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Alle Rezensionen zu José González
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Veneer
(2003, Imperial Recordings IMP 007 CD)

Nick Drake, trauriger Virtuose an seiner Gitarre – könnte seiner Musik jemals ein Künstler gleich kommen? Die Antwort lautet »ja«. Der 24-jährige José Gonzáles kann. Aufgewachsen in Argentinien, zog der begnadete Gitarrist und Songwriter später mit seiner Familie nach Göteborg, wo er heute noch lebt.

Seine Songs sind eindringlich, einfach und gefährlich zerbrechlich. Sein sich nie über die Gitarre hebender Gesang kommt schwermütig und voller Schönheit daher, die Texte sind rabenschwarz. Obwohl seine Worte wohlüberlegt scheinen, verrät Gonzáles nie, worum es tatsächlich geht. Die Stücke geben dem Hörer genügend Raum und Zeit, um sie zu interpretieren oder um sich schlichtweg in ihnen zu verlieren. Als Inspirationsquelle seines musikalischen Schaffens nennt Gonzales immer wieder Künstler wie Cat Power, Elliott Smith oder Songs:Ohia. Die Highlights: »Heartbeats«, »Hints« und »Broken Arrows«. (lic)



Siehe auch:
Embee
Jori Hulkkonen

José González: Veneer

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.jose-gonzalez.com

   

In Our Nature
(2007, Peace Frog PFG114CD)

Es ist die introvertierte Stimmung, die seine Songs verbreiten. Das Wohlfeile, das die Beliebigkeit konsequent umschifft. Es sind die feingepickten Akustikminiaturen, die hypnotisch chargierenden Gitarrenmotive. Es ist die emphatische Stimme, die den Liedern ihre Seele einhaucht. All das macht die Alben von José González ein Quäntchen besonderer als das, was sonst in Folk und Songwritertum Schlagzeilen verbreitet.

Die Charakterstärke seiner schlichten Songs ist das große Plus; die wohlige Wärme schwingt unter dem distanzierten Gitarrenpop wie das Damaszenerschwert in den scharfsinnigen Texten. Und das wirkt beim Massive Attack-Cover »Teardrops« genau so inspiriert wie beim wunderschön formulierten Abschlussepos »Cycling Trivialities«. (maw)

   

Crosses
(EP, 2005, Peace Frog PFG065CD)

Ohne sich unnötig Umstände zu machen, spielt José seine Songs mit einem Minimum an Gerätschaften zu Hause ein. Ein Wohlfühlfaktor, der umso unverfälschter und intimer in seiner 4-Track-EP zum Tragen kommt. Im Anschlag immer seine in Perfektion gezupften akustischen Gitarren, denen man das Alter förmlich anhört. So schnurrig und kratzig, dass die Zeit einen Moment den Atem anzuhalten scheint.

Die schon greifbare Spannung, wird zudem mit seiner nachhaltigen und ganz eigenen Stimme pointiert. Eine besänftigende Behaglichkeit, eine sensible Poesie voll unfertiger Bilder. Ganz einfach Songs, die das Herz nicht verfehlen. (maw)



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