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Alle Rezensionen zu Freyr
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

I'm Sorry
(2020, Nettwerk Records)

Ein nachdenklicher Träumer mit der Gitarre. Gibt's doch abertausende davon, möchte man meinen. Aber es gibt auch welche, die aufhorchen lassen. Zu diesen wenigen zählt Freyr, der eben kein simpler Klampfer ist, sondern auf seiner Debüt-EP »I'M SORRY« mit stilsicheren, angenehmen Arrangements und einer ausdrucksstarken, warmen, wandelbaren Stimme punktet. Und das Allerbeste: Der Halb-Schwede, Halb-Isländer aus Umeå gehört zu den wenigen Ausnahmen im ach so überbevölkerten Singer-Songwriterland, die sich selbst nicht zu sehr leidtun. Und großen Wert auf klassisches Songwriting legen. Da wir hier in Schweden sind, ist es wohl unvermeidlich, dass Freyr hörbar mit dem Pop flirtet. Wer an Simon & Garfunkel denkt, liegt nicht völlig daneben. Im ruhigen Titelstück kommen mit den Piano-Akzenten durchaus Erinnerungen an klassische Lambchop-Alben auf.

Dass der blasse junge Mann mit den sehr blauen Augen neben seinen musikalischen Ambitionen auch noch an der Universität in Stockholm auch noch Philosophie studiert, zeigt, dass Freyr gerne tiefsinnigen Gedanken nachhängt. Gleichwohl: Seine Albumsongs klingen luftig, hell und trotz vieler offener Fragen sehr hoffnungsvoll. Weinend in der Ecke sitzen sollen andere! (emv)

 Freyr: I

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