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Alle Rezensionen zu Mammuth
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Shine
(2003, Talking Music TALKCD1027)

... was es nicht alles gibt. Christliche Hardcore-Nu-Metaler aus Schweden, die ihr eigenes Leben und die Musik benutzen, »um von den Erfahrungen mit einem liebenden Gott zu erzählen«. Das alles mit dem Ziel, »so gute Musik zu machen, dass auch Leute, die sich nicht als Christen bezeichnen, die Musik hören«. Halleluja. Mammuth bezeichnen sich selbst aber mehr als politische Band denn als christliche.

Jesus goes Metal: Das klingt wie eine Kreuzung aus Rage Against The Machine und P.O.D. (Bass)gitarrenlastiger Metal auf Crossover-Basis, den Daniel Jakobsson – ein Sänger mit Hardcore-Vergangenheit – mal aggressiv schreiend, mal sanft melodisch, mal rappend emotionalisiert. Die Texte freilich handeln freimütig und offen von ihrem Glauben an Jesus Christus, etwa »Praise« oder »Good Morning Christianity«. Mittlerweile zählt die 2000 in Jönköping gegründete Kapelle zu Schwedens Top-Live-Bands in der christlichen Musikszene. Amen. (nat)

 Mammuth: Shine

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.mammuth.net

   

Die To Rise In Spring
(2005, Talking Music TALKCD1049)

Jesus screams – die christlichen Hardcore-Jungs melden sich zurück. Statt zu rappen, schreit und kreischt Fronter Jakobsson vermehrt, doch schmuggeln sich unter den wuchtig wummernden Bass melodiöse Gesangslinien ebenso unverhofft wie klare Akustikgitarren, siehe »Consume«.

Eine düsterere Atmosphäre als auf »SHINE« beherrscht »DIE TO RISE IN SPRING«. Die Stücke klingen weniger heavy, dafür rauer, spröder – und besser produziert ist der Zweitling überdies. Schwächen zeigt Jakobsson nur a cappella; auf dem Weg in die höheren Tonlagen verhungert seine Stimme. Anspieltipp: »Reflecting Light«, aber laut! (nat)

   

Embrace
(EP, 2004, Talking Music TALKCD1038)

Um die Wartzeit auf ein neues Album zu versüßen, veröffentlicht das gläubige Quintett die Vier-Song-EP »EMBRACED«. Genauso hart und eingängig wie live, etwa auf dem deutschen CRN-Festival, aber eine Nuance ruppiger und grimmiger als auf ihrem Debüt »SHINE« geht vor allem Sänger Jakobsson zu Werk, Paradebeispiel: Der Hardcore-Crossover Track »Graceland«.

»Embraced« dagegen tendiert – was die Grundharmonien betrifft – mehr in Richtung Mainstream. Über »Du Är Mitt Ljus« (Du bist mein Licht) können sich Muttersprachler und des Schwedischen mächtige Hörer freuen – dem Rest hilft nur beten. (nat)



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