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Alle Rezensionen zu Nightrage
(Genre »Metal«, Land »Grenzgänger«)

 

Wearing A Martyr's Crown
(2009, Lifeforce Records LFR 096-2)

Die Multikulti-Truppe Nightrage liefert mit »WEARING A MARTYR’S CROWN« ein knallhartes (Melodic) Death-Brett ab: Der in Finnland geborene (und in den USA lebende) Fronter Antony Hämäläinen röchelt sich die Seele aus dem Leib, während die griechisch-schwedischen Saitenhexer Marios Iliopoulos / Olof Mörck (Dragonland) wechselweise filigrane Melodien und fette Riffs aus dem Ärmel schütteln – akustische Folkweisen (»Collision Of Fate«) inklusive. Derweil verfeuern die Rhythmiker, Anders Hammer am Bass und der belgische Jungspund Johan Nunez am Schlagzeug, genüsslich ihr Pulver.

Leider legt sich der Fünfer die Messlatte bereits in der ersten Hälfte so hoch, dass er gegen Ende des brillant produzierten 52-Minüters nicht immer erfolgreich darüber hechten kann. Dennoch sind die elf Stücke Pflichtprogramm für Todesblei-Freunde – die trotz internationaler Besetzung mehr nach (Spät)Neunziger Göteborg-Schmiede klingen, als so manch Silberling made in Sweden. (nat)



Siehe auch:
Dragonland

 Nightrage: Wearing A Martyr

Offizielle Website

Offizielle Website      https://nightrage.com/

   

Descent Into Chaos
(2005, Century Media/SPV 77536-2)

Die Göteborger Deathszene als große, glückliche Familie: Dark Tranquillitys Mikael Stanne duelliert sich bei »Frozen« gesanglich mit dem grunzenden Tomas Lindberg alias Tompa; Dream Evils Gitarrist und Produzent Fredrik Nordström klimpert beiläufig auf dem Keyboard. Doch tatsächlich ist Nightrage der Sprössling der griechischen Klampfenmänner Gus G, (ehemals bei Dream Evil aktiv) und Marios Iliopulos.

Zusammen mit Tompa, Basser Henric Carlsson sowie Drummer Foris Bernardo scheint sich nun ein festes Line-Up herauszukristallisieren – das Ergebnis spricht für sich: Mit Ausnahme des Instrumentals »Solus« entpuppt sich »DESCENT INTO CHAOS« als todbringender Knüppel, mit dem das griechisch-schwedische Quintett die Hörer verprügelt. Der Opener »Being Nothing«, der Titeltrack oder »Omen« krachen mustergültig. Wer’s etwas zurückhaltender mag, sollte sich das melodiöse »Poems« zu Gemüte führen. (nat)



Siehe auch:
Dark Tranquillity
Dream Evil



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