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Alle Rezensionen zu Nea
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Some Say
(2020, Milkshake/Sony)

Neues aus der schwedischen Pophitfabrik: Mit Nea alias Linnea Södahl tritt eine Musikerin in den Vordergrund, die sich bislang vor allem als Co-Songschreiberin für ihre Landsfrau Zara Larsson hervorgetan und mit Szenegrößen wie Tove Styrke zusammengearbeitet hat. Mit »SOME SAY« legt Nea nun ihre Debüt-EP vor, um ihre »persönlichsten Songs« mit der Welt zu teilen. Warum Sehnsucht und Unsicherheit in Liebesdingen nun so ungewöhnlich persönlich für Miss Nea sind, erschließt sich nicht wirklich. Allzu gefällig plätschern diese Herzschmerz-Tracks vor sich hin. Perfekt produziert natürlich, denn wir sind hier in Schweden. Auch stimmlich ist die Sängerin auf der Höhe. Und dass sie eine sehr hübsche Frau ist, dürfte der offenkundig angestrebten internationalen Karriere auch nicht schaden.

Keine Frage: Nea liefert Popsongs, die sich von allem inspirieren lassen, was im Moment angesagt ist. Etwa vom klassischen 90er-Eurodance: Beim Titeltrack sind es die Italo-Popper Eiffel 65 und ihr Hit »I’m Blue (Da Ba Dee)« aus dem Jahr 1998. Schon wieder unerfüllte Liebe! Klar, dass hier auch RNB-Versatzstücke durch die Luft wirbeln wie Konfetti und der Einfluss der jungen Kylie Minogue sehr präsent ist. Nur: Neas Songs bieten keinerlei wirklichen Wiedererkennungswert und Brüche oder Widersprüche schon gar keine. Ist Herzschmerz wirklich im Moment unser dringlichstes Problem? Eher wie nicht. (emv)

 Nea: Some Say

Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      https://www.instagram.com/neasongs/



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