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Alle Rezensionen zu United
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Slick
(2006, Noisedelux/Broken Silence 4250137236117)

Es ist die Wildcard für die Karriere. Featurings sind im HipHop-Kosmos kaum mehr wegzudenken. Ein Gastauftritt eines angesagten Reimekünstlers auf der Single des Nobodys, und schon ist ihm die Aufmerksamkeit gewiss, die später Goldkettchen, Schampus deluxe und Chicks im Whirlpool bedeuten wird. Und würden Placebo statt Kayal Einschusslöcher und Muscleshirts tragen, wären United nun zumindest auf der Vorstufe von ganz oben.

»Die beste ungesignte Band der Welt« sagte Stefan Olsdal von Placebo, adelte fortan die Livequalitäten der Stockholmer und lud sie als Vorvorband zu diversen Europagigs ein. Das Debüt »SLICK«, mag man meinen, ist nur noch Formsache, bevor die Sprossen auf der Karriereleiter nach obenhin weniger werden. Und ihre Hook-Momente, die von Strophe zu Refrain überleiten und von Spannung und Auslösung handeln, gehen auch – wie bei ihrem kleinen Hit »Kinship« – durchaus flott ins Ohr. Aber eben oftmals genau so schnell auf der anderen Seite wieder heraus. Was bleibt, ist die Gewissheit, dass die Jungs Joy Division genau so wie ihre Ziehväter mögen. Aber vielleicht verhebt sich »SLICK« gerade deshalb mit affektierten, akzentbeladene Stimmen, pappigen Wavesounds und mediokrem britischem Songwritertum? (maw)



Siehe auch:
Verschiedene: Nordische Kombination

 United: Slick

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.united-band.com

   

United
(EP, 2004, Vesper Records VESV04008)

Beim ersten Hören vermutet man Möchtegerne am Werk, die auf dicke Musikhose machen und jeden Song aufblähen müssen, um auch nur ein Fünkchen Intensität herauszuquetschen. Doch schon beim zweiten Durchlauf zeigen United, dass sie tatsächlich kleine Rock-Pop-Hymnen schreiben können, die die Fantasie beflügeln, stark an Placebo erinnern und einem breiten Publikum gefallen könnten.

Glaubt man zu Beginn, dass den vier Stücken der nötige Klacks fehlt, um sie auf Dauer interessant zu machen, so versteht man bald, dass dies eher eine Platte ist, die wachsen will. Deswegen sieht man hinweg über den bisweilen übertrieben dahingeschmachteten Gesang und bewundert vielmehr den gnadenlos emotionalen Einsatz der Bandmitglieder. Besonders die Backing-Vocals und Uniteds Melodien lassen einen die EP immer wieder vorkramen. (lic)



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