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Alle Rezensionen zu Turisas
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Turisas2013
(2013, Century Media 9983182)

Auf »TURISAS2013« präsentieren sich die Finnen in teilerneuerter Besetzung: Die Akkordeonistin Nette Skog ist schon länger ausgestiegen, dafür ist Robert Engstrand als fester Keyboarder mit von der Partie. Bassist und Schlagzeuger wurden ausgetauscht, für den richtigen Rhythmus sorgen nun Jesper Anastasiadis und Trommler Jaakko Jakku. An die Stücke mit mehr Synthies und Orgel, aber ohne Akkordeonistin, muss sich der Hörer erst gewöhnen. Den geringeren Folk-Anteil kennt er dagegen schon vom Vorgänger »STAND UP AND FIGHT«.

Doch klingt die aktuelle Scheibe wiederum ganz anders. Zum einen durch die rohere, trockenere Produktion, zum anderen durch die Lieder selbst: Weniger hymnisch und eingängig, sie bietet keinen Ohrwurm wie »Stand Up And Fight«. Das Stück mit dem wunderbaren Titel »No Good Story Ever Starts With Drinking Tea« könnte eine Hymne werden, wäre es nicht viel zu schnell dafür. Es erinnert an schnellere Versionen der Korpiklaani-Hits wie »Vodka«, »Beer Beer« und »Tequila« – und hat auch die gleiche Botschaft: »Alcohol all night long«.Knapp 42 Minuten währt die Battle Metal, dieses Mal übrigens nicht als Konzeptalbum komponiert. Anspieltipps außer dem erwähnten: Das dramatische »Ten More Miles«. (nat)


Zur DVD-Rezension über Turisas

 Turisas: Turisas2013

Offizielle Website

Offizielle Website      www.turisas.com

   

Stand Up And Fight
(2011, Century Media 9979822)

Dieses Mal ließen Turisas ihre Jünger tourbedingt fast vier Jahre auf ein neues Album warten, bis sie sich mit »STAND UP AND FIGHT« zurück melden. Als wäre kein Tag vergangen knüpfen die Battle Metaller mit ihren Schlachtenhymnen an »THE VARANGIAN WAY« an, nicht nur musikalisch sondern auch textlich: Die Geschichte die damals in Konstantinopel endete, setzt das Sextett um »Warlord« Nygård jetzt fort.

Oder sollte man besser Quintett sagen? Denn von der Akkordeonistin Netta Skog ist hier nichts zu hören. Stattdessen erklingen opulente, an Filmmusik erinnernde Songs. »The March Of The Varangian Guard« eröffnet den Dreiviertelstünder mit Chören, Pauken und Trompeten, echtem Orchester (Streicher/Bläser) und Klargesang. Fanfaren, bombastische Instrumentierung, Heldengesänge, Akustikgitarren, erzählte Passagen, verträumte Klaviermelodien und Harfen durchziehen die neun Stücke, von Folk keine Spur. Turisas 2011 – der perfekte Soundtrack zu allen »Sandalenfilmen«. (nat)

   

The Varangian Way
(2007, Century Media/SPV 77580-2)

Drei Jahre hat es gedauert, bis sich die nach dem finnischen Kriegsgott benannten Turisas mit ihrem »Battle Metal« auf die Spuren ihrer Vorfahren begeben – genauer gesagt auf »THE VARANGIAN WAY«: Die Varangianer, auch Waräger genannt, waren mittelalterliche Wikinger aus dem hohen Norden. Und so vertonen die Mannen um Nygård »nicht einfach bedeutungslose Ammenmärchen, sondern wir erzählen eine wahre Geschichte«.

Passend zu den inspirierenden alten Legenden baut das Sextett osteuropäische/nordische Folklore-Einflüsse in seine Lieder ein. Geigen und Akkordeon ergänzen die (power)metallischen Schlachtgesänge. Allerdings sorgen Fanfaren-Getröte oder übertriebene Kriegs-Theatralik wie in »Five Hundred And One« für (unfreiwillige) Komik. Fazit: Die Finnen offerieren extrem bombastische Hymnen mit hohem Mitsingfaktor, vorgetragen in Klargesang oder mit krächzender Stimme, stellenweise zugekleistert mit dick aufgetragenen (Frauen)Chören. Wer Kapellen wie Ensiferum, Finntroll oder Moonsorrow zu hart findet, der probiere es mit Lordis Tourbegleitern alias Turisas. (nat)



Siehe auch:
Ensiferum
Finntroll
Moonsorrow
Lordi

   

Battle Metal
(2004, Century Media/SPV 77439-2)

In ihrem Debüt geigen die jungen Finnen der bereits im Jahre 1997 gegründeten Band ja gleich mächtig auf – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Bands, die mit Folk-Einflüssen arbeiten, schießen in den finsteren Wäldern Skandinaviens in der letzten Zeit ja wie Pilze aus dem Boden. Turisas finden dabei aber von Beginn an ihren ganz eigenen Stil alias »BATTLE METAL«.

Einprägsame Violinenklänge, an die graue Vorzeit erinnernde Hammondorgel-Einlagen, Flöten, mittelalterlich anmutende Chöre – all das gepaart mit druckvollen Gitarren und vor allem auch spürbarer Freude an der Musik. Schnappt eure Schwerter, ab in den nächsten CD-Laden und auf in die Schlacht! (hog)



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