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Alle Rezensionen zu Emma Nordenstam
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Sånger Mellan 18 - 22
(2004, Vesper Records/Amigo VESCD04012)

Ja, die Stimme trägt. Ein wenig spröde und schüchtern und stets sich zurücknehmend singt sich Emma Nordenstam durch die elf ineinander fließenden Songs ihres Debüts. Schon bald fühlt man sich zu Hause – wenn man eben Stimmen mag, die auf Krafteinsatz plus Hüftschwung verzichten und die immer noch so klingen, wie damals: Als eine wie die Nordenstam Emma auf ihrem Cordbett ihr erstes eigenes Lied zur eigenen Gitarre kreierte und die nächsten Nächte darüber nicht schlafen konnte, bis jeweils draußen die Vögel Rabatz schlugen.

Und es ist nicht nur die Stimme, die auf eine stille Weise begeistern kann – versteht es die Sängerin doch, sich die rechte Unterstützung für ihre sparsame und unterkühlte Musik zu holen. Da wäre Duettpartner Oscar Danielsson, da wären verwandte Seelen wie etwa Karin Olsson als Backgroundsängerinnen und immer wieder sehr schön am Cello Tebogo Monnakgotla. Eine Platte für den kommenden verregneten Sommer; eine Platte, die man auflegt, wenn man umgezogen ist und noch keines der Möbel an einem sicheren Platz steht. (frk)



Siehe auch:
Oscar Danielson
Verschiedene: Konst & Ramar
Oscar Danielson & Emma Nordenstam

Emma Nordenstam: Sånger Mellan 18 - 22

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.emmanordenstam.se

   

Varje Flickas Dröm
(2006, Vesper Records VESCD06026)

Die akustische Gitarre steht weiterhin im Mittelpunkt, wird kräftig angeschlagen, bahnt sich ihren Weg. Auch singt sie weiterhin konsequent auf Schwedisch. Doch ansonsten ist Emma Nordenstam weitergewandert in Richtung melodiösem Rock: Sie zögert nicht Bläsersätze einzustreuen, lässt das Keyboard kurz wabern; sie experimentiert mit verhallten Chorstimmen, mit Streicherwällen und einem zackigen Piano. Dabei bleibt sie ihrem Grundsatz treu: lieber spröde und mäßig erfolgreich bleiben, als freiwillig dem willfährigen Pop zu verfallen.

Zum Schluss allerdings gönnt sie uns nach mal ruppig-ekstatischen, mal versponnenen Songs mit »Tåglåt« einen echten, warmherzigen und huscheligen Ohrwurm und lädt in »Ett Kort Pa Dig« zum Walzertanzen ein. Eine insgesamt hübsche, schräge, zweite Platte, die erneut von viel künstlerischem Potential zeugt. (frk)



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