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Alle Rezensionen zu Promoe
(Genre »Beats«, Land »Schweden«)

 

The Long Distance Runner
(2004, Burning Heart DVSG 9031)

Mit »THE LONG DISTANCE RUNNER« schickt der meterlang rastabelockte Frontman der Looptroop-Crew nach »GOUVERNMENT MUSIC« seinen zweiten Longplayer ins Rennen, der deutlich Reggae-lastiger und experimentierfreudiger als sein Vorläufer daherkommt. Offensiv, aber niemals aggressiv umrahmt er seine sozialkritischen und politisch linken Texte mit eingängigen, fast poppigen Hooks und vor allem vielschichtigem Reggae-Ragga-Flair. Detailreich verfranst er Karibiksound mit standardisiertem HipHop, wobei Promoes Skillz stellenweise an die vertrackte Reimführung von Eminem erinnern lassen.

Ein höchst sympathisches und entspanntes Album, das die ganzen Dicke-Hose-Attitüde vornehm links liegen lässt und noch einen Tick konsequenter als Looptroop die Genregrenzen überspringt, um sich seinen Platz an der Sonne zu sichern. Hiermit kann man es locker auch über die Marathonstrecke aushalten. (maw)



Siehe auch:
Looptroop
Verschiedene: Heartattack
Embee
Gatas Parlament

 Promoe: The Long Distance Runner

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.looptroop.nu

   

White Man's Burden
(2006, Burning Heart/SPV BHR 9043-2)

Die Qualitätssiegel der Looptroop-Posse dürften inzwischen mehrmetrige Ausmaße annehmen – denn gleich pauschal schon auf die nächsten zehn Alben mit vergeben. Und natürlich enttäuscht auch dieser Promoe-Alleingang nicht.

Gewohnterweise lebt er seine Ragga- und Reggae-Einflüsse etwas exzessiver aus, als seine Looptroop-Mitstreiter. Wer aber ein verkifftes Laid Back-Album erwartet, wird spätestens ab der Mitte mit hektischen Raps überrascht. Denn dank exzellenten Gastauftritten von Capleton, Saian Super Crew oder Nosliw und einem erweiterten stilistischen Repertoire gibt es einige Verschiebungen im ein bisschen eingefahrenen Looptroop-Soundkleid. Eine zeitgemäße, etwas »härtere« Produktion, vielschichtige Beats und ein 26-Seiten-Booklet runden dieses Album hochwertig auf. (maw)

   

Government Music
(2001, Gain Recordings DVSG 013/014/015)

Genug Zündstoff steckt drin – zwischen auf hohem Niveau gedroppten Zeilen, in der kritischen Einschätzung der gesellschaftlichen Verhältnisse und in den antipropagandistischen Skillz. Promoe, überzeugter Vegetarier, Globalisierungsgegner und Linksaktivist.

Musikalisch wird das Sujet mit einer vielversprechenden, ehrlichen und erfrischenden Kombination aus vielgestaltigem HipHop, unverkrampftem Agitpop und routinierten Reggae-Abstechern umgesetzt. Unterstützt von Produzenten wie EmBee und Break Mceanix, die sich für die veritablen und pointierten Punch-Cuts verantwortlich zeichnen. Wortkrieger und Party-Philosophen dürfen also beide gleichermaßen zugreifen. (maw)



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