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Alle Rezensionen zu Carsten Dahl, Arild Andersen & Patrice Heral
(Genre »Jazz«, Land »Dänemark«)

 

Moon Water
(2004, Stunt/Sunny Moon STUCD 03132)

Nur 3:30 dauert der Opener »Écouter Et Jouer II«, doch er verdeutlicht, was dieses grandiose Trio ausmacht: eine seltene Offenheit im Geist wie in der Musik, eine noch seltenere Sensibilität der einzelnen Musiker bezüglich des Tuns der anderen und somit des Klangs des Ganzen. Und im Vergleich zu »THE SIGN« sind der dänische Pianist Carsten Dahl, der norwegische Bass-Veteran Arild Andersen und der französische Drummer und Percussionist Patrice Heral noch ein klein wenig besser eingespielt.

Neben Kompositionen von Dahl (das ergreifende »Hymn«) und Andersen (»One Song« als Paradebeispiel) stechen vor allem die gemeinsam erarbeiteten Stücke heraus. In »Rush Brush« lassen sie die Free Jazz-Sau raus, und »Écouter Et Jouer I« ist ein 15-minütiges Wunderwerk an musikalischer Interaktion. Wobei sich mehrmaliges Hören lohnt: Das Ganze ergibt mehr als die Summe seiner Teile, aber den einzelnen Musikern nachzuspüren ist auch sehr reizvoll. Wunderschön und schön einfach verwöhnt gegen Ende Dahls »Joy«. (tjk)



Siehe auch:
Carsten Dahl
Arild Andersen

Carsten Dahl: Moon Water

   

The Sign
(2002, Stunt/Sundance STUCD 02032)

Dies ist die erste Aufnahme eines neuen Klaviertrios der Extraklasse! Die Plattenfirma Stunt Records heuerte für den jungen dänischen Pianisten Carsten Dahl zwei Musiker der Weltklasse an: den norwegischen Bassisten Arild Andersen und den französischen Drummer und Percussionisten Patrice Heral.

Das Ergebnis ist grandios, die Interaktion der drei Musiker perfekt. Schon der Opener »Le Triangle Et Les Trois Allumettes« (mit einem phantastischen Andersen!) steht exemplarisch für die vom Trio gemeinsam kreierten Stücke: mit viel Luft, viel Freiraum für den Einzelnen, immer mit viel Gespür für die anderen und den Gesamtklang. Auch die Kompositionen von Dahl, etwa »The Sign«, und von Andersen (»Hyperborean« kennt man schon von der gleichnamigen CD) sind erstklassig. Und Heral überzeugt auch als Vokalist in »East Of Lez«. (tjk)



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