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Alle Rezensionen zu A Northern Code
(Genre »Jazz«, Land »Grenzgänger«)

 

Boundaries
(2019, Øra Fonogram OF150)

Als Jazzmusiker is der junge schottische Bassist Andrew Robb natürlich ständig an den Grenzen zwischen Improvisation und Komposition unterwegs. Doch im Zuge seines Studiums an der Grieg Akademie in Bergen fühlte er darin einen gewissen Drang nach Veränderung. Sein Mentor und Instrumenten-Kollege Magne Thormodsdæter, langjähriges Mitglied der Bergen Big Band, machte ihn daher mit den beiden norwegischen Nachwuchstalenten Mathias Marstrander (E-Gitarre) und Sigurd Steinkopf (Schlagzeug) bekannt, da diese ebenfalls an freieren Ausdrucksweisen in ihrer Musik interessiert waren.

Die Freiheit innerhalb der Form und die Form innerhalb freier Elemente sind also die bestimmenden Themen dieses Albums, das gleichzeitig Robbs Abschlussarbeit an der Akademie ist. Aber haben sie damit auch den »nordischen Code« geknackt? Teils-teils möchte man sagen, denn tatsächlich meint man förmlich zu hören, wie sie die nordische Weite gemeinsam musikalisch durchschreiten. »Slow Motion«, »Meditative« oder »Soundscape« sind dabei nicht nur als Songtitel, sondern auch als Programm für das rund 41-minütige Album zu verstehen. Aber bisweilen verlieren sie sich auch etwas in ihrer Klangwanderung, indem sie – um im Bilde zu bleiben – jedem mäandernden Bächlein folgen wollen und am Ende vom Stöckchen zum Hölzchen kommen. Etwas mehr zupackende Momente, die eben auch zum »Nordischen Code« gehören, hätten jedenfalls nicht geschadet. (stv)



Siehe auch:
Marstrander Trio
Toivo Quintet
Bergen Big Band
Eivind Austad Trio

A Northern Code: Boundaries



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