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Alle Rezensionen zu Grave
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Endless Procession Of Souls
(2012, Century Media ?)

Mit »ENDLESS PROCESSION OF SOULS« kehren Grave zu Century Media zurück, wo ihre Karriere anno 1991 mit »INTO THE GRAVE« begann. Inzwischen ist Sänger / Gitarrist Ola Lindgren das letzte Originalmitglied der Band, hat aber in Schlagzeuger Ronnie Bergerståhl sowie den Neuzugängen, Gitarrist Mika Lagrén (Facebreaker) plus Bassist Tobias Cristiansson (Ex-Dismember), adäquate Mitstreiter gefunden. Die Band teilte sich das Songwriting, verpasste den neun Songs plus Intro neue Frische, mit viel Groove und Härte.

Der druckvoll produzierte Zehntling rumpelt mächtig durch die Death-Landschaft, unerreichbar für viele neue (und alte) Kapellen. Einziges Manko: Das Gemetzel dauert »nur« eine Dreiviertelstunde (der Vorgänger »BURIAL GROUND« brachte es immerhin auf 80 Minuten); dafür gibt's beim limitierten Boxset eine Bonus CD mit den Coversongs »Killing Technology« (Voivod) und »Efilnikufesin« (Anthrax). (nat)



Siehe auch:
Dismember
Facebreaker

 Grave: Endless Procession Of Souls

   

Burial Ground
(2010, Regain Records RR171)

Die schwedischen Death-Pioniere Grave wuchten ihr neuestes Werk »BURIAL GROUND« noch weiter in Richtung Old School, als den Vorgänger »DOMINION VIII«: Stilistisch erinnern die neun Stücke an die frühen Neunziger. Wenn dann noch Matti Kärki von Dismember bei »Dismembered Mind« – wann auch sonst? – zum Mikro greift, ist die Zeitreise perfekt. Der elfminütige(!) Song ist sicherlich einer der Höhepunkte des Albums, neben dem deftigen Nackenbrecher »Sexual Mutilation«.

Den Längenrekord stellt allerdings der Titeltrack mit guten 13 Minuten auf, dem Ola Lindgren, Ronnie Bergerståhl und Fredrik Isaksson schleppende Doompassagen verpassen. Bleischwer, ungeschliffen und brutal groovend hämmert sich der druckvoll produzierte 80-Minüter ins Gemüt, dekoriert mit einem Gitarrensolo von Karl Sanders (Nile) in »Bloodtrail«. Jep. Grave rotzen euch 2010 einen fetten Death-Klumpen vor die Füße – greift zu! (nat)



Siehe auch:
Dismember

   

Dominion VIII
(2008, Regain Records RR)

Ebenso wie Unleasheds nahezu zeitgleiche Veröffentlichung »HAMMER BATTALION« mühelos zehn Jahre früher in deren Diskografie stehen könnte, halten es Grave mit ihrem Werk – nur gehen diese noch einen Schritt weiter zurück: Die schwedischen Death-Pioniere verabschieden sich von Blastbeats und technischen Hilfsmitteln. Das Trio um Ola Lindgren bolzt sich auf »DOMINION VIII« ziemlich urwüchsig durch neun finstere, thrashige Songs.

Ferner verpassen Grave ihrer achten Scheibe einen ordentlichen Old-School Sound, der die 44 Minuten verhältnismäßig dumpf klingen lässt. Riffs aus der guten alten Zeit schütten sie mit »AS RAPTURE COMES«-Groove zu einem gekonnten neuen-alten-Gebräu zusammen. Authentisch, thrashig, rau. (nat)



Siehe auch:
Unleashed

   

As Rapture Comes
(2006, Century Media/SPV 77611-2)

Nach einem kurzen Intro schlägt »Burn« in die gewohnt schnörkellose, ursprüngliche schwedische Death Metal-Kerbe, die zugleich Fans von Dismember oder Unleashed entzücken dürfte. Lindgren grunzt, schreit wie eh und je, Gitarren heulen, dunkle Bässe blasen den Hörer an die Wand. Doch im Gegensatz zum Vorgänger »FIENDISH REGRESSION« geben Grave sich facettenreicher: Höchstgeschwindigkeitsattacken lösen behäbige Tonläufe ab, raffiniert in Szene gesetzt vom neuen Drummer Pelle Ekegren – der aber auch einen kompletten Song mühelos minutenlang durchprügeln kann; »Unholy Terror« beweist es.

Das von Peter Tätgren (Hypocrisy, Pain) abgemischte »AS RAPTURE COMES« hat mit dem Opener und dem sich stetig steigernden »By Demons Breed« zwei prächtige Hits an Bord; scheiden werden sich die Geister jedoch am Alice In Chains-Cover »Them Bones«: Die Meinungen schwanken zwischen genial und einfallslos. (nat)



Siehe auch:
Dismember
Unleashed
Vicious Art

   

Fiendish Regression
(2004, Century Media/SPV 77511-2)

Jep – so muss Death Metal klingen. Da werden die Gitarrensaiten in wildester Manier geschreddert und gequält und ihnen stampfende, alles zermalmende Rhythmen entlockt. Selten, aber dann dafür um so überraschender traktiert man die Klampfen in so halsbrecherischer Geschwindigkeit, dass selbst gestandene Headbanger angst um ihren Nacken haben. Das alles wird begleitet von einem Grunzen, das diesen Namen auch wahrlich verdient.

Grave zeigen seit ihrem Debüt im Jahre 1991 im Death Metal-Bereich, wo der Hammer hängt. Wer die Band nicht kennt, weiß nicht wirklich, wie richtiger Death klingen muss. Bleibt nur zu hoffen, dass die Mannen nun wieder regelmäßiger neue Werke auf den Markt bringen als zuletzt. Kaufen – marsch, marsch! (hog)



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