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Lange Rezensionen 1001 - 1005 von 5399 im Genre »« und Land »« (insgesamt 8911)

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Defueld: Defueld
( 2009, Eigenverlag SEYAX08001 )

Fünf Stockholmer namens Defueld beschlossen nach einer kleinen Tour durch Senegal Ende 2007, sich ins Studio des Sängers/Gitarristen Christopher »Chris« Wetterstöm zu begeben und ihr Debüt aufzunehmen. Dort mischten Chris, Gitarrist Alexander »Alex« Anfal, Basser Emil Bygde, Schlagzeuger Patrik Jansson und Keyboarder Fredrik »Fredde« Hedberg Metal mit Hardrock und melodischem Rock. Abgesehen von der nicht ganz geglückten Produktion – etwas mehr Druck auf der Rhythmusabteilung wäre kein Schaden – kann sich »DEFUELD« hören lassen:

Die leicht kratzige Stimme des Fronters gibt sich binnen der elf Songs durchaus variabel, das Songwriting ist abwechslungsreich und dennoch eingängig. Der 48-Minüter besitzt reichlich gute Melodien, die jedoch immer einen angemessenen Härtegrad haben; dabei reicht das Spektrum von keyboardlastigen Balladen wie »Waiting In The Wings« bis zum treibenden, groovenden »The Boy Who's Transparent «. Also alles richtig gemacht? Nicht ganz: Abgesehen von den bereits erwähnten Löchern im Klanggewand, die es noch zu stopfen gilt, zitieren die Schweden etwas zu offensichtlich In Flames, auch ein paar Anleihen von Sentenced über Metallica bis zu diversen Nu Metal-Bands sorgen für Abzüge in punkto Innovation. (nat)



Siehe auch:
In Flames
Sentenced


 Defueld: Defueld

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Degial: Death's Striking Wings
( 2012, Sepulchral Voice Records SVRCD07 )

Verzwickte Angelegenheit, die Degial mit »DEATH’S STRIKING WINGS« abliefern: Einerseits bestechend puristisch, brachial und morbide – Morbid Angel lassen grüßen. Andrerseits wenig innovativ oder kreativ; nach den knapp 36 Minuten bleibt nichts wirklich hängen.

Beginnen wir von vorne: Das Cover des Langspieldebüts weist eher in Richtung Black Metal, doch musikalisch steckt das Quartett aus Uppsala in der Death-Schublade. Zweifellos beherrschen die Schweden ihre Instrumente, haben als Live-Musiker bei Watain, wie Fronter/Gitarrist H. Death, oder bei Shining, wie Schlagzeuger J. Megiddo, Erfahrungen gesammelt. Die analoge Aufnahme ist angemessen roh und räudig produziert.

Leider mangelt es dem Songwriting an Eigenständigkeit; es orientiert sich zu sehr an den schon erwähnten (frühen) Morbid Angel garniert mit einem Schuss anderer Kapellen (von Slayer bis Possessed). Nur zwei der acht Songs fallen auf: »Perpetual Fire«, mit seiner eindeutig schwarzmetallischen Schlagseite, und das finale »Black Grave (The Gateway)« mit absurden Tempowechsel und überraschend rockigem Mittelteil. Fazit: Ausbaufähig. (nat)



Siehe auch:
Shining

 Degial: Death

Offizielle Website

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Degradead: Til Death Do Us Apart
( 2008, Dockyard 1 /Soulfood DY100622 )

Man denke sich bei Children Of Bodom das Keyboard weg – da ist es: Das Aha-Erlebnis beim Hören der ersten Stücke. Im zweiten Track »Take Control« flattern, schamhaft versteckt, doch tatsächlich ein paar Synthie-Fetzen im Gitarrenwind. Soviel vorab. Im weiteren Verlauf von »TIL DEATH DO US APART« verblassen die Erinnerungen an Bodom etwas, scheinen aber immer wieder durch. Das liegt sowohl an den Instrumentalisten, welche wie die Finnen immer wieder einen gehörigen Schuss Thrash zugeben, als auch an Mikael Sehlins Gesang, der in all seiner (teils zu großen) Vielfalt regelmäßig Facetten Alexi Laihos offenbart.

Zwischen fetten Nackenbrechern finden sich einige nette, eingängige Melodien, bis die Scheibe schließlich mit dem instrumentalen Titeltrack behutsam ausklingt. Der melodische Death des Quintetts kann sich durchaus hören lassen, ist zudem satt und sauber produziert von den In Flames Musikern Björn Gelotte, Jesper Strömblad, Daniel Svensson in deren bandeigenem Studio. Und wenn das Debüt nicht so sehr an COB erinnern würde …wäre die Benotung noch besser. (nat)



Mehr CDs von Degradead



Siehe auch:
Children Of Bodom
In Flames

Engel


 Degradead: Til Death Do Us Apart

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Degrees: PT III
( EP, 2010, AF Music Afmo 88 )

Romantik und Geheimnis liegen naturgemäß nahe beieinander. Bilden ein ideales Bühnenbild für den opulenten Synthiepop, in dem das Sehnen so viel wichtiger ist als die Wunscherfüllung. Zielloses Schwärmen, unerfülltes Schwelgen, das fühlt sich fast so himmlisch an wie all die ersten, unschuldigen Fummeleien freitags auf dem Sofa, wenn die Eltern aus sind und ein Mädchen zum Fernsehgucken rübergekommen ist. Werden sich Mikael Jacobson und Rickard Folke vielleicht gedacht haben, als sie 2008 ihr Projekt Degrees aus der Taufe hoben und sich mit massivem Synthie-Einsatz sanftstimmig auf Gralssuche nach der flüchtigen heilen Welt begeben haben.

Mit »PT III« legt das Duo aus der schwedischen Kleinstadt Trånas bereits seine dritte EP vor. Sind offensiv nostalgisch, wie etwa im Song »Where Did The Boys Go?«. Sind hemmungslos gefühlsbetont und offensiv großäugig. Ernsthaft erwachsen geben sich die beiden nur in der Coolheit, mit der sie über ihr elektronisches Wunderland regieren. Zuckerwattewolken dominieren den Himmel, aber auf Dauer wirken all diese Überkandideltheiten doch ein bisschen pompös. Und man wünscht sich dringlich, es mögen doch bitte zur Abwechslung drei garstige dunkle Gewitterwolken über diesen perfekten Himmel ziehen. Denn auf Dauer wirken diese Songs so ermüdend blankpoliert wie schwäbische Treppenhäuser gleich nach der Kehrwoche. (emv)

 Degrees: PT III

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Dei Beste Damene: Soli
( 2010, ta:lik /Musikkoperatørene TA83CD )

Dei Beste Damene – wer sich so nennt, hat Selbstvertrauen. Die besten Damen sind international eher (un-)bekannt als »The Greatest Girls«, allerdings in ihrer norwegischen Heimat richtig große Nummern, wenn es um die Hardanger-Fiedel geht. Synnøve S. Bjørset (aus Jølster, Sogn), Anne Hytta (aus Sauland, Telemark) und Åse Teigland (aus Utne, Hardanger) haben sich auf »SOLI« nicht wirklich zusammengetan, sondern spielen jede für sich ganz allein insgesamt 17 Stücke.

Die virtuosen Damen stammen aus verschiedenen Regionen, und entsprechend unterschiedlich sind auch die Stücke in Form und Timbre, in Rhythmus und Ornamentierung. Sie stammen aus verschiedenen Zeiten, man findet Hochzeits- und Ehebett-Lieder ebenso wie Balladen, überliefert oder aus alten Liedersammlungen. Jedes Lied wird im Booklet kurz erklärt, und jede der Damen lobt die andere. So soll es sein, und für Freunde der Hardanger-Fiedel ist »SOLI« eine Pflichtscheibe. (tjk)



Siehe auch:
Anne Hytta
Åse Teigland

Slagr

Benedicte Maurseth


 Dei Beste Damene: Soli

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