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Alle Rezensionen zu Jon Eberson Group
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

Dreams That Went Astray
(2002, Emarcy/Universal 004400134212)

Alles kehrt wieder, ob man nun will oder nicht, besonders in Mode und Musik wird nichts noch so grausames ausgelassen. Aber Entwarnung: Jon Eberson, außerhalb Norwegens weitgehend unbekannter Gitarrist, erweckt mehrere vergangene Genre-Spezialitäten zum Leben und sorgt mit ein paar Neuerungen doch für Auffrischung.

Gitarren-Popjazz a la Benson, Fusion wie Scofield etwa zur »STILL WARM«-Zeit, ein bißchen Miles aus mehreren Epochen und flüssige Linien, die an Pat Martino erinnern: Aus diesen Zutaten braut der Gitarren-Wizard Eberson ein hörbares, tanzbares, genießbares, süffiges Ganzes, dessen Makel ein paar Längen und die nicht allzu einfallsreichen Kompositionen sind. Aber es groovt wirklich schön, und auch seine Helfer sind nicht zu verachten: Veteran Pål Thowsen ist endlich mal wieder an den Drums zu hören, Tom Erik Antonsen spielt einen tiefen Groove-Bass, DJ Strangefruit macht ein paar Gimmicks, und für den harmonischen Zusammenhalt sorgt Bugge Wesseltoft, obwohl sich dieser solistisch arg zurückhält. Für die Höhepunkte sorgt allerdings eine Sängerin auf drei Stücken: Beate Slettevold Lech von Beady Belle! (tjk)



Siehe auch:
Bugge Wesseltoft
Beady Belle
Jon Ebersons Jazzpunkensemble
Jon Eberson Trio

Jon Eberson: Dreams That Went Astray

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.jazzlandrec.com/eberson_bio.html

   

Back Hand Smash
(1992, Odin Records/Musikkoperatørene NJ-40192)

Berührungsängste musikalischer Art scheint Jon Eberson nicht zu kennen: An sich ist er ja ein hoch gelobter Jazzgitarrist (u.a. bekam er mal den Spelemannspris, den norwegischen Grammy), aber er blickt auch gerne mal über den jazzigen Tellerrand. Was er auch schon in jungen Jahren tat, bzw.: Diesem Manne graust vor gar nichts! Mit zwei sehr renommierten Begleitern, Bjørn Kjellemyr (b) und Paolo Vinaccia (dr), die auch schon mit Terje Rypdal musizierten, versucht Eberson, die Rock-Sau rauszulassen.

Heraus kommt keine Sau, allenfalls ein Miniferkel – ein Eber-Sohn (Entschuldigung: solche Kalauer sind dem Rezensenten üblicherweise fremd, aber hier muss es sein!). Blutleerer, sinnloser, nichts sagender geht es kaum. Gelegentlich hört man noch Posaunist Torbjørn Sunde, Trompeter Nils Petter Molvær und Sängerin Sidsel Endresen, gelegentlich spielt Eberson solo akustische Gitarre, dann wird’s besser. Danach kommt’s noch dicker, mit Gesang. Ein Witz, diese Scheibe. Aber alles nicht so tragisch, sie waren jung, und alle haben später Unmengen richtig gute Aufnahmen gemacht. (tjk)



Siehe auch:
Torbjørn Sunde
Sidsel Endresen
Nils Petter Molvaer



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