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Alle Rezensionen zu Erki Pärnoja
(Genre »Pop«, Land »Grenzgänger«)

 

Leva
(2020, Playground Music)

Erki Pärnoja ist ein Suchender: Der Sänger und Gitarrist der auch im Ausland bekannten estnischen Indiepopband Ewert And The Two Dragons zeigt auf seinem dritten Soloalbum »LEVA«, seine introvertierte, aber gleichwohl schwärmerische Seite. Und lädt zum aufmerksamen Zuhören ein. Pärnoja zelebriert anspruchsvolle Töne zwischen Filmmusik, anspruchsvollen Klangspielereien und flottem Gitarrenpop. Keine Angst: Pärnoja ist kein verkopfter Grübler, sondern ein angenehm unberechenbarer Zeitgenosse. Im Titelstück ist zunächst Pärnojas Gattin Anna Kaneelina mit ihrer hellen Stimme an den Vocals zu hören. Auf schwedisch, übrigens! Aber dann legt der Este los und überrascht hier mit rockigen Gitarrensounds. Holla!

Flirten mit neoklassischen Sounds wie im erhabenen »Eha« und damit himmelwärts fliegen: Pärnoja schafft das erfreulich kitschfrei. »Soledad« wechselt ins melancholische Poplager, während das instrumentale, verträumte »Maa« im künstlerischen Schaffen von Efterklang nicht als Fremdkörper auffallen würde. »Fatigue«, einer der Albumhöhepunkte, ist von arabischen Klängen inspiriert: Pärnoja verbeugt sich hier implizit vor der algerischen Band Tinariwen. Eine kleine musikalische Bildungsreise, ausgehend von der kleinen Baltenrepublik Estland: Pärnoja ist ein Träumer, der mit offenen Augen durch die Welt geht. (emv)



Siehe auch:
Efterklang

Erki Pärnoja: Leva

Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      https://erkiparnoja.com



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