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Alle Rezensionen zu Tobias Sjögren
(Genre »Jazz«, Land »Schweden«)

 

Tobias Sjögren
(2002, Q-rious/SMD QRM101-2)

Mit der schlicht und einfach »TOBIAS SJÖGREN« betitelten CD tritt der schwedische Jazz-Gitarrist zum zweiten Mal als Solist in Erscheinung. Seine federleichten Songs, die melodisch swingende Gitarre, die watteweichen Keyboard-Teppiche und der lautmalerische Gesang Mads Lumholts lassen unentwegt an Pat Methenys lyrische Alben aus der »AMERICAN GARAGE«-Ära erinnern. Doch was sich leicht anhört, will gkonnt sein: Melodien zu rduzieren und vor allem durch di Phrasierung wirken zu lassen.

Dieser Hinweis auf diese Ähnlichkeit sollte nicht als Kritik verstanden werden, denn derart sinfonisch-epischen Jazz mit exquisiter Klangqualität hört man stets aufs Neue gern: Die instrumentalen Balladen »Svenska Skogar« oder »Månen ur molinen« etwa erzählen unnachahmlich eloquent und betörend von der Faszination der nordischen Weite. Freilich: Wer musikalische Reibungen und Dissonanzen braucht, wird enttäuscht sein. Aber will man manchmal nicht einfach nur Klarheit, Ruhe und Schönheit genießen? (peb)



Siehe auch:
Tobias Sjögren & Per Jørgensen
Northern Voices
Lars Danielsson
Joakim Milder, Tobias Sjögren & Johannes Lundberg

Tobias Sjögren: Tobias Sjögren

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.tobiassjogren.com

   

Hymn
(1994, Imogena IGCD 035)

1994, also noch zwei Jahre vor seinem Abschluss an der Musikhochschule Göteborg, veröffentlichte der klassisch ausgebildete Gitarrist sein Debüt. Den späteren Stil hatte er schon damals gefunden: eine sehr gefühlvoll gezupfte, in der Melodieführung stark an Pat Metheny erinnernde Nylonsaiten-Gitarre, zurückhaltende und sehr flächig tragende Keyboards, dazu von Shakern und Rasseln dominierte Percussion und ab und an mal eine lautmalende Stimme.

»HYMN« ist allerdings stark leitmotivisch angelegt – besonders eine bestimmte Gitarren-Melodie tritt immer und immer wieder auf – sellenweise nur so gering variert, dass man nicht sicher ist, ob man vielleicht aus Versehen auf die Repeat-Taste gedrückt hat. So tritt auf Dauer trotz der bezaubernden Klangfarben etwas Langeweile ein – »weniger« ist eben nicht immer »mehr«. (peb)



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