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Alle Rezensionen zu Blacknuss
(Genre »Beats«, Land »Schweden«)

 

Made In Sweden
(1995, BMG 74321.24745.2)

Oktober 1991: Im Stockholmer Jazzclub »Fasching«, wo früher Ornette Coleman, Eddie Harris oder Maceo Parker Pionierarbeit in Sachen Jazz und Soul leisteten, fand eine »Blacknuss-Night« statt, bei der sich einige der profiliertesten Funk-Spezis Schwedens trafen, jammten und verdammt viel Spaß hatten. So viel, dass dieses Procedere einmal wöchentlich wiederholt wurde und 1994 so ausgereift war, dass die Blacknuss Allstars ins Studio marschierten.

»MADE IN SWEDEN« lieferte einen der hörenswertesten Beiträge in der damals brandenden Acid-Jazz-Welle und spannte einen stilistischen Bogen von Marvin Gaye über Shaggy und Mary J. Blige bis hin zu James Brown, Maceo Parker und George Clinton. Die Truppe, bei der besonders die Sängerinnen Lisa Nilsson und Jennifer Brown sowie der junge Esbjörn Svensson am Werk waren, groovt und schwitzt, swingt und rapt einfach prachtvoll. Wo Blacknuss auftreten, lösen sich wegen Temperatur und Luftfeuchtigkeit die Tapeten von den Wänden ... (lha)



Siehe auch:
Verschiedene: Totally Wired
Lisa Nilsson
Esbjörn Svensson

 Blacknuss: Made In Sweden

   

Gold
(2005, Content Records/Edel 0163722CTT)

»Seventh Heaven« heißt einer der schönsten Songs auf »GOLD«. Und in Richtung Rhythm'n'Blues-, Funk- und Discohimmel swingen hier auch die Hörer. Die große Glitzerkugel dreht sich dazu. Die Compilation mit ihren 18 Songs ist geradezu unverschämt sinnlich und birst vor Lebenslust. Heiß, sehr heiß, was die wechselnden musikalischen Protagonisten um das Kernduo Martin Jonsson und Christian Falk in lässiger Könnerschaft an Feuerwerkskörpern in den Himmel werfen.

Da gibt es selbst beim Remake des Klassikers »Last Night A DJ Saved My Life« noch neue Facetten zu entdecken. Lustvolles Vermengen von Stilen von Rap über sanften Electronics bis zum Jazz und dem Discosound der 70er macht den Kopf schwindelig. Wow. Nichts wie auf die Tanzfläche! (emv)

   

3
(2003, Superstudio Orange ORANGE-C-5)

Die Discokugel rotiert. Körper zucken, Farben verlaufen ineinander. Es ist verdammt intelligent und tanzbar, was die lose Künstlergruppe um die beiden Spiritusrektoren Jonsson und Falk im dampfenden Zaubertrankkessel der Populärmusik zusammenmischt. Das branchenübliche »featuring Heinz und Karl und sonstewen« sollte in diesem Fall nicht für hochgezogene Augenbrauern sorgen, sondern Freude aufkommen lassen. Was Gastrapper ADL & Swing im unwiderstehlichen Dancefloor-Füller »Getaway vorlegen, ist nichts weniger als eine perfekte Symbiose zwischen Discofox und den Commodores.

»3« ist so perfekt produziert, dass das Album fast zu makellos ist. Trotz der enormen Spielfreude und der lustvollen Grenzüberschreitungen. Denn merke: Zu viel Sahnestückchen machen einem auf Dauer schlapp. (emv)



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