren schwedischen Kollegen Caesars wach werden.

Etwas rockiger als sonst preschen die Norweger durch ihren Kosmos, der mitunter nicht mehr so hemmungslos nostalgisch daherkommt wie die Vorgänger. Wer Kurzweil und Übersichtlichkeit mag, dem bietet »YOU SPIDER« einen vorzüglichen Einstieg in die Welt des Indiepop. Die kleinen Endorphin-Tierchen zappeln prächtig, die Wiesen duften. Alles ist gut. (maw)

   

Less Sophistication
(2005, Rainbow Quartz RQTZ117)

Flugs auf die Tasten »6« und »0« der Zeitmaschine gedrückt, und schon wieder findet sich das Drammer Quintett auch im achten Jahr ihres Bestehens in seeligen Zeiten der Popmusik wieder. Der musikalische Rahmen der beiden Vorgänger wird natürlich auch im dritten Anlauf nicht gesprengt: Gedämpfte Gitarren und jubilierende Chöre täuschen mit einem dicken Augenzwinkern kontinuierlich Euphorie und Gelassenheit vor. Da rumpelt der Beat, da farfisat die Orgel, da schwenken die Streicher die Regenbogenflagge, bis die Beine wuppen.

Und warum das Booklet aus zehn Seiten weißer Inhaltslosigkeit besteht, klärt sich schnell nach dem Konsum dieser CD und diesen leckeren Keksen und Pilzen. Damit kommen die Farben nämlich von ganz alleine ... (maw)



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