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Alle Rezensionen zu Looptroop
(Genre »Beats«, Land »Schweden«)

 

The Struggle Continues
(2002, David vs. Goliath DVSG 023)

Looptroop sind auf ihrem Zweitling spürbar lockerer und souveräner geworden. Die Crew lässt in ihren strictly HipHop-Ingredienzen Fünfe mal gerade sein und erweitert ihr Repertoire durch Gesang mit mehr Flow, mitreißenden Melodien und dynamischen Hooklines. Die raggahaft-frische Markanz von Promoes Vocals sind dabei entspannte Wortsport-Stimulanzien, die neben den gedubbten Beats – inklusive Oldschool-Reminiszenzen und wohl bekannten Reggae-Samples – ebenso versiert wie spielerisch die Sonne locken.

Smoother Conscious-HipHop mit intelligent gestrickten Soundstaffagen und lyrischer Brillanz zwischen Nachdenklichkeit und Aufbegehren. Sägende Streicher und straight bouncende New York-Drums schon beim Intro. »Last Song« wartet mit einem geschmeidigen Hook im Reggae-XXL-Format auf, und zum Schluss werden mit »Bandit Queen« die amerikanischen Pimps und ihr hoffähiger Sexismus an die Dartscheibe getackert. Wahrlich ein Meilenstein der skandinavischen HipHop-Geschichte. (maw)



Siehe auch:
Promoe
Verschiedene: Heartattack
Embee

 Looptroop: The Struggle Continues

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.looptroop.nu

   

Good Things
(2008, David vs. Goliath DVSG046)

Es war abzusehen, dass die Looptroop-Rocker irgendwann ihr Hitpotenzial vollends ausspielen. »GOOD THINGS« überstrahlt das bisherige Schaffen mit offensiven Mitsingslangs, bunten Kopfnicker-Beats und einer Hinwendung zum Pop im besten Sinn. Das Spannungsfeld zwischen HipHop und Pop wird mit kommerziellen Hörgewohnheiten aufgefüllt und besitzt dank Bon Jovi-Cover sogar selbstironische Züge.

Ein bisschen leidet das oldskoolige Understatement unter der neuen Marschroute, und inzwischen geraten selbst gutgemeinte Links-Parolen wie in der Single »The Building« zur platitüdenhaft daherposaunten Pflichtaufgabe. Dennoch – die Leichfüßigkeit der Rhythmen passt sich dem Sommer an und gibt Looptroop neuen Schwung. (maw)

   

Fort Europa
(2005, David vs. Goliath DVSG 9037)

Linksaktivistisch, aber ohne moralisierendem Zeigefinger – so präsentieren sich Looptroop auch auf ihrem dritten Longplayer. Die Themenpalette wird im Vergleich zum Vorgänger nur marginal justiert, die Beats von Embee sind inzwischen sowieso hinlänglich bekannt und per se für gut befunden. Atmosphärisch setzt man zwischen An- und Entspannung tighte Punchlines und kuriert blaue Flecken mit Reggae-Flair und smoothen Jazzspielereien.

Und zwischen Promoes Raps lugt gekonnt ein Sample-Allerlei hervor. Keine Überraschung, wenn bei diesem Spielwitz dann noch im Intro auf »Ping Pong« von den Computerjockeys verwiesen wird. Lohnenswert. Natürlich, wie man inzwischen fast automatisch attestieren muss. (maw)



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