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Alle Rezensionen zu Ital Skurk
(Genre »Beats«, Land »Schweden«)

 

Det är nåt fel nånstans
(2004, Vesper Records VESCD04011)

Reggae aus Schweden? Das erwartet man nicht unbedingt. Und hört sich plötzlich durch eine Produktion voller schwedischer Reggaesongs, die fast nahtlos ineinander fließen. Ja, schon merkwürdig. Dabei bieten Ital Skurk um den Sänger und Keyboarder Peter Lindberg auf ihrem Debütalbum solide und aufrechte Kost, die so rein gar nichts mit dem Reggae zu tun hat, bei dem ständig jemand das Ende von Babylon herbei schreit.

Eher sparsam setzt man Dub-Effekte ein, lässt den Bass recht dezent wummern und verzichtet überhaupt auf martialische Gesten, wie sie manchem jamaikanischem Reggaevertretern eigen sind. Für manchen mag diese Art eines sich fast zurück nehmenden Reggae auf die Dauer ein wenig zu clean sein; gar zu distanziert und zu wenig lustvoll ausufernd. Umgekehrt lässt sich hier eine mehr als interessante nordische Variante dieser Genres entdecken, gedacht für eher stille Genießer. (frk)



Siehe auch:
Verschiedene: Konst & Ramar
Oscar Danielson

 Ital Skurk: Det är nåt fel nånstans

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.vesper.se/skurk.asp

   

Låt solen skina
(2006, Vesper Records/Bonnier VESCD06027)

Richtig einen Schreck gekriegt! Denn unerwartet weichgespült kommen Ital Skurk mit ihrem ersten Song daher; noch dazu ist Peter Lindbergs Stimme so blöde verhallt! Aber gleich das zweite Stück lässt einen wieder mit dem Kopf wackeln und den Armen schlenkern. Ab dem dritten weiß man: Sie spielen uns verlässlich und treu mittels ihres »Swedish Reggae-Styles« in das ewige Reich der guten Laune.

Sehr hübsch der Song »Sixten Af Sicksack«, der etwas blechern und mit hart angeschlagenen Gitarren zum Hu!-Hu!-Chor den Reggae der Sechziger zitiert. Richtig foxy »Fler Or Fler«, »Bra« wiederum super von Huxflux Nettermalm betrommelt. Gelungen auch die Dub-Anleihen ohne allzu viele elektrische Spielereien. Kurzum: Eine weitere wunderbare CD, die uns durch einen weiteren wunderbaren Sommer begleiten wird. (frk)

   

Öppna Dörren
(2005, Vesper Records/Bonnier VESCD05019)

Wer Reggae mag, aber gut auf tranige und haschgeschwängerte Hymnen a la »Babylon Must Fall« verzichten kann, ist hier gut aufgehoben. Die Mannen um Peter Lindberg und Pierre Lindsjöö pflegen einen unprätentiösen und zeitlosen Style, der angenehm frei ist von hysterischer Fröhlichkeit und nicht mit unnötigen elektronischen Spielereien aufgemotzt wird.

Diesmal platzieren sie sogar zwei Songs, die das Zeugs zum echten Hit haben: »Ett Drägligt Liv« geht zurück zum schlichten Reggae der späten Siebziger Jahre, eingängig und punktgenau; »Planterar En Skog« dagegen ist ein illustrer Ausflug in das Zwischenreich von Reggae und Ska – und flugs ertappt man sich dabei, wie man in seinem Zimmerchen auf der Stelle tanzt und sich wünscht, man hätte ein lustiges Ska-Hütchen auf dem Kopf. (frk)

   

Fira Jul Ifred
(2005, Vesper Records VESCD 05021)

Ertappt! Zweimal das Anfangsstück gehört – und schon schnippe ich mit den Fingern mit. Ist aber auch nicht verwunderlich, strahlt doch selbst diese Weihnachtsplatte der Reggaemannen um Peter Lindberg eine zwar leicht unterkühlte, doch aber grundsolide Leichtigkeit und Fröhlichkeit aus.

Ob »Det Ar En Ros Utsprungen« oder »Sankt Staffan Han Rider« – hübsch kreiselt zwischendurch die Gitarre, und verlässlich pulst der Bass, während im Hintergrund der sich aufwallend wollende Chor zuweilen durch allerlei nette Soundtüfteleien in seine Schranken verwiesen wird. Allein das Stück »Hosianna« hätte nicht sein müssen, das einfach nicht frech genug gegen den Strich gebürstet wurde, um als Parodie durchzugehen. (frk)



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