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Lange Rezensionen 11 - 20 von 50 im Genre »Avantgarde« und Land »Finnland« (insgesamt 74)

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ES: Kesämaan Lapset
( 2009, Fonal Records FR-64 )

Sami Sanpäkkilä ist nicht nur der Mann hinter Fonal Records, einem der derzeit eigenwilligsten und innovativsten Labels in Skandinavien. Er ist gleichzeitig ein Film- und Videokünstle, der wegen seines sehr anderen Blickes respektiert wird. Sami Sanpäkkilä ist aber auch Musiker, der sich wie alle auf seinem Label versammelten Künstler – wie etwa Paavoharju oder Eleanoora Rosenholm – nur schwer verorten lassen will. Mit ES, seinem Soloprojekt, legt er mit »«KESÄMAAN LAPSET« (übersetzt: Kinder des Sommerlandes) bereits seine fünfte Veröffentlichung vor. Experimenteller Ambientpop, bevölkert von Waldgeistern und verhuschten Schatten. Endlose Drones, statisches Geknister, ein verlorenes Piano, schüchterne Synthies, folkige Frauenstimmen. Nur um die Richtung anzudeuten, in die es hier geht. Wer sentimentale Reminiszenen an ein verlorenes Kinderparadies erwartet, liegt völlig falsch. Und sommerlich wird es hier nicht. Eher herbstmelancholisch.

Der Titeltrack etwa ist eine über 20-minütige, rein instrumentale Meditation über Schwerelosigkeit und Traurigkeit, die einen Filmsoundtrack für Tarkowskij abgeben könnte. Sami Sanpäkkilä liebt die Andeutung. Er liebt das Hakenschlagen und die abrupten Richtungswechsel und eine harsche Zärtlichkeit. Er liebt das Abdriften in elektronische Fallgruben, das lustvolle Verfremden der traditionellen finnischen Waldbesessenheit. Und die klassische Klavierromantik. Fassen lässt er sich nicht, dieser Mann. Aber erahnen. Als Mensch mit abgründigen Sehnsüchten, der in seiner sehr eigenen, eigentümlichen Klangwelt lebt. (emv)



Siehe auch:
Paavoharju
Eleanora Rosenholm


 ES: Kesämaan Lapset

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Hannu: Worms In My Piano
( 2007, Osaka Records Osa 008 )

Die Musik im Land hinter den Spiegeln könnte so klingen wie Hannus rein instrumental eingespieltes Debüt »WORMS IN MY PIANO«: Versponnen, fragil, tastend, schüchtern und zart. Die Farben dieses Albums sind durchsichtiges Grün, lichtes Dunkelblau und sanftes Grau. Elektronische Innerlichkeit trifft den naiven Spieltrieb, der reinen Herzens ist. Erik Satie lächelt in der Regenwetterabteilung des Himmels liebevoll Richtung Helsinki.

Hannu Karjalainen heißt der junge Musiker, der hier souverän mit dem Unfertigen, mit dem eben nicht Perfekten spielt: mit allerlei Rauschen und Störgeräuschen, alles Aufnahmen seines alten Vier-Spur-Aufnahmegerätes, kontrastiert mit feinen Lo-fi-Loops und einer Vorliebe für ambient-affine Filmmusik. Das klingt in der Synthese überaus angenehm sperrig, aber immer zugänglich und auf eine wunderbare Weise geheimnisvoll. Für all die Hörer, die zu schätzen wissen, dass hier wie in Edgar Allen Poes Kurzgeschichten das Unheimliche immer gleich unter der Oberfläche lauert. (emv)

 Hannu: Worms In My Piano

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Hereä: Hereä
( 2007, Plastinka PLACD048 )

Mangels der Rubrik »Weltmusik« trifft »Avantgarde« wohl am ehesten den Stil von Hereä. Das Quartett verquickt klassische Rhythmen mit modernen Melodien, Jazzelementen und traditionellen finnischen Texten, kombiniert Schönheit und Mystik. Die Finnen bestechen aber in erster Linie durch ihre Dynamik – und die ungewöhnliche Zusammenstellung der Instrumente: Milla Viljamaa sitzt am Klavier, Aili Ikonen streicht über die Geige, Vesa Norilo übers Cello oder haucht in die Flöte, Kontrabassistin/Perkussionisten Sara Puljula pointiert die Lieder.

Über diese instrumentale Klanglandschaft erhebt sich alsdann die Stimme von Aili Ikonen. Sie beherrsch ein unglaubliches Spektrum, thront mühelos über allem, a capella oder begleitet, wechselt von Folk zu Jazz, schreit, klagt, säuselt – und zeigt in keiner Tonlage Schwächen. Der Vierer serviert elf facettenreiche, sorgfältig arrangierte Lieder doch von einer wunderbaren, luftigen Leichtigkeit, starke 47 Minuten »Nordic landscapes and urban colors«. Hereäs Debüt: Ein Album wie ein Gedicht. (nat)



Siehe auch:
Hilja Grönfors

 Hereä: Hereä

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Huutajat: 10th Anniversary Concert
( 1998, Bad Vugum /Indigo 90292 )

Ihre Konzerte dauern selten länger als eine Stunde – aufgeteilt in zwei mal dreißig Minuten. Nicht weil sie cool oder arrogant sind und erst recht nicht, weil sie nicht gern vor Publikum auftreten. Das Gegenteil ist der Fall. Nur müssen sie sehr auf die Kräfte ihrer Stimmbänder achten. Denn Huutajat aus dem nordfinnischen Oulu ist ein Männerchor aus bis zu vierzig Sängern, der unter der Leitung von Petri Sirviö seine Lieder schreit und brüllt.

Dabei wird nicht nur finnisches und meist patriotisches Liedgut geboten, sondern auch Knaller wie »Starspangled Banner«, »Tirol, du bist mein Heimatland« oder »An der Donau«. Man versucht dabei, mit Energie zu brüllen und zu schreien und alle Manierismen, die das Singen in der Klassik wie im Pop ausmachen, zu negieren. Dies geschieht mit großen Ernst und noch größerem Spaß, wie der Mitschnitt eines Konzertes in ihrer Heimatstadt anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens beweist. In 33 Minuten bieten sie 24 Lieder, was zeigt, dass man auf diese Weise auch eine Menge Lebenszeit sparen kann. (frk)

 Huutajat: 10th Anniversary Concert

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Islaja: Meritie
( 2004, Fonal Records FR-032 )

Folgen wir Merja Kokkonen ins Dickicht, wo alle befestigten Wege enden. Oder in ein victorianisches Schauergemäuer, wo sich endlose Flure bedrohlich im Dunklen verzweigen. Oder auf eine verlassene Hochebene voller mysteriöser Steingebilde, wo seltsame Rituale stattfinden könnten. Die junge Sängerin, die ihr erstes Album »MERITIE« (Meergasse) im Alleingang zuhause in Tampere aufgenommen hat, ist sehr anders. Sehr seltsam. Sehr spröde. Ihre Musik klingt so, als hätte die Kleine Hexe bewusstseinserweiternde Drogen eingenommen oder als trieben Kobolde im Kinderzimmer ziemlich beunruhigenden Schabernack. Beim nächtlichen Hören dieser Platte sollte man stets ein Licht im Zimmer anlassen.

Lo-fi Beats und Spielzeugmusik, schräge Geräusche und eine eigensinnige Gitarre, wildes Geblubber und eine naive Dorfkirchenorgel. Seltsam traurig, immer suchend, meistens beunruhigend. Und darüber schwebt diese irrlichternde Frauenstimme, die klingt, also ob sie blute. Versuche einer Einordnung Islajas in die Freak-Folk-Ecke greifen viel zu kurz. Dazu steckt zuviel spirituelle Kraft in diesen Songs. Frei nach William Butler Yeats wird hier eine schreckliche Schönheit geboren. (emv)



Mehr CDs von Islaja



Siehe auch:
AGF & Various

 Islaja: Meritie

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Kallio Slaaki: Polymania for Percussion
( LP, 2013, Fiasko Records FRLP-67 )

»Kuopio« war der Titel von Vladislav Delays bislang letztem (und wohl bestem) Album, bevor er sich »selbständig« machte und fürs erste nur noch Vinyl-EPs in Liebhaber-Editionen veröffentlichte. Die in der Mitte Finnlands gelegene Stadt trat bis dato allenfalls durch einen überaus hohen Output von Skispringern und Eishockeyspielern in Erscheinung, von der Popsängerin Jenni Vartiainen mal abgesehen. In der Avantgarde- und Jazzmusik blieb Kuopio hingegen ein weißer (!) Fleck. Bis jetzt.

1974 wurde hier der Jazz-Schlagzeuger und -Pädagoge Mika Kallio geboren. Er schrieb dieses neunteilige »Polymania for Percussion«, das er selbst 2012 in seinem Trio Kallio Slaaki mit Mikko Hassinen und Anssi Nykänen einspielte. Doch der eigentliche Clou – und damit Glanzlicht dieser LP – ist die Stimme der Vokalistin Aili Ikonen, die Gedichte von Ilkka Koponen interpretiert, gerade so, als wäre es das Natürlichste der Welt, drei Schlaginstrumentalisten mit einer Frauenstimme zu kombinieren. Starke Leistung, wenn auch mangels Sprachkenntnissen die Texte an dieser Stelle nicht beurteilt werden können.

»Päivän Ja Yön Välissä« (»Zwischen Tag und Nacht«) ist das mit sechs Minuten längste Stück des nicht ganz vierzig Minuten langen Albums, das zwar mit Wandlungsfähigkeit seiner perkussiven Mittel und Arrangements beeindruckt, dennoch eine hohe Geschlossenheit, wenn nicht gar innere Strenge ausstrahlt. Die drei Herren lassen sich nicht zu freejazzigen Impros hinreißen, sondern verkörpern Kallios semi-experimentelle Komposition mit geradezu mustergültiger Zurückhaltung. (ijb)



Siehe auch:
Kalima Trio
Vladislav Delay: Kuopio

Iro Haarla Quintet & Jazz Orchestra

Verneri Pohjola


 Kallio Slaaki: Polymania for Percussion

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Hannu Karjalainen: A Handful of Dust Is a Desert
( 2017, Karaoke Kalk /Indigo Karaoke Kalk 101 )

Einen sehr schönen – und gewissermaßen gar nicht »nordischen« – Titel fand Hannu Karjalainen für sein formvollendetes drittes Album, das erste in acht Jahren, seit »HINTERGARTEN« aus dem Jahr 2009, »Eine Handvoll Staub ist eine Wüste«. Die acht Stücke dieser instrumentalen Songsammlung werden vom exquisiten Berliner Label Karaoke Kalk als »inspiriert von Ambient, Drone Modern Classical und Dream Pop« beschrieben – womit vielleicht weniger der Stil als vielmehr die Grundstimmung des Albums treffend umkreist ist. Denn letztlich ist die Musik des Finnen sehr deutlich im Ambient angesiedelt – warme, zumeist sanft schwebende Kompositionen, wie wir sie etwa von vom Schweden Tobias Hellkvist, von Alexander Rishaug aus Norwegen oder auch von manchen Veröffentlichungen von James Leyland Kirby (alias »Caretaker«) kennen. Hört man Hannu Karjalainens Klanglangschaften, so kann man sich gut vorstellen, dass er ansonsten als bildender Künstler und Filmemacher arbeitet.

Die Unterschiede der Stücke stechen zu Beginn nicht so deutlich ins Auge (bzw. Ohr); allerdings strahlt das eröffnende und mit gut acht Minuten längste »Angel« (siehe auch Videolink) mehr Energie aus, während die mittleren Tracks sich auf angenehme Weise z.T. schnell verflüchtigen, bevor das (zweitlängste) Abschlussstück »Breaks My Heart She Aria« wieder zur Kraft des Anfangs zurückkehrt, mit raunenden, grollenden Klangelementen, die gegen die in der Schwebe bleibenden Flächen geradezu anzukämpfen scheinen. Diese beiden Glanzstücke rahmen das einnehmend charmante Album und die immateriellen poetischen Nummern auf dem Weg dazwischen. Insgesamt ein emotional verträumtes, aber keinesfalls triviales Ambient-Album, das vielleicht eher wie eine Luftspiegelung in der Wüste strahlt statt den Hörer wie die Wüste selbst mit Extremen zu fordern. (ijb)



Siehe auch:
Tobias Hellkvist
Dakota Suite

Alexander Rishaug

Jasper TX


Hannu Karjalainen: A Handful of Dust Is a Desert

Video-Link Offizielle Website

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Kemialliset Ystävät: Alas Rattoisaa Virtaa
( 2014, Dekorder 075 )

Wie soll man einem Unbedarften diese obskurse Wirbelzwirbelchaosmusik beschreiben? Free-Folk? Freak-Folk? Anti-Elektro-Pop? In diesem »Genre« haben es vor wenigen Jahren immerhin die Kollegen von Animal Collective, reichlich überraschend (und nach Jahre langem Randgruppenerfolg) in etliche neue Wohnzimmer und Pop-Musiksammlungen geschafft, die sich sonst nach solchem schwer verschwurbelten Avantgarde-Gebastel nicht mal umdrehen. Vergleichbaren Erfolg wird diesem finnischen Musikerdutzend um Jan Anderzén mit ihrem ersten Album seit vier Jahren sicherlich nicht zuteil werden. Schade eigentlich. Dabei sind Kemialliset Ystävät kaum weniger spannend. Vielleicht aber auch schlicht zu verspielt und ungreifbar inmitten all ihrer tausend Inspirationen, gerade so wie das bizarr-wahnsinnige Albumcover mit explodierten Formen, Farben und pinkem Weihnachtsbaum.

Der Kollege bei Tiny MixTapes kapituliert beim Aufzählen der Referenzen und Einflüsse: Tropicalia (Polaria?), Krautrock, Videospielmusik, Minimalism (wahrscheinlich eher Terry Riley als Philip Glass), »plunderphonics«, Barockpop... und kommt so zur passenden Stilschublade »psych-everything«. Man könnte noch ganz anderes hinzufügen und würde die Musik von Kemialliset Ystävät nicht besser begreifbar machen können. »Naderbux & Sundergrund« etwa erweckt den Eindruck eines Jahrmarktremixes von Clint Mansells »Requiem for a Dream«-Filmmusik. »Ei Millään Kielellä« könnte eine vom Klapsmühlenorchester Tampere intonierte finnische Volksweise sein. Immerhin: mit der Zeit werden die Tracks schon fast zugänglich. Viel Spaß! (ijb)



Mehr CDs von Kemialliset Ystävät



Siehe auch:
Kippi Kaninus

 Kemialliset Ystävät: Alas Rattoisaa Virtaa

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KTU: Quiver
( 2009, Westpark /Indigo 87173 )

Ein Trio der ganz besonderen Art: Der finnische Akkordeonist Kimmo Pohjonen, bekannt bis berüchtigt durch wagemutige Avantgarde-Alben, tat sich hier mit den zwei King Crimson-Abenteurern Trey Gunn und Pat Mastelotto zusammen. Aufgenommen in Texas und Helsinki und abgemischt von Steve Wilson (Porcupine Tree) pendeln die Drei zwischen kraftvollem Progrock, Experimenten und flirrender Polyrhythmik, in der vor allem Trey Gunn mit seinem »Stick« tolle Akzente setzt. Doch Drummer Mastelotto steht ebenso wenig nach wie Pohjonen selbst, der die Sounds seiner Quetschkommode elektronisch verfremdet und mit Fußpedalen malträtiert ... und deswegen schon mit Jimi Hendrix verglichen wurde.

Trotz aller Wucht der überwiegend forschen Lieder sind es aber zurückgenommene Songs wie »Wasabi Fields«, die sich festsetzen: Eine magische Melodie mit ein wenig Chanson-Flair, entrückte Soli und die unterschwellig-bedrohliche Atmosphäre setzen den definitiven Albums-Höhepunkt. Ansonsten hält sich »QUIVER« sehr dicht an King Crimsons Handschrift, was angesichts der Besetzung ja kein Wunder ist. Obwohl dieses zweite KTU-Album gemessen an Kimmo Pohjonens sonstigen Aufnahmen eher leicht hörbar und fast schon eingängig ausfiel, kommen Freuden komplexer Klangbilder trotzdem noch voll auf ihre Kosten. (peb)



Mehr CDs von KTU



Siehe auch:
Kimmo Pohjonen
Kimmo Pohjonen & Eric Echampard


 KTU: Quiver

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Kytäjä: Kytäjä
( 2006, Bone Voyage /Soulfood Bone 0042 )

Jarno und Janne schwitzen. Gerade noch sind sie zehn Kilometer ins Nachbardorf mit dem Fahrrad gefahren, jetzt sitzen sie in der heimischen Sauna in Kytäjä und geißeln sich wie es in Finnland üblich ist mit Vihtas – Birkenzweigen. Und mit hitzigem Kopf kommt ihnen eine Idee: warum eigentlich nur den eigenen Körper malträtieren? Die erste Percussion-Sitzung endete in Geschrei und Wahnsinn, aber nach und nach addierte das Duo weitere Instrumente und verfeinerte so den Sound. Kytäjä war geboren.

Sprachlosigkeit dominiert auf ihrem Debüt das Klangbild. Ausufernde Verästelungen, verknappte Impressionen verlassen ausgetretene Pfade. Ihre Instrumentalmusik kommt aber dankbarerweise fast ohne Jam-Attitüde aus. Schon die aufatmende Eröffnung »Aamu« heischt mit 70er Jahre-Klängen nach Ausrufezeichen. Allerdings geht es unaufdringlicher weiter: Elementares Geraschel, verspielte Effekthascherei, ätherischer Leerlauf. Nicht unbedingt gänzlich spannend, aber wenigstens ohne in pastoraler Meditation zu enden. Wobei ... zu einer Andacht passt das eigentlich schon. Darauf erst mal 'ne Birkenpeitsche! (maw)

 Kytäjä: Kytäjä

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Lange Rezensionen 11 - 20 von 50 im Genre »Avantgarde« und Land »Finnland« (insgesamt 74)

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