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Lange Rezensionen 41 - 50 von 50 im Genre »Avantgarde« und Land »Finnland« (insgesamt 74)

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Meri Tiitola: Meri Tiitola
( 2003, Hec Rec HRCD 114 )

Nachdem Meri Tiitola an der Sibelius Akademie studiert und mehrere Jahre bei indischen Lehrern Mantra-Gesang gelernt und sich zudem intensiv mit Yoga beschäftigt hatte, beschritt sie sozusagen eine mehrgleisige Karriere, die sie zur finnischen Frauen-Folk-Formation Me Naiset und dem Avantgarde-Folk-Projekt Ruumen führte. In jüngeren Jahren hörte man sie im Umfeld von Anne-Mari Kivimäki, auch ist sie Mitglied des World Mänkeri Orchestra. Diese Debut-CD hat sie mit viel Unterstützung von Iro Haarla produziert, die nicht nur Harfe, Klavier und Akkordeon spielt, sondern auch an einen Großteil der Kompositionen maßgeblich beteiligt ist.

Zieht man nun um diese vier genannten Namen ein Rechteck und zeichnet noch den Schnittpunkt der Diagonalen ein, hat man ziemlich gut getroffen, wo Meri Tiitola musikalisch steht: Sie verknüpft Avantgarde Folk mit freien Improvisationen. Neben Tiitola und Iro Haarla sind der Cellist Tuomas Airola und Jorma Tapio an verschiedenen Blasinstrumenten mit von der Partie. Meri Tiitola ist wahrlich eine Stimmakrobatin und natürlich sehr präsent. Aber alle beteiligten Musiker reagieren sehr gut aufeinander, streckenweise ist diese CD hochspannend.
(tjk)



Siehe auch:
MeNaiset
Iro Haarlo

World Mänkeri Orchestra


Meri Tiitola: Meri Tiitola

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Uton: We're Only In It For The Spirit
( 2006, Eigenverlag)

Wer sagt, dass Hippies ausgestorben sind, der kennt Uton nicht. Dahinter steckt Jani Hirvonen, ein introvertierter Kopf, dessen Lebensart mit unweltlich nur annähernd zu beschreiben ist. Auf Ausflügen nach Indien und Nepal findet er seine Klänge – und seien es Rasierapparate, Hochzeitszeremonien oder die Geräusche von Erosion und Wind in den abgelegensten Winkeln der Welt. Auf seiner Homepage sucht er nach einem Agenten, der zwischen ihm und der modernen Welt vermittelt und hilft, seine Kunst und Musik zu vermarkten. Er selbst komme mit der durchkorrumpierten Sprache der Jetztzeit nur noch kaum zurecht.

40 Veröffentlichungen in sieben Jahren zeugen von umtriebigem Schaffensgeist. Die Kleinstauflagen seiner hochgradig verspulten Produkte (zwischen 40 und 500 Exemplare) sind meist schnell verkauft und finanzieren den nächsten Trip in die psychedelische Unwirklichkeit. Und daher scheinen auch die vier unbetitelten Songs dieses Albums zu entstammen, die mit Echoes, sphärischem Geflirre und rauem Rauschen nur ungenügend beschrieben sind. Von weit her dringen Klänge, kaum wahrnehmbar ob von Menschen geschaffen, die kleine Irritationshärchen aufstellen lassen. Der dritte Song ist ein Mantra, das raumschaffend agiert und Schemen von klösterlichen Riten heraufbeschwört. Klänge, die ebenso esoterisch wie weltfremd erscheinen und nur vage Ahnungen verbreiten. (maw)

 Uton: We

Offizielle Website

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Verschiedene: Arktinen Hysteria: Suomi-Avantgarden Esipuutarhureita
( 2001, Labels Germany LXCD 635 )

So, Freunde, hier geht es um Kunst. Und so versammelt der vorliegende Sampler rare und hierzulande kaum bekannte Beiträge finnischer Avantgarde-Gruppen und Künstler von Anfang der Sechziger Jahre bis 1970. Um Musiker geht es also, die sich eher von Komponisten wie Stockhausen oder Cage beeinflussen ließen denn den Beatles oder den Stones, und die nicht auf Konzerte aus waren, sondern auf Happenings im ursprünglichen Sinne. Im Mittelpunkt des Interesses stand daher das Austaxieren neuer Klänge und Soundwelten – zugleich schätzte man nichts weniger, als das Etablishment gehörig vor den Kopf zu stoßen.

Dies gilt etwa für die sehr sinnliche »Gebärde für drei Rülpser«, an der u.a. M.A. Numminen teilhat, oder den nicht minder ekstatischen »Hysterieblues« von Tommi Parko. Die erste finnische Komposition für elektronische Musik ist ebenso vertreten wie eine Tanzeinlage für Roboter von Erkki Kurenniemi, die Kraftwerk vorweg nimmt, oder ein Stück des Jazz-Experimente-Trios The Sperm. Nicht Underground war die Devise, sondern Overground. (frk)



Siehe auch:
M.A. Numminen
John Cage in Norway


 Verschiedene: Arktinen Hysteria: Suomi-Avantgarden Esipuutarhureita

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Verschiedene: Pilottilasit: Samples from Helsinki Underground 1981-1987
( 2008, N&B Research Digest NBRD-02DD )

Das waren noch unbeschwerte Zeiten, die 80er. Die Tape-Kultur blühte, Künstler brachten bewusst billig gemachte und superlimitierte Kassetten-Editionen auf den, nun ja, Markt. Anton Nikkilä, selbst Experimentator der ersten Stunde, versammelt hier auf dieser CD seines eigenen Labels Sounds des finnischen Undergrounds aus dieser Epoche – eine erstaunliche Fundgrube.

Denn der Stil der 12 Tracks verschiedener Gruppen und Pseudogruppen ist, so scheppernd auch alles nach vergammeltem Tape klingt, höchst unterschiedlich. Mal geradezu jazzig, mal garagenrockig oder –punkig, aber durch den Schredder gewürgt, oder aber minimalistisch auf der Basis von Drones und Loops. Immer aber spannend, denn die Tracks öffnen einen Zeittunnel in ein Jahrzehnt, wo noch eine völlig andere Klangästhetik herrschte: eine rohere, deshalb aber nicht weniger ausgefeilte – mit einfachstem technischem Gerät produziert ohne auch nur den Hauch von Kommerzialität im Hintergrund. Ist natürlich nicht das Gleiche, das heute auf CD oder als hochauflösende MP3 zu hören. Seltsam tröstlich ist es trotzdem: Früher war manches wirklich besser ... (sep)

 Verschiedene: Pilottilasit: Samples from Helsinki Underground 1981-1987

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Verschiedene: Verilöyly, Candy Cane, Navigations, Cahier – Split
( 2008, Rabbit Ilsn Records)

Vier experimentelle (Metal)Bands packen acht Lieder in 35 Minuten; die Palette reicht von Post-Punk bis zu psychedelischen Klangwelten. Los geht's mit »Pink Flamingo« von Verilöyly. Das fast instrumentale Experimental-Stück streift in seinen knapp zwei Minuten diverse Tempi und unerwartete Stilrichtungen – ein paar Mikro-Kreischer inbegriffen. Das nachfolgende »Tattarmossen« hämmert das Trio in nur 90 Sekunden ähnlich avantgardistisch auf die EP. Candy Cane fassen sich noch kürzer: Gerade mal zwei Minuten brauchen die Tamperianer für »Saave« und »Deko« – aber die haben es in sich. Das Quartett versteckt seine Melodien hinter Effekten, verzerrten Instrumenten und halsbrecherischer Geschwindigkeit, getreu dem Motto: »Schnell. Kurz. Süß«.

Ganz anders gehen Navigations zu Werke: Das Trio aus Turku lässt hypnotische Melodien träge fließen. Die siebenminütige »Black Vastness Hymn« lässt klare Gitarren und sphärischen Gesang über elektronischen Boden schweben. Die »Natural Cathedral« lädt den Hörer mehr als elf Minuten zum Verweilen ein, zwischen Vogelgezwitscher und zarter, vielschichtiger Instrumentierung. Cahier, das Soloprojekt des Candy Cane-Sängers Marko Neuman, vereint sich hier für zwei Lieder mit dem »The Polka Dot Sunflower Bed Orchestra« Fronter Jani Riihimäki. So klingt Cahier in »Alma II« und »Alma III« gewaltiger, gesangsorientierter als gewohnt. »Alma II« steigert sich in sechs Minuten gemächlich, rein instrumental, bis es im nachfolgenden Part explodiert. Sonderbar, gespenstische Töne von der Erde – und jenseits.

Die auf 101 Stück limitierte Auflage dieser Split-EP veröffentlichte übrigens Markus' eigenes Label Rabbit Ilsn Records. (nat)



Siehe auch:
Candy Cane

 Verschiedene: Verilöyly, Candy Cane, Navigations, Cahier – Split

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Edvard Vesala Sound & Fury: Ode To The Death Of Jazz
( 1990, ECM /Universal 843.196-2 )

Edward Vesala, der große Individualist des europäischen Jazz, natürlich auch absoluter Nonkonformist am Schlagzeug, wollte zeitlebens Neues schaffen: Die üblichen Jazz-Stilistiken waren allenfalls Sprungbrett für seine musikalischen Visionen. Vesala war aber auch ein besonderer Bandleader, betrachtete er doch seine (meist viel jüngeren) Musiker wie seine Söhne, und Proben (ohne Noten!) zogen sich gelegentlich bis zur körperlichen Erschöpfung hin.

Vesala verlangte viel von seinen Musikern, aber die Ergebnisse sprechen auch für sich. Auf »ODE« ist das Sound & Fury in Bestbesetzung: die Saxophonisten Jorma Tapio, Jouni Kannisto und Pepa Päivinen, Trompeter Matti Riikonen, Jimi Sumen (g) und Iro Haarla (p, acc, harp), am Bass Uffe Krokfors, dazu Tim Ferchen (marimba) und Taito Vainio (acc). Große Stücke hat der große Meister geschrieben, so etwa das superbe »Sylvan Swizzle«, der fast schlüpfrige Tango »A Glimmer Of Sepal« – in Komposition wie Orchestrierung finden sich Strawinsky, Mingus, Coleman, Sun Ra, Ellington –, aber es ist Vesala pur, und auch Dank ausgezeichneter Soli gehört diese CD zu Edward Vesalas besten. (tjk)



Mehr CDs von Edvard Vesala & Sound & Fury



Siehe auch:
Jimi Sumen
Iro Haarla


Edvard Vesala: Ode To The Death Of Jazz

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Vilma Timonen Quartet: VTQ
( 2007, Texicalli Records TEXCD083 )

Vilma Timonen lehrt Folkmusik an der Sibelius Akademie und war eine der ersten Kantele-Musiker, welche die elektrische Kantele spielten oder das Instrument auf unterschiedlichste Weise in Bands einsetzten. Nun scharrt sie drei Mitstreiter um sich und debütiert mit dem »VTQ«, dem Vilma Timonen Quartet. Gemeinsam mit Bassist, Schlagzeuger/Perkussionist Mikko Hassinen und Gitarrist Topi Korhonen bringt die Musikerin Kantele, Folk und Jazz zusammen. Die zehn Lieder selbst sind eine Mixtur aus Vilmas Kompositionen sowie traditionellen Melodien. Sie bauen eine Brücke von der klassischen Folk-Bühne zu einem kleinen Jazzclub – und zeigen, wie vielgestaltig die Kantele Klanglandschaften bereichern kann.

Trotz des experimentellen, avantgardistischen Ansatzes ist die Musik des Finnenvierers niemals sperrig oder überfordernd, ermöglicht einen leichteren Zugang für »Laienhörer« als es etwa bei Jouhiorkesteri der Fall ist. Bis VTQ Bühnen in unseren Breitengraden erreichen, muss der geneigte Hörer mit dem einzigen Livesong auf dem Debüt vorlieb nehmen: »Lost & Found« besticht mit seiner wunderschöner Perkussion bereits im Mittelteil des Albums und beschließt als »Akustik-Live-Version« die 50minütige Spielzeit. (nat)



Mehr CDs von Vilma Timonen Quartet



Siehe auch:
Jouhiorkesteri
Ruuti

Ilkka Heinonen Trio


 Vilma Timonen Quartet: VTQ

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Vuk: Esittää Maj Karma –Yhtyeen Laluja
( EP, 2008, Johanna Kustannus Oy MGSCD 472 )

Maj Karma avantgardistisch umgesetzt: Die finnisch-amerikanische Sängerin Vuk alias Emily Cheeger covert auf dieser zwanzigminütigen EP Lieder der finnischen Rock-Metal-Combo. Deren Singer Herra Ylppö designte übrigens das Booklet und Gitarrist Häiriö Piirinen tritt zweimal als Hintergrundsänger in Erscheinung: Im Opener »Elena Leeve« vom 2003er Album »METALLISYDÄN« sowie in »Salassa Kuin Murhat« vom 2000er »ÄÄRI«. Vuk, die den Ausdruck »World Music« hasst, debütierte 2003 mit »EXILE!« und bezeichnet ihren Stil selbst als experimentelle Musik / melodramatischen Pop.

Sie interpretiert die ursprünglichen metallischen Rocksongs völlig neu: Ihr klarer, meist dunkler, reservierter Gesang streift selten höhere Lagen und drückt den Stücken seinen eigenen Stemple auf. Außerdem instrumentiert die New York-Helsinki-Pendlerin sie eigenhändig mit Harmonium, Kantele, Schlagzeug, Perkussion, Akkordeon, Blockflöte. Hoch her geht's im finalen »Valaiden Laulu«: Da spielt Erno Haukkala (Alamaailman Vasarat) Tuba und Zugposaune, Martti Vesala bläst die Trompete, Olli Piippo das Saxofon, Ilja Juutilainen trommelt und Ville Valos kleiner Bruder Jesse greift zum Bass. Die fünf Songs sind nicht wieder zu erkennen – aber äußerst spannend, überraschend umgesetzt. (nat)



Siehe auch:
Maj Karma
Alamaailman Vasarat


 Vuk: Esittää Maj Karma –Yhtyeen Laluja

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Waltari & Avanti! Symphony Orchestra, Riku Niemi: Yeah! Yeah! Die! Die! Death Metal Symphony in Deep C
( 1996, EMI 7243-8-38236-0-4 )

Ein Symphonieorchester, eine Opernsängerin, Computerklänge – und mittendrin eine finnische Metal-Band. Das Ergebnis, eine Art Death-Metal-Oratorium, klingt genauso abgedreht, wie die Besetzung vermuten lässt. Und noch mehr, denn das Orchester ist nicht, wie so oft, wenn Rocker zu Streichern greifen, nur ein »Auffetten« der Klangfarbe, ein Fischen im Publikum von Klassik und Symphonischem Kitschrock, wie von Deep Purple oder Metallica gern betrieben. Alles hier ist mit gehörigem Druck und musikalischem Sachverstand durchkomponiert, und dem Orchester macht es hörbar Spaß, eine der Hauptrollen in diesem Höllenmärchen zu spielen.

Denn es geht um den Selbstmord eines Computers, die schützende Hand eines Engels und einen vermittelnden, einsamen Menschen. Die drei Gesangsstile, Metal-Gegrunze, Opernsopran und Musicaltenor, mischen sich wider Erwarten perfekt und kreieren drei sehr profilscharfe Rollen. Die Story ist ein wilder Ritt durch die Stile, heftiges Gitarrengeprügel steht neben Computersound-Collagen, Chöre klingen neben Metal-Hiphop. Das Ganze ist so bescheuert und gleichzeitig genial integriert, dass es nur aus Finnland kommen kann. Ein Geniestreich von Waltari – leider nur ein ziemlich einmaliger. (sep)



Siehe auch:
Waltari

 Waltari: Yeah! Yeah! Die! Die! Death Metal Symphony in Deep C

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Ø: Konstellaatio
( 2014, Sähkö /Boomkat Sähkö-028 2LP/CD )

Er ist eben immer noch der Meister. Trotz zahlloser Veröffentlichungen unter seinem bürgerlichen Namen und in sonstigen Ensembles nutzt Mika Vainio sein Alias »Ø« in eher weiten Abständen. In gut 20 Jahren erscheint mit »KONSTELLATIO« nun das fünfte Ø-Album (neben einer Duo-CD mit Alva Noto und sieben z.T. kurzen EPs), wie gewohnt treu und konsequent unter dem Sähkö-Label, das er 1993 mit Tommi Grönlund gründete und mit der EP »Röntgen« startete. Nach wie vor pflegt Vainio als »Ø« seine vorwiegend reduzierte, oft minimalistische Seite (Darf man das guten Gewissen »Ambient« nennen? Eher nein.). Während das Kinderfoto auf dem Cover ein persönliches, introspektives Album verspricht, ist der Titel »Konstellation« gar im kosmischen Sinne gemeint, ganz im Kontrast zu Vainios gesamten letzten, eher »irdischen« Alben. Hier weisen bereits die Titel in eine Richtung Naturmystik und Kosmos.

Man darf sich auf eine recht unnahbar kühle Klangwelt einstellen; erst im letzten Track »Takaisin« (»Zurück«) tritt dann doch noch ein überraschend warmer, gleichförmig pulsierender Beat auf. Davor, zwischen licht und zart funkelnden Tönen und radikal tiefen Bässen, brillant in etwa »Elämän puu« (»Baum des Lebens«), lotet Vainio eine extreme Dynamik aus, oder bleibt, wie in »Talvipäivä, Vanha Motelli« (»Winter, altes Motel«) und »Metsän sydän« (»Herz des Waldes«) schemenhaft und in streckenweise verhaltener Stille. Klar, das ist nicht mehr die Neuerfindung elektronischer Musik. Eine überragende Platte ist Vainio dennoch gelungen — zweifellos eine seiner besten. (ijb)



Mehr CDs von Ø



Siehe auch:
Mika Vainio
Pan Sonic

Vainio/Deforce

Björk


 Ø: Konstellaatio

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