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Alle Rezensionen zu El Caco
(Genre »Rock«, Land »Norwegen«)

 

Hatred, Love & Diagrams
(CD+DVD, 2012, Indie Recordings INDIE031CD)

»HATRED, LOVE & DIAGRAMS« von El Caco ist ein Bastard aus Stoner Rock, Prog, Alternative, Hard Rock und Metal. Das Trio springt schon im Opener des 47-Minüters zwischen rauem Stoner und doomigen Passagen umher, teilweise wirkt das Ganze etwas konfus. Das anschließende »Hatred« beginnt mit gothicartigem Gesang, der aber nicht lange anhält, nur noch einmal wiederkehrt; der satte Groove dagegen bleibt bis zum Ende. Danach besinnt sich die Truppe um Sänger / Bassist Øyvind Osa wieder für eine Weile auf ihre Stoner-Zeiten.

Der härteste Rocker ist Stück »Go Forward«, als Kontrast zur Beinah-Ballade »She Said«. Dazwischen packen die Diebe einige dramatische Momente wie beispielsweise »Sixty To Zero«. Über Langeweile in punkto Songwriting, Arrangements und Gesang kann sich hier keiner beschweren, einen roten Faden sucht man allerdings vergebens. Die Norweger machen es dem Hörer mit diesem Werk nicht leicht, massentauglich klingt anders; doch Freunde düsterer, verquerer, fordernder Klänge kommen hier voll auf ihre Kosten. (nat)

 El Caco: Hatred, Love & Diagrams

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.elcaco.com

   

From Dirt
(2007, Black Balloon Records Blacd011)

In Zweijahresabständen veröffentlichen die norwegischen Diebe (el caco = der Dieb) seit dem Debüt anno 2001 ihre Scheiben. Auf »FROM DIRT« fabriziert das Trio aus Lillestrøm rifflastigen (Hard)rock, der zuweilen mit Thrasheinlagen oder Frauengesang wie in »Crash & Burn« dekoriert wird – ersteres klingt deutlich angenehmer. Basser/ Sänger Øyvind Osa bevorzugt hier klaren Gesang, teilweise in hohen Lagen – wie im Opener »Beyond Redemption«.

Einige Stücke verlangsamen das Tempo bis hin zu balladenartigen Passagen, andere startet Schlagzeuger Thomas Fredriksen mit wildem Gemetzel – und Øyvind schreit los. Ein solides Werk, dessen schleppender Groove über die Gesamtlänge aber zu einförmig wirkt. (nat)

   

Viva
(2001, Music For Nations/Zomba 5016583127022)

Erstmal hatte ich diese CD auf einen Stapel beseite gelegt, in der Meinung, dass es sich hier um eine mexikanische Ska-Band handelt. Aber dem ist nicht so – den zugegebenermaßen verwirrenden Namen El Caco legte sich eine norwegische Band zu. Übersetzt wird »El Caco« als »Die Banditen«, und das beschreibt auch den Sound der Nordlichter, der sich stark am Wüstenrock Marke Kyuss anlehnt, mit den typischen Stoner-Anleihen aus hart groovenden Gitarren, rauhem Gesang und weiten intrumentalen Passagen.

Da fehlen nur noch die Kakteen und die Banditen, wie gesagt. Auch wenn Norwegen nicht ganz der Exporteur für diese Sorte Musik ist, so haben El Caco es sicher verdient, auch Euer Gehör zu finden. Ich denke nicht, dass Ihr es bereuen werdet! (chd)



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