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Lange Rezensionen 1001 - 1010 von 1053 im Genre »Jazz« (insgesamt 1684)

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Christian Vuust & Aaron Parks: Storytelling
(2015, AeroMusic AERO 010, Buch+CD ) - Dänemark

Als Storyteller, Geschichtenerzähler bezeichnen sich manche Musiker gern. Dazu benötigt man schließlich nicht unbedingt Worte; auch im instrumentalen Jazz ist das Ansinnen, die Lust darauf, Geschichten zu erzählen, weit verbreitet. Nach der Zusammenarbeit beim wunderbaren New-York-Album »Urban Hymn« traf sich der in Århus ansässige Saxofonist Christian Vuust in Kopenhagen wieder mit Aaron Parks, dem (damals) 30-jährigen Pianisten aus Seattle. Parks hat unlängst ein Zuhause bei ECM gefunden und verbucht bereits einige Begegnungen mit Skandinaviern (Bjørn Solli, Lage Lund) in seiner vielseitigen Vita.

Gemeinsam haben Vuust und Parks eine Hommage ans Geschichtenerzählen im Jazz herausgebracht, ein Album, das in Form eines 50-seitigen, gebundenen Buchs erscheint, CD natürlich inklusive. Elf teils sehr bekannte (»The Man I Love«), teils nur im dänischen Raum vertraute Lieder aus ebenso vielen verschiedenen Quellen, allesamt bestechend direkt und einfach interpretiert, bilden den Rahmen. Das Buch ergänzt die Liedtexte, aber auch feine Erläuterungen zu den Stücken und ihren Komponisten, dazu ein paar, zumeist zweisprachige Essays und einige Bilder aus dem Studio.

Rund eine Stunde lang erzählt Vuust lyrische Geschichten mit seinem Tenor, Parks gibt eher den introvertierten Kommentator. Ein zauberhaftes, ja bestechendes Gesamtpaket, dem man allein die gleichbleibend verhaltene Grundstimmung und den Hang zur Vergangenheitsverliebtheit ankreiden kann. Etwas mehr Verve hier und da hätte der CD gut bekommen. Man vermisst die fordernde Mitwirkung eines Produzenten. (ijb)



Siehe auch:
Christian Vuust
Bjørn Solli & Aaron Parks

Pauseland

Thomas Maintz & Aaron Parks


Christian Vuust: Storytelling

Offizielle Website

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Christian Vuust: Urban Hymn
(2014, AeroMusic /Pladekisten.dk AERO008 ) - Grenzgänger

Der US-amerikanische »Modern Jazz« bzw. der New Yorker, häufig »Post Bop« oder gar »Modern Post-Bebop« genannte, melodische Jazz übt nach wie vor einen starken Einfluss auf die skandinavische Szene aus (siehe ECM), und zahlreiche Bands in verschiedenen Besetzungen bleiben diesem Stil noch immer erstaunlich treu — mehr oder weniger eng. Zumeist verbleiben die Musiker in ihrer Heimat, bilden Bands über die skandinavischen Grenzen hinweg, doch bisweilen fliegt einer über den großen Teich und nimmt direkt mit den echten New Yorkern auf. Diesen Schritt hat Christian Vuust in seinem 50. Lebensjahr nun gemacht, nach mehr als 70 Alben in verschiedenen Gruppen und einer erfolgreichen Karriere als Prof an der Königlich Dänischen Musikakademie in seiner Heimatstadt Århus.

Als Höhepunkt eines mehrmonatigen New-York-Aufenthalts lud der dänische Tenorsaxofonist drei seiner »absolute favorite musicians« zu Tonmeisterlegende James Farber ins Studio ein, alle jüngst mit ECM-Alben präsent: Schlagzeuger Jeff Ballard (Brad Mehldau Trio, Fly), Bassist Ben Street (Søren Kjærgaard, Billy Hart Quartet) und als Jüngsten im Bunde Aaron Parks, gerade 30 geworden und derzeit heiß gehandelter Rising Star am Flügel.

All diese Talente summieren sich unter Vuusts Leitung zu einem geradezu aus dem Stand heraus klassischen »Modern Jazz«-Album, wie es im Buche steht. Dass der amerikanische Spielansatz tatsächlich extrovertierter wäre, der skandinavische dagegen eher impressionistisch, wie Vuust sagt, mag man als Aussage ungern so stehen lassen; doch lässt sich nicht überhören, wie makellos und detailreich die vier fabelhaften Musiker seine neun balladesken Songs inspiriert ausgestalten. Gleichwohl lässt sich ein leiser folkloristischer Ton aus Vuusts Melodien heraushören. Wünschenswert wäre nun nur noch, dass dieses Quartett sein gemeinsames glänzendes Potenzial weiter ausschöpfte, noch mehr wagt und nicht bei geschliffener Brillanz und Stilbewusstsein verbliebe. Ein Produzent wie Manfred Eicher wäre wahrscheinlich die notwendige Inspiration, um diesen Schritt zur gemeinsamen Meisterschaft zu gehen. (ijb)



Siehe auch:
Christian Vuust & Aaron Parks
Søren Kjærgaard, Ben Street, Andrew Cyrille

Jakob Bro

Aaron Parks / Bjørn Solli


Christian Vuust: Urban Hymn

Offizielle Website

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Kasper Skullerud Værnes & Andreas Wildhagen: Troposgrafien
(2018, Nakama Records NKM015CD ) - Norwegen

Saxofonist Kasper Skullerud Værnes und Schlagzeuger Andreas Wildhagen kennen sich seit gut zehn Jahren aus diversen Projekten und Ensembles – u.a. das Trio KNYST! mit Nakama-Gründer, Bassist Christian Meaas Svendsen; das bekannteste dürfte wohl Paal Nilssen-Loves Large Unit sein. Obwohl sie schon lange auch im Duo miteinander spielen, ist die CD bzw. LP »TROPOSGRAFIEN« ihr Debütalbum. Aufgenommen wurde es 2016 an der Musikhochschule in Oslo, wo die beiden studierten. Es ist anzunehmen, dass die fünf Stücke weitestgehend frei improvisiert sind; es vermittelt sich eine über die Jahre gewachsene Vertrautheit miteinander und ein gegenseitiger Respekt.

Dennoch bleibt aber auch der Eindruck, dass die beiden jungen Musiker die Platte in erster Linie für sich selbst aufgenommen und veröffentlich haben. Weder stellt sich ein zwingender erzählerischer Bogen her, noch werden Hörer, die mit der norwegischen Free-Jazz-Szene bzw. mit frei improvisierter Musik im Allgemeinen bereits vertraut sind, hier etwas entdecken, das so oder sehr ähnlich nicht bereits vielfach zu hören ist, war und veröffentlicht wurde. Wenn die beiden Musiker sicherlich Freude am gemeinsamen Spiel haben, so hat man als Hörer wohl eher Vergnügen, diese wendigen Dialoge live im Konzert zu verfolgen als von einer Konserve. Dies wäre dann aber auch der entscheidende Kritikpunkt, den an der Kunst kann man hier nicht viel auszusetzen finden. (ijb)



Siehe auch:
Paal Nilssen-Love | Large Unit
Andreas Wildhagen

Akmee

Nakama


Kasper Skullerud Værnes: Troposgrafien

Offizielle Website

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Knut Værnes & Kim Ofstad & Frode Berg: Jacques Tati
(1995, Curling Legs /Musikkoperatørene CLPCD 20 ) - Norwegen

Der norwegische Gitarrist Knut Værnes hat den elf Beiträgen des Albums »JACQUES TATI« eine luftig-leichte Oberfläche verpasst. Die Melodien, von denen zehn aus seiner Feder stammen, hat er facettenreich nachgeschliffen und auf Hochglanz poliert. Seine Mitstreiter und Gäste - Kim Ofstad am Schlagzeug, Frode Berg am Bass, dazu Trompeter Nils Petter Molvær und Keyboarder Bugge Wesseltoft - versprühen ein schillerndes Musikfeuerwerk, das jedoch überwiegend im verträumten Balladentempo dahinschwebt.

Die Aufnahmen aus dem Jahre 1995 präsentieren sich technisch ausgereift und vor allem in brillanter Tonqualität produziert - eine Freude für jeden Klangästheten und Genießer des kultiviert-gediegenen Jazz. Und eine Empfehlung für konzertante Gitarrenfreunde, die sich nicht scheuen, mal einen Fuß in die Tür eines Jazzkellers zu setzen. (rab)



Siehe auch:
Nils Petter Molvær
Bugge Wesseltoft

Helge Lien Trio

EH3


Knut Værnes: Jacques Tati

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Jojje Wadenius & Magnus Lindgren: Interloop
(2004, Amigo AMCD 898 ) - Schweden

Ach ja, die Welt ist ungerecht: Da müht man sich jahrzehntelang ab als einer der besten Studio-Gitarristen weltweit, bringt es als Sideman zu höchsten Weihen, spielt live und im Studio mit Blood, Sweat & Tears, Roberta Flack, Anita Baker, James Brown, David Sanborn, Joe Henderson, Pekka Pohjola Steely Dan und seinem ehemaligen Trio Made In Sweden, macht Film-, TV-Spot- und tolle Kindermusik – und dann endlich mal wieder eine eigene CD. Und dann? Ist der böse Kritiker nicht restlos begeistert. Und warum, bitteschön?

Es liegt sicher nicht am Gitarristen Jojje aka Georg Wadenius: Der ist über jeden Zweifel erhaben und kann im Grunde alles, sogar Gitarren-Soli mitsingen – Respekt! Auch nicht an den Mitmusikern: Fredrik Jonsson (b) und Jonas Holgersson (dr) sind mehr als solide, Magnus Lindgren spielt schöne Soli (ts, bcl und diverse Flöten), und das Ganze ist auch sehr gefällig anzuhören, beim Frühstück, im Fahrstuhl. Die Stücke erreichen allerdings manchmal nur Sonntag-Nachmittag-Jam-Niveau und heißen auch so: »Cigarette Sounds«, »Joe Cool«, »Mr. Sippi«. Natürlich gibt es auch schöne Momente, aber Wadenius hat eine große Chance vertan. Möge er in sich gehen, gute Stücke schreiben und gerne mit diesen Musikern aufnehmen. Aber für »Kitchen Jam« sollte die schwedische Jazz-Polizei ein Zimmer im Kittchen frei haben (für diesen blöden Kalauer allerdings auch). (tjk)



Siehe auch:
Pekka Pohjola
Made In Sweden

Silje Nergaard

Pekka Pohjola


Jojje Wadenius: Interloop

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Ulf Wakenius: Vagabond
(2012, ACT /Contraire ACT9523-2 ) - Schweden

Aus aller Herren Länder holt sich Ulf Wakenius Inspirationen und bastelt daraus eine schöne Klänge- und Bildersammlung. Mit ausschließlich akustischen Gitarren (nebst Oud) und Lars Danielsson (b, cello), dazu ein bißchen Percussion und Stimme, aber vor allem mit Vincent Peirani: Der Akkordeonist ist mit flinken Fingern und blindem Verständnis kongenialer Partner, ebenso präsent wie Wakenius. Häufig übernimmt Peirani die Führung, über die dann Wakenius feurige Linien fliegen lässt.

Das Titelstück klingt nach Vorderasien, auch »Bretagne« und »Breakfast In Baghdad« entführen den Hörer zu musikalischen Abenteuern. Neben Kompositionen von Wakenius und Danielsson passen sich Stücke von Attila Zoller und Lyle Mays wunderbar ein. Im Großen und Ganzen ist das ein feines und in sich stimmiges Werk, doch die Begeisterung über weite Strecken wird getrübt von ein paar Wermutstropfen: Jim Peppers Hymne »Witchi Tai-To« verliert durch die fehlende Refrain-Melodie viel Faszination, Wakenius' Indianer-Gesang hilft auch nicht. Gar nicht in das Album passt »Message In A Bottle« von Police, das hier mit Gastsängerin Youn Sun Nah zwar recht eigenständig (und gut!) daher kommt, aber wohl doch nur von der Plattenfirma als Marketing-Gag auf die Scheibe gemogelt wurde. (tjk)



Mehr CDs von Ulf Wakenius



Siehe auch:
Lars Danielsson
Niels-Henning Ørsted Pedersen, Ulf Wakenius, Jonas Johansen

Youn Sun Nah

Jesper Bodilsen


Ulf Wakenius: Vagabond

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Wako: Modes for All Eternity (Wako & Oslo Strings)
(2017, AMP Music & Records AT014 ) - Norwegen

Mit dem Albumtitel »MODES FOR ALL ETERNITY« legt der norwegische Jazzkomponist Martin Myhre Olsen die Ambitionslatte seines ersten eigenen Albums ganz schön hoch. Zuvor konnte man den Saxofonisten auf Alben der Bands Rønnings Jazzmaskin, Megalodon Collective und in Dan Peter Sundlands Elevenette-Ensemble hören. Er sagt, dass ihm daran gelegen sei, mit seinem Quartett Wako, das hier um drei Streicherinnen der Oslo Strings zum Septett erweitert wird, »alle individuellen Stimmen zu einem einzigartigen Ensembleklang zu integrieren«. Jeder Einzelne solle aktives Mitglied der Gruppe sein. Und für diese Aufgabe hat er sich sowohl an der Kammermusik von Messiaen und Strawinsky als auch an zeitgenössischen Improvisationsensembles wie dem von Christian Wallumrød orientiert.

Und ja, die hochgesteckten Ziele kann die Truppe scheinbar mühelos erfüllen, so dass jede/r Mitmusiker/in genannt werden darf: Pianist Kjetil André Mulelid, Bassist Bárður Reinert Poulsen und Schlagzeuger Simon Olderskog Albertsen, letztere auch im Epsen Berg Trio aktiv, sowie Kaja Constance Rogers an der Violine, Isa Caroline Holmesland an der Viola und Kaja Fjellberg Pettersen am Cello. Bei einem Stück, »Rejoice« dem letzten der Titelsuite, gastiert zudem Trompeter Erik Kimestad Pedersen. Die zehn Kapitel des Albums bieten bestechend und eigenwillig improvisierte Solopassagen und eine vielschichtig und vielseitig komponierte Ensembleleistung, die souverän zwischen Jazz und Kammermusik changiert. (ijb)



Mehr CDs von Wako



Siehe auch:
MMO-Ensemble
Megalodon Collective

Dan Peter Sundland ‎– Elevenette

Rønnings Jazzmaskin


 Wako: Modes for All Eternity (Wako & Oslo Strings)

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Waldemar 4: The Buoy and the Sea
(2020, AMP Music & Records AT062 ) - Norwegen

Dem dänischen König Waldemar IV (1321-1375) wird bei Wikipedia nachgesagt, er sei ein kluger Herrscher mit einem sicheren Instinkt für Politik und Wirtschaft gewesen. Zunächst scheint es im Amtsverständnis des norwegischen Bassisten Trygve Waldemar Fiskes zu liegen, dieser royalen Tradition zu folgen, indem er – ganz monarchisch – nach sage und schreibe 20 Sekunden des ersten Titels zu einem einminütigen Bass-Solo ausholt, als wollte er erst mal zeigen, wer hier das Sagen hat.

Doch beim weiteren Hören wird schnell klar, dass Waldemar 4 auf einer durch und durch freiheitlich-(basis)demokratischen Grundordnung beruht, in welcher der Namensgeber allenfalls als Primus inter Pares fungiert. Mit André Roligheten, Håvard Wiik und Erik Nylander hat er dabei eine All-Star-Truppe an seiner Seite, die mit solchen Freiheitsgraden umzugehen weiß und wie weiland Waldemar mit sicheren Instinkten ausgestattet ist – für Tempo und Timing zum Beispiel. Und so bleibt mir nur, die treffenden Worte meines geschätzten Rezensenten-Kollegen zum Vorgänger-Album zu bekräftigen: Mit einem teils recht sperrigen und gerade deshalb interessanten All-inclusive-vier-Sterne-Post-Bop-Quartet hat man es hier zu tun, das es einem nicht immer leicht macht und auf das man sich einlassen muss, bei dem es dann aber viele Entdeckungen zu machen gibt. (stv)



Mehr CDs von Waldemar 4



Siehe auch:
John Pål Inderberg Trio mit Trygve Waldemar Fiske
Håvard Wiik & Atomic

André Roligheten & Albatrosh

Erik Nylander & Kobert


 Waldemar 4: The Buoy and the Sea

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Karoline Wallace: Lang Vinter
(2019, Øra Fonogram OF145 ) - Norwegen

Sind wir hier vielleicht unversehens ins Land der Schneekönigin geraten? Die junge norwegische Sängerin und Komponistin Karoline Wallace legt mit »LANG VINTER« ihr Debütalbum vor. Die Absolventin der Jazz-Abteilung an der Grieg-Akademie in Bergen überzeugt mit selbstbewusstem Understatement und bewegt sich souverän in den Grenzlanden zwischen Jazz, Folk und sogar ein wenig Pop. Die ruhigen und zarten Songs sind im harten Winter 2018 entstanden. Die Welt kommt hier fast unmerklich zum Stillstand, wenn Karoline Wallace mit ihrer hellen, anmutigen Stimme die Schneeflocken tanzen lässt. Und das tut sie erfreulicherweise völlig kitschfrei! Hochkarätig unterstützt wird Wallace von acht Musikern aus der norwegischen Jazz- und Folkszene, darunter Mitglieder von Hullyboo und Skadedyr und ihrer eigenen Band Molescules. Und jeder darf natürlich mit Solos glänzen.

Auch an dunklen und klirrend kalten Tagen lässt sich Karoline Wallace ihre Verspieltheit und feine Beobachtungsgabe nicht nehmen! Das klassisch arrangierte »Nå Skal Det Faen Bli Vår« (Verdammt, der Frühling muss doch endlich kommen!) ist keineswegs ein wütender Aufschrei, sondern eine leise lächelnde Meditation über die Ungeduld. Und im verträumten »Messi« outet sie sich als Fan des argentinischen Fußballstars und setzt ihm ein musikalisches Denkmal voller ruhiger Schönheit. Kleiner Albumhöhepunkt ist das warm leuchtende »Samai«, wo Pianist Kjetil Jerve glänzen dar und sie mit orientalischen Einflüssen flirtet. Da geht doch eine strahlende Wintersonne auf! (emv)



Siehe auch:
Silent Fires
Skadedyr

Kjetil Jerve

Hullyboo


Karoline Wallace: Lang Vinter

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Bengt Arne Wallin: The Birth And Rebirth Of Swedish Folk Jazz
(1998, ACT /Contraire 9254-2 ) - Schweden

Mit dem 1962 eingespielten »OLD FOLKLORE IN SWEDISH MODERN« schlug Wallin als einer der ersten westeuropäischen Musiker eine Brücke zwischen (sinfonischer) Jazz-Tradition und Folklore. Damit etablierte er einen Stil, der besonders in Skandinavien weiter entwickelt und bis heute gepflegt wird (siehe auch Jazztrends).

35 Jahre später nahm der 1926 geborene Trompeter diese Musik dann mit dem Jazz Baltica Ensemble neu auf - mit einem Ensemble, das hinsichtlich der Personenzahl nur noch halb so mächtig war, dafür aber Meister wie Nils Landgren oder Bugge Wesseltoft einbezog. Die vorliegende Doppel-CD präsentiert das historische Material und die Neueinspielung Seite an Seite und lässt daher hochspannende Vergleiche zu: Sinfonischer Jazz, der Welten und Generationen verband und verbindet. (peb)



Siehe auch:
Nils Landgren
Esbjörn Svensson Trio


Bengt Arne Wallin: The Birth And Rebirth Of Swedish Folk Jazz

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