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Alle Rezensionen zu Mopo
(Genre »Jazz«, Land »Finnland«)

 

Beibe
(2014, Texicalli Records TEXCD 128)

Schon vor Veröffentlichung ihres Zweitlings hatten sich Mopo in Helsinki den Ruf einer sehr heißen Live-Band erspielt: Drei Jazzer machen viel mehr als Jazz und begeistern damit alle, die offene Ohren haben und Lust an viel Groove, einigen abgefahrenen Ideen, teils halbwegs freien Improvisationen und einer guten Prise schrägem Humor. Linda Fredriksson ist die treibende Kraft bei Mopo, sie spielt sowohl Alt- wie Baritonsaxophon mit viel Kraft und Freude. Dazu kommen Eero Tikkanen am Kontrabass und Eeti Nieminen am Schlagzeug – eine sehr intensiv zusammenspielende Einheit sind Mopo geworden. Für »BEIBE« gewannen sie sogar eine »Emma«.

Mit dem Titelstück (Dt.: Baby) legen Mopo gleich los wie die Oma, die im Hühnerstall Motorrad fährt: Es groovt ohne Ende zwischen Shuffle und Funk, getragen von einem griffigen Riff von Linda Fredrikssons Baritonsaxophon, und eine von allen gesungene, na gut: gegrölte Textzeile machen Appetit auf mehr. Im Verlauf zeigen Mopo, dass sie noch viel mehr drauf haben – und das auch unbedingt zeigen wollen: Das finnische Trio wechselt die Stile – oder deren Andeutungen – manchmal innerhalb der Stücke, sie haben mehr Ideen als auf die Stücke passen. Genau das ist auch das kleinere Problem auf dieser CD, Mopo können manchmal vor Kraft kaum laufen. Das größere Problem ist, zumindest streckenweise, dass der Kontrabass arg in den Hintergrund gemischt wurde – bei einer solchen Trio-Konstellation ist das natürlich klanglich Gift. Schade, aber die Band hat enormes Potential. (tjk)

 Mopo: Beibe

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.mopomopo.com



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