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Alle Rezensionen zu Tina Dico
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Welcome Back Colour
(2010, Finest Grammophone/Indigo 5021449226221)

Ihre (Ex-)Heimat lag ihr schon zu Füßen. Die in Arhus geborene und zeitweise in London lebende Singer/Sonwriterin, die in den dänischen Charts sogar U2 und Coldplay hinter sich ließ, zieht mit der Doppel-CD gleichzeitig Bilanz und schlägt ein neues Kapitel auf. Denn sie hat hier zum einen ihre Lieblingssongs neu arrangiert aufgenommen, bislang nur als Soundtrack erhältliche Lieder oder unveröffentlichtes Material dazu gepackt, aber auch einige neue Songs ergänzt.

CD 1 – »WELCOME UP« betitelt – versammelt geschmackvoll angelegte und im Ton eher zurück genommene Pop-Titel: File under Dido oder – um im Norden zu bleiben – Lisa Miskovsky und Frida Snell. Mitgewirkt haben übrigens der Färöer Teitur sowie der Isländer Helgi Jonsson, doch das nur am Rande. Noch interessanter als die manchmal in ihrer Spannung nachlassende Scheibe eins dürfte die zweite sein: Mit »Welcome Down« konzentriert sich Tina Dico auf akustisches Instrumentarium, und dort ist ihre Performance richtig – ich meine RICHTIG – gut. (peb)



Siehe auch:
Teitur
Helgi Jonsson
Lisa Miskovsky

Tina Dico: Welcome Back Colour

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.tinadico.com

   

Notes
(2003, Finest Grammophone/BMG FGCD 03)

Tina Dickow – so erzählt sie – saß während eines längeren London-Aufenthaltes des öfteren im Ohrensessel neben dem Fenster und dachte sich den einen und anderen Song aus. Entsprechend hat sie die Ausbeute dieser Sessel-Sessions später höchst sparsam instrumentiert im Studio aufgenommen. Hier eine zweite Gitarre, dort einige Samples plus gelegentlich eine zweite und dritte Stimme, die sich verlässlich im Hintergrund hält.

Zuweilen erinnert sie an die frühe Suzanne Vega – nur rauer. Dann wieder mag einem Maria Solheim einfallen – nur entschieden erwachsener. Aber meist ist es einfach Tina Dickow, die es versteht, schlichte, spröde Lieder zu spielen, die gerade in ihrer Schnörkellosigkeit beeindrucken. Einige der Songs will Dickow noch einmal auf den Notenständer hieven und neu und präziser bearbeitet auf ihr zweites Album pressen. Vertrauen wir mal darauf, dass sie auch diesmal ähnlich behutsam und umsichtig mit ihrem Material umgeht. (frk)



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