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Alle Rezensionen zu Deathbarrel
(Genre »Rock«, Land »Norwegen«)

 

Rebuke Revoke
(2020, Soulseller Records)

Die Welt, in der sich Deathbarrel bewegen, ist von Verlierern am Rande der Gesellschaft bevölkert. Die drei Norweger legen acht Jahre nach ihrem Debütalbum die vier Tracks umfassende EP »REBUKE REVOKE« vor und lassen sich hörbar von Johnny Cash und Tom Waits beeinflussen. Mit einem Bein bereits im Gefängnis, aber immer die Whiskeyflasche in der Hand: Die Musiker aus Stavanger pflegen hier alle Klischees, die mit ihrem Schlachtruf »True Norwegian Outlaw Country« einhergehen. Erfreulicherweise geht es hier aber nicht nur um böse Buben und ihre Missetaten: In feinen Songs wie »South Of The Border« halten die Mannen aus Stavanger den klassischen US-Countrysound der düsteren Variante hoch. Fiedel und Slide-Gitarre schluchzen dazu.
Mit »Heard It All Before« verbeugt sich das Trio gar vor dem Southern-Rock.

Eigentlicher Albumhöhepunkte aber ist gleich der dunkelschwarze Opener »Walk Of Shame«, in dem wir zu Banjo- und Streicher-Einlagen durch unbarmherzige Landschaften reiten, in denen Mitleid ein Fremdwort ist. Die Rauhbein-Stimme von Sänger Mr. Strangeland wird zum Sprachrohr der verlorenen Seelen. Großes Kino! Quentin Tarantino, bitte übernehmen Sie! (emv)

 Deathbarrel: Rebuke Revoke



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