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Alle Rezensionen zu The Knife
(Genre »Beats«, Land »Schweden«)

 

Hannah Med H Soundtrack
(2003, Rabid Records BOR-R-ABID017)

1999 tauchten die Geschwister Karin und Olof Dreijer erstmals auf der Bildfläche auf. Seitdem hat sich für die beiden viel getan, und so gehören sie mittlerweile zu Schwedens vielgeliebten Bandprojekten. Auch Regisseurin Christina Olofsson wurde auf das Duo aufmerksam. Im letzten Jahr bat sie The Knife, die Musik zu ihrem Kinofilm »Hannah med H« (Hannah mit H) zu schreiben, der im Dezember 2003 in Schweden Kinopremiere feierte.

The Knife nahmen das Angebot an und arrangierten einen unvergleichlichen Soundtrack. Mit Synthesizern und Computern folgten sie den Seltsamkeiten des Films. Ihre Tonwelten zeigen sich häufig geprägt von einem bedrohlichen Unterton und reichen von Oldschool-HipHop-Beats bis Dissen-Techno. Sie arbeiten mit sardonischen Gesängen, trance-artigen Rhythmen und bedienen sich schicklicher Popsong-Elemente sowie fernöstlicher Klänge. Ein mehr als passender Soundtrack! (lic)



Siehe auch:
Mari Boine
Röyksopp
Fever Ray


Zur DVD-Rezension über The Knife

The Knife: Hannah Med H Soundtrack

Offizielle Website

Offizielle Website      www.rabidrecords.com

   

Shaken-Up Versions
(2014, Rabid Records/PIAS RABID56CD)

Wie auch immer die verkündete »Auflösung« von The Knife aussehen mag, —ob man sich als Geschwister ebenso trennen kann wie als Band, sei als Frage in den Raum gestellt— anzunehmen bleibt, dass die Dreijers früher oder später wohl mit einem neuen Projektnamen in Erscheinung treten werden. Wer ihre viel diskutierte, ja umstrittene »Shaking The Habitual«-Tour, die nach der bescheidenen Meinung des Rezensenten brillant ins Gesamtwerk des Knife-Projekts passt, mochte, der bekommt mit diesem Nachklapp zum fulminanten letzten Kapitel im Oeuvre der Schweden ein schönes Souvenir.

So können uns hier die neuen, »geschüttelten« Versionen von acht Knife-Lieblingsliedern erfreuen, wie sie als Basis für die Konzerte bearbeitet wurden. Das meiste hier erscheint nicht zwingend, beispielweise sind »Ready to Lose« oder »Without you my Life would be boring« nicht mehr als nette Variationen ihrer Originale. Andererseits: »Pass this on« (mit Shannon Funchess) und »Silent Shout« begeistern nach wie vor, auch in diesen aufs letzte Album und die Tour zugeschnittene Dance-Mixes, sind nach wie vor schlicht großartige Songs. (ijb)

   

Silent Shout
(2006, Rabid Records/Cargo VVR1038272P)

The Knife tun das Unerwartete: Sie schieben den omnipräsenten Regenbogen-Farbfilter ihres geschmacksverstärkten wie -verirrten Vorgängers zur Seite und setzen sich ultracoole Sonnenbrillen auf – im metallisch gestylten Keller-Club. Und schon wirkt alles viel düsterer, schemenhafter und ungleich subtiler.

Mit maschinellen, rasierklingenscharfen Elektro-Tracks, die mit den losen Enden zahlreicher roter Fäden geknüpft zu sein scheinen, erobern sie das Zeitgemäße. Mit Minimal Techno und Dark Dance wider der wildstilistischen Opulenz. Dazu ergänzt Karin Dreijers extravagante Stimme die Synthetik zur Vollendung. Man kommt aus dem Hyperventilieren angesichts dieses Quantensprungs gar nicht mehr heraus ... (maw)

   

Deep Cuts
(2004, Rabid Records RABID 021)

Die Sequenzer bleepen und blonxen. Technoide Beats mischen sich unter Synthesizer-Flächen, wo sie es sich so richtig gemütlich machen. »Hej« sagt die poppig bunte Großdisko-Welt anno 1990 und legt sodann einen flotten Move aufs Parkett.

So richtig ärgerlich wird es aber erst, wenn die Songs über die käsige Euro-Pop-Klippe springen und im freien Fall mit gruseligen 80er-Vocals den Fallschirm ziehen. Den Trash-Faktor erhöhen zudem Texte wie »I Keep My Dick Hangin' Outta My Pants / So I Can Point Out What I Want«, denen es aber über weite Strecken an Ironie und Witz mangelt. »DEEP CUTS« – kein Todesstoß, bloß eine harmlose Streifwunde. (maw)

   

Knife
(2001, Rabid Records RABID-008)

Messerscharf sind ihre Melodien, abgehackt stockend und doch melodiös, eigen und doch immer zugänglich. The Knifes' Debütalbum lässt zunächst beruhigende Beats auf den Hörer niederplätschern, reißt ihn aber wenig später in einen wilden Strudel aus Gluckerbeats und Plucker-Elektronika, verzerrten Präriegitarren und chinesischen Volksklängen, Ziehharmonika-Märschen und anderen angsteinflößenden musikalischen Merkwürdigkeiten.

Hypnotisierend und atmosphärisch breiten sich ihre fantasievollen Klangflächen aus, und nahezu beschwörend wirkt Sängerin Karin Dreijer mit ihrer süßlichen, klaren Stimme, die dem Hörer mal verträumt, mal hopsend fröhlich und manchmal in den absurdesten Tonlagen um die Ohren säuselt. Großartig! (lic)



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