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Lange Rezensionen 311 - 320 von 952 im Genre »Jazz« (insgesamt 1523)

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Susanna Hietala: Untitled [Susanna Hietala]
( EP, 2009, Texicalli Records /Jupiter JUP 503 EP ) - Finnland

Eher zu den ernsthafteren Menschen gehört Susanna Hietala, zumindest wenn man aus ihrer Debut-EP Rückschlüsse auf ihre Persönlichkeit wagt. Mit schöner, manchmal ergreifender Altstimme und einem Klavierspiel, das sowohl klassische wie Jazz-Ausbildung (in Berklee!) verrät, präsentiert sie vier Eigenkompositionen irgendwo zwischen Erwachsenen-Pop, Kammermusik und eben Jazz. Sie gehört auch zu der A-Capella-Gruppe Club For Five.

Einer der renommiertesten Drummer der finnischen Szene, Mika Kallio, ist dabei, einige Highlights kommen vom Bassisten Tony Elgland: in »Angels In The Early Morning« streicht er sehr schön, im folgenden »The Flowers Are Gone« trumpft er eher jazzig auf. »You Won’t Forget Me« heißt der letzte Song, dafür sollte Susanna Hietala aber mal eine ganze CD nachlegen – das Talent hat sie, sowohl stimmlich wie pianistisch und kompositorisch. (tjk)



Siehe auch:
Club For Five

Susanna Hietala: Untitled [Susanna Hietala]

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Hilde Louise Orchestra: Don’t Stay For Breakfast
(2015, Grappa GRCD 4485 ) - Norwegen

Hilde Louise hat es sich in ihrer Nische nicht nur bequem gemacht, sie hat diese zu einem kleinen Paradies ausgebaut: tief, tief im Swing verwurzelt, hat sie aber hier ausschließlich eigene Songs veröffentlicht. Über Schuhe, Kaffee und ungeladene Gäste zum Frühstück. Und es swingt manchmal richtig schön altmodisch.

Die wichtigen Musiker der Vorgänger-CD sind alle noch an Bord (Atle Nymo, Anders Aarum, Jens Fossum), neben konventioneller Rhythmusgruppe hat sie eine dreiköpfige Bläsersection am Start. Die spielen geschmack- und phantasievoll. Im Zentrum steht natürlich Hilde Louise mit einer Stimme, die es nie nach Las Vegas schaffen wird - aber ist das überhaupt das Ziel? So wie sie ist, ist sie authentisch. Und viele Songs klingen ganz und gar nicht altmodisch, sind clever arrangiert und machen richtig neugierig. Ganz toll, weil zwischen Traum und Realität changierend, ist »Dream«, der folgende »Song To A Bird« hat ebenfalls magische Momente. Auch der Rausschmeißer »In Between Chairs« verlangt nach mehr. Aber wir dürfen ja nicht zum Frühstück bleiben. (tjk)



Siehe auch:
Atle Nymo
Jens Fossum


 Hilde Louise Orchestra: Don’t Stay For Breakfast

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Sid Hille & Manuel Dunkel: Time Freeze
(2009, Satnamusic CD 093 ) - Finnland

»TIME FREEZE« ist ein dreiteiliges, 31-minütiges Konzert für (Tenor-)Saxophon, Streichorchester und Percussion und steht somit auf der Schwelle zwischen Jazz und zeitgenössischer Musik. Sid Hille schrieb es für seinen langjährigen Kompagnon Manuel Dunkel, einen der führenden Saxophonisten Finnlands. Neben Dunkel sind Teppo Mäkynen (dr), Sami Koskela (perc) sowie die Bassisten Ari-Pekka (Ape) Anttila und Ahti Lassila zu hören. Hille selbst hat komponiert und arrangiert, verzichtet jedoch völlig auf das Piano.

Somit ist dieses Werk ein absolutes Feature für Manuel Dunkel, der dies in mehreren Solo-Passagen (hier auch im wörtlichen Sinne: solo) weidlich ausnutzen kann. Diese sind teilweise durchkomponiert, zumindest erwecken sie diesen Anschein durch gelegentlich etudenhafte Skalen und Kadenzen. Nach Durchschreiten dieses komponierten Raumes lotet Dunkel seine Freiheiten aus, bis sich die übrigen Instrumente wieder einfinden. Mehrere Themen ziehen sich durch das Konzert, somit werden Solist wie Hörer immer wieder auf den Boden zurückgeholt. Trotz interessanter Ansätze wirkt das Konzert nicht ganz ausgereift, Streichorchester und Saxophonsolist stehen sich doch etwas fremd gegenüber. (tjk)



Siehe auch:
Sid Hille
Manuel Dunkel im Kerkko Koskinen Orchestra

Jukka Perko & Hurmio-Orkestri

Manuel Dunkel United & Proton String Quartet


Sid Hille & Manuel Dunkel: Time Freeze

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Himlaväsen: Brothers
(1999, Feedback Records FBR308 ) - Schweden

Man mixe lebendigen R'n'Soul mit einem Hauch Miami-Vice, garniere dies mit einer Jazz-Cocktail-Kirsche und Las-Vegas-Flair in Form eines glitzernden Soul-Faltschirmchens und lasse es von einem zwölfköpfigen Blasorchester servieren. Keyboard-Riffs, Bass, hie und da ein Gitarren-Solo und ein höchst aktives Schlagzeug spielen zusammen den formvollendeten Begleiter, während der spritzige Cocktail die Kehle hinuntergleitet.

Passend zum Ambiente jubelt bei »Dutch ticket« und »Slow Ride« das während der Aufnahmen anwesende Club-Publikum. Die Nostalgie wirkt perfekt, wenn beim »Backyard Blues« Radio-Sprecher und Geräusch-Collage zusammentreffen, bevor es nach einer überraschenden Mini-Pause wieder zur Sache geht. Die sechzehn Bandmitglieder aus Göteborg mit den unterschiedlichsten Backgrounds – vom professionellen Studiomusiker bis zum Sozialarbeiter – spielen bereits seit 1978 zusammen. Das hört man ihrem abwechslungsreichen vierten Album an. (pvs)

 Himlaväsen: Brothers

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Makiko Hirabayashi & Klavs Hovman, Marilyn Mazur: Surely
(2013, Enja /Yellowbird yeb7738 ) - Dänemark

Makiko Hirabayashis Trio ist sichtlich gereift. Und obgleich klar ist, wer hier den Ton angibt, nämlich die im dänischen Exil lebende Pianistin, ist »SURELY« durchweg ein gleichberechtigtes Album; deshalb ist es nur konsequent, dass alle drei Namen nebeneinander auf dem Cover stehen. Ja, den drei Musiker/innen zu lauschen, ist fraglos eine Wonne: An zwei Tagen im April 2013 in München eingespielt, füllt das multinationale Trio eine auf den ersten Blick allzu konventionelle Ensembleform in dreizehn eigenen Kompositionen mit ebenso eigenem Stil.

Vor allem Marilyn Mazurs sensibles Percussionspiel nimmt gefangen. Fans ihrer Alben bei ECM und in anderen Ensembles dürfen sich über ein weiteres Glanzlicht ihrer Diskografie freuen; allen anderen sei empfohlen, die Altmeisterin dänischer Schlagwerkkunst hiermit zu entdecken. Kaum einmal spielt sie das Schlagzeug, um Tempo anzustacheln oder ein rhythmisches Fundament auszulegen, meist gestaltet sie mit Hirabayashi und dem Kontrabassisten Hovman eine vielschichtige und eher lyrisch als groovig ausformulierte Einheit, ein von Herzen warmes Album, mehr Jazz-Suite als Neo-Bop, überzeugend in seinem traumwandlerischen Miteinander. (ijb)



Mehr CDs von Makiko Hirabayashi & Klavs Hovman, Marilyn Mazur



Siehe auch:
Marilyn Mazur
Mazur, Cronholm, Jonsson


Makiko Hirabayashi: Surely

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Magnus Hjorth & Trio: Old New Borrowed Blue
(2009, Stunt STUCD 09032 ) - Schweden

Endlich wieder ein Piano-Trio, dass weder das Rad neu erfinden will, sich mit allen möglichen Jazz-abseitigen Stilen anlegt oder höchstens eine Note pro Takt spielt: Mit solcherlei hat der schwedische Pianist Magnus Hjorth nichts am Hut, der will nur spielen und ist dabei nicht zimperlich. Der Latin-angehauchte »BLUE«s »Qloose« geht gleich gut ab, »Ballroom Steps« hat lasziven Charme, Irving Berlins »Let’s Face The Music And Dance« ist höllisch schnell. Hjorths »Good Friday« gräbt tüchtig in der Stride Piano- und Swing-Truhe; überhaupt scheut sich Magnus Hjorth nicht vor der Jazz-Vergangenheit.

Damit ist »OLD« abgehakt, »NEW« sind seine eigenen Stücke, »BORROWED« hat er sich noch »Stompin’ At The Savoy«. Snorre Kirk am Schlagzeug und Petter Eldh am Bass begleiten behutsam die schöne Ballade »The Mistress«, fühlen sich aber in höheren Tempi wohler und swingen mächtig. Magnus Hjorth, Lebensgefährte und Begleiter von Malene Mortensen, kann perlen und brillieren, erinnert hier und da an Oscar Peterson. Eine richtig gute CD also – muss ja auch nicht jeder das Rad neu erfinden. (tjk)



Siehe auch:
Malene Mortensen

Magnus Hjorth: Old New Borrowed Blue

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Jan Gunnar Hoff: Fly North
(2014, Losen Records /New Arts International LOS119-2/NO2NJ1419 ) - Norwegen

Ist der Titel eine Einladung oder eine Aufforderung? Jan Gunnar Hoff, einer der bekanntesten nordnorwegischen Jazzer bzw. Pianisten, begeisterte bei Odd Gjelsnes' Label Losen Records zuletzt mit dem 2012 in Spanien eingespielten Trioalbum »BARXETA«, doch im gleichen Jahr durfte er beim »Bodø Jazz Open« in seiner Geburtsstadt ein Auftragswerk komponieren, das in der CD-Fassung nun unter dem Aufruf »Flieg in den Norden« erscheint, wie in Bodø im Quartett mit den Jazzstars Anders Jormin, Marilyn Mazur und Arve Henriksen, verewigt im Spätherbst 2013 im Osloer Rainbow Studio.

Die panskandinavische Begegnung zwischen Schwedens Bass-Altmeister, der dänischen Schlagwerk-Koryphäe und dem ins schwedische Exil geheirateten mittnorwegischen Trompeten-Genie war für den sanften Tastenvirtuosen eine offenkundige Sternstunde – und selbiges ist »FLY NORTH« ohne Einschränkung auch für jeden Liebhaber nordisch getragener Jazzmusik. Einige der Stücke variierte Hoff auf seinem letzten Album, dem solo am Flügel aufgenommenen »LIVING«, und so verhalten sich diese berückenden Quartettversionen wie faszinierende dialogische, sich gegenseitig zum stetig neu entdecken einladende Gegenüber. Wie in der Soloversion beeindruckt auch Jan Gunnar Hoffs Musik auch im Quartett durch lyrische Introspektion und eingehende melodische Erkundungen statt durch forsche Energiesprünge. (ijb)



Mehr CDs von Jan Gunnar Hoff



Siehe auch:
Hoff Ensemble
Anders Jormin

Arve Henriksen

Marilyn Mazur


Jan Gunnar Hoff: Fly North

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Hoff Ensemble (Hoff, Jormin & Kleive): Polarity
( SACD, 2018, 2L /Naxos 2L-145-SABD + BluRay ) - Norwegen

Bei Veröffentlichungen des stark in der klassischen Musik beheimateten Labes 2L geht es immer (auch) um den Klang. Die Klangforschung von Labelchef Morten Lindberg betrifft zum einen die Aufnahmeorte, wobei er gerne Konzertsäle oder Kirchen wählt, weil in diesen großen Räumen frühe Schallreflexionen vermieden werden können; so fand diese Aufnahme in Oslos Sofienberg-Kirche statt. Zum anderen geht es ihm aber auch um die technisch bestmögliche Aufnahme und Wiedergabe seiner Musik – womit man sich schnell in Formatfragen und Technikdebatten wiederfindet. So erhält man viele 2L-Alben als Doppel-Disks – nicht etwa, weil soviel Musik aufgenommen worden wäre, sondern weil sie in so vielen verschiedenen Formaten angeboten wird: Die Hybrid-SACD läuft auch auf gängigen CD-Geräten und lässt sich ohne Probleme etwa in iTunes einspielen. Auf der Pure Audio BluRay Disc befindet sich dann sowohl ein 5.1-Mix als auch – und jetzt kommt's: zwei »dreidimensionale« 7.1.4-Mixe (im Dolby Atmos- und Auro3D-Format). Dazu benötigen Sie zwölf(!) Lautsprecher, von denen vier an der Decke hängen oder zumindest zur Decke strahlen! Und das für ein Ensemble, das nur aus drei Schallquellen besteht… Dem Rezensenten stand lediglich 2.0-SACD-Equipment zur Verfügung, dieses jedoch von sehr hoher Güte und detailreicher Auflösung.

Da drängt sich natürlich die Frage auf: Wie klingt das Ganze? Nun, zunächst irritiert der große abgebildete Raum doch erheblich. Vor allem Audun Kleives Schlagzeug hallt ungewöhnlich stark nach. Erst mehrmaliges Hören offenbart die enorme Transparenz der einzelnen Instrumente. Und doch bleibt fraglich, ob dieser (Hall-)Raum für ein so agiles Ensemble wie ein Pianotrio der passende ist. Es scheint, als verlöre es dadurch etwas an Wendigkeit. In schnellen Passagen in tiefen Lagen sind überdies einzelne Töne von Anders Jormins Kontrabass kaum mehr herauszuhören; er wirkt dort her wie eine warme Wolldecke, die die Kollegen bequem bettet, denn als Taktgeber.

Nun noch ein Wort zum Entscheidenden: zur Musik. Jan Gunnar Hoff präsentiert uns hier einen eher klassischen Auftritt eines Pianotrios, und mit seinen höchst erfahrenen Mitmusikern kann er darin kaum fehl gehen. Routiniert und homogen gehen die drei zu Werke, da muss sich wirklich keiner mehr beweisen. In ihren besseren Momenten (»Innocence«,»Pathway« oder auch im improvisatorisch-expressiven »Euphoria«) könnte die Musik auch im Repertoire von ECM Eingang finden. Gelegentlich ergänzt Hoff das Klangspektrum um dezente analoge Synthie-Sounds oder nutzt die in der Kirche vorhandene Orgel, wie zum Beispiel im etwas aus dem Rahmen fallenden, aber sehr schönen »Sacred«. Bisweilen verfallen Hoffs Kompositionen allerdings ins Romantisch-Rührselige (»The Elder«, »Home«), was ein gewisser Herr Eicher so nie hätte durchgehen lassen. (stv)



Siehe auch:
Jan Gunnar Hoff
Anders Jormin

Audun Kleive

Hoff Ensemble


 Hoff Ensemble (Hoff, Jormin & Kleive): Polarity

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Sigurd Hole & Trio: Encounters
(2018, Elvesang 002 ) - Norwegen

Manchmal erkennt man schon am Cover, dass der musikalische Inhalt ein ganz besonderer ist: Neben der Vorderseite fällt auf der Rückseite die Besetzung auf: Sigurd Hole spielt Kontrabass, Jarle Vespestad Schlagzeug (wobei das sein Instrumentarium nur unzureichend wiedergibt), dazu kommt Håkon Aase an Violine und Kantele (diese muss man allerdings suchen) – eine solche Kombination hat Seltenheitswert. Man kennt Hole vor allem vom Eple Trio und als Sideman von Tord Gustavsen oder Karl Seglem, auch Vespestad hat sich längst in die erste Liga gespielt. Auf dem Weg dahin ist der junge Violinist Håkon Aase, zuletzt ist er auf Mathias Eicks »RAVENSBURG« positiv in Erscheinung getreten.

»ENCOUNTERS« heißt »Begegnungen« – Sigurd Hole meint damit Inspirationen, die alle drei Musiker auf ihren Reisen eingefangen haben. Vor allem Indien und der nahe Osten kommen hier zum Tragen: Hole und sein Trio verknüpfen arabische und indische Elemente mit solchen aus der norwegischen Tradition, lassen sozusagen kühle Fjord-Winde über den heißen Wüstensand ziehen. Nein, so plakativ sollte man es nicht ausdrücken, aber allein Vespestads Arbeit an Tabla oder Darbuka ist äußerst hörenswert, ebenso alles, was Hole aus seinem Bass holt – ohne mit übertriebener Virtuosität auf den Busch zu klopfen. Håkon Aase trägt häufig die Melodien, erweitert sie und lässt sich mit Bass und Percussion auf spannende Reisen ein. Die drei zelebrieren ein organisches Wechselspiel der Führungsrolle, lassen sich auch gemeinsam treiben durch verschiedene Metren und östliche Melodik. Heraus kommt eine faszinierende CD im Schnittpunkt von Jazz, norwegischer und arabisch-indischer Musik. (tjk)



Siehe auch:
Tord Gustavsen Trio
Mathias Eick

Eple Trio

Supersllent


Sigurd Hole: Encounters

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Carita Holmström & Teppo Hauta-Aho: Duo!
(1994, CaTep CaTepCD-1-94 ) - Finnland

Der Kontrabassist Teppo Hauta-aho (Jahrgang 1941) ist in allen moderneren Stilen zuhause, bis hin zu Free Jazz und zeitgenössischer Komposition, und seine Diskographie füllt Seiten. Noch weiter erstreckt sich Carita Holmströms (Jahrgang 1954) Schaffen, von (auch freiem) Jazz bis zur Komposition von Musicals. Sogar als Finnlands Joni Mitchell wurde sie bezeichnet – wenn auch nicht für ihren Auftritt beim Schlager-Grand Prix 1974 (mit einem netten Song aus der Feder des Jazz-Saxophonisten Eero Koivistoinen und Platz 13).

Ohne sonstige Musiker und ohne jegliche Overdubs entstanden diese Aufnahmen, bei denen Carita Holmström nicht nur singt, sondern auch Klavier, Gitarre und Flöte spielt und zumindest sehr solide begleitet. Als Sängerin gehört sie durchaus zur oberen Liga. Ihre klare und schnörkellose Stimme kann problemlos von tiefem Gurren in hohes Kieksen wechseln und sehr eigenständig phrasieren. Das Repertoire besteht aus einigen Eigenkompositionen von Holmström und ein paar Covers: sehr gelungen etwa »With A Little Help From My Friends« und »Norwegian Wood«; auch Al Jarreaus »Easy« wird anders belichtet. Als Höhepunkte wären allerdings die von Holmström mit der finnischen Rock-Legende Juice Leskinen gemeinsam geschriebenen Songs »Kauanko Kestää« und »Tiedän Paikan Armahan« zu nennen. (tjk)



Siehe auch:
Teppo Hauta-aho & Kalle Kalima
Carita Holmström & Players Unlimited


Carita Holmström: Duo!

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