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Alle Rezensionen zu Sjöblom
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

A Victory Of Love
(2029, Reptile Music RM005)

Einer muss auf »A VICTORY OF LOVE« Schwerstarbeit leisten: Es ist der Drumcomputer. »HUMTA HUMTA HUMTA«, schnauft der arme Kerl. Bis man gequält »AUA!« schreit. Auch die Synthies werden aufgedreht, als ob es kein Morgen gäbe. Willkommen in der Retro-Welt von Sjöblom, der auf seiner zweiten EP reichlich Resteverwertung betreibt. Beim Titelstück recycelt er einen Track der 80er-Ikonen Alphaville und bringt es fertig, schönes Pathos in billigen Kitsch für die Dorfdisco zu verwandeln. Bei den restlichen vier Tracks macht es sich der Schwede noch einfacher und liefert einen neuen Aufguss der Songs seiner ersten EP. Remix oder ich fress dich, könnte man sagen. Mit neuen musikalischen Ideen hat der gute Mann, der ansonsten als Sänger der Post-Punks The Exploding Boy tätig ist, offenkundig seine Schwierigkeiten. Ach, und erwähnte ich schon, dass er nicht singen kann?

»A VICTORY OF LOVE« ist so überflüssig wie Fußballergebnisse von vor zwei Wochen. 80er-Jahre-Retro-Feeling ist ja grundsätzlich fein, aber doch bitte nicht so seelenlos, uninspiriert und grottenlangweilig wie hier, trotz angeblich hochkarätiger Produzenten. Ernsthaft: Braucht kein Mensch, diese Scheibe!
(emv)



Siehe auch:
The Exploding Boy

 Sjöblom: A Victory Of Love



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