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Lange Rezensionen 6 - 10 von 20 im Genre »Metal« und Land »Dänemark« (insgesamt 34)

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Diretone: Diretone
( 2011, Gateway Music - )

Vollmundig preisen Promoter (und Band) Diretones selbstbetiteltes Debüt als Mischung aus »Melodische Wucht von Metallicas Schwarzem Album, Pantera-Groove, Down-Schwere und Volbeat'sche Frische«. Nach mehreren Durchläufen der knapp 42-minütigen Scheibe kann ich dazu nur sagen: Etwas sehr hochgestapelt, die Beschreibung. Tiefer gestimmte Gitarren, künstlich geknödelter Gesang mit pseudo-amerikanischem Akzent des Bandgründers / Bassisten Lars Hørning sowie ein zugegeben satter Groove machen »DIRETONE« weder zu einem Klassiker wie ebenjenes Schwarze oder andere Metallica-Alben, noch zu einem Senkrechtstarter wie ihre Landsmänner Volbeat.

Betrachte ich das Werk unbefangen, sprich ignoriere die Vergleiche und Vorschusslorbeeren, bleiben gut produzierte zum Bangen einladende Midtempo-Groover, garniert mit allerlei Soli, in denen sich die Gitarristen Peter Kondrup /Jacob Nielsen ordentlich austoben, eine akzeptable Mikroleistung, doch leider zu monotones Songwriting. »It's all the same« stimmt Hørning »Cold« an – und liefert damit eine wunderbare Beschreibung der zehn Songs: Irgendwann verliere ich den Überblick, wo der Eine aufhört und der Andere anfängt. Schade, dass das dänische Quartett aus seinen musikalischen Fähigkeiten und den guten Vorbildern nicht mehr gemacht hat. (nat)



Siehe auch:
Volbeat

 Diretone: Diretone

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Horned Almighty: Necro Spirituals
( 2010, Candlelight CANDLE319CD )

Die Truppe Horned Almighty stammt nicht, wie es der klischeehafte Name und Musikrichtung nahe legen, aus Norwegen, sondern aus Dänemark. Mit dem vierten Werk »NECRO SPIRITUALS« zeigt der kleine Nachbar erneut, dass auch in ihm die eine oder andere schwarz(metallen)e Seele wohnt. Die Produktion ist solide, der Klang überwiegend räudig, wie auch die Mirkoarbeit des Fronters »S«. Schlagzeuger Harm plus Bassist Hellpig verpassen dem Großteil der neun Songs einen anständigen Groove, während Gitarrist Aries im Alleingang die Melodien bestreitet.

Meist geht der Vierer dabei ideenreich zu Werke, wie im rasant bollernden »Blessing The World In Pestilence« oder in »The Illuminated Void« mit seinen zunächst aggressiven Riffs und einem folgenden bedächtig schleppenden Mittelteil. Manchmal streifen die Black Metaller Thrash und Death, mal Bands wie (frühe) Darkthrone oder Celtic Frost. Abzüge gibt es in der B-Note: Für die nur 36-minütige Spielzeit – und für den fehlenden »Earcatcher«. (nat)

 Horned Almighty: Necro Spirituals

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Huldre: Intet Menneskebarn
( 2012, Eigenverlag HULDRE02 )

Mal wieder eine der üblichen nordischen Folk Metal-Kapelle? Mitnichten: Huldre unterscheiden sich mit Ihrem Debüt »INTET MENNESKEBARN« von anderen Folk Metallern wie Ensiferum, Korpiklaani und Konsorten. Weil sie eine Sängerin, Nanna Barslev, haben – eine sehr gute noch dazu. Weil ihre Mischung aus Metal und dänischer / nordischer Folk Musik sehr ausgewogen ist, wenn nicht gar der Folk-Anteil dominiert.

Weil sie überraschende Wendungen und Details einbauen: Einen Ausflug gen Schizo-Metal (siehe Atrox) in (»Gennem Marsken«) oder Black Metal (»Ulvevinter«) oder fast Prog / Power Metal-artige Gitarrensoli (»Trold«). Weil sie 50 Minuten mit headbangtauglichen und verspielt-träumerischen Stücke bereichern. Weil die Bandgründer (Nanna, Bassist Bjarne Kristiansen und Geigerin Laura Emilie Beck) sowie ihre Mitmusiker (Gitarrist Lasse Olufson, Flötist Troels Dueholm Nørgaard und Schlagzeuger Jacob Lund) MIT- statt gegeneinander spielen. Weil das Sextett authentisch ist. Weil »KEIN MENSCHENKIND« ausgereift, ausgewogen, anregend ist – und mystisch. Weil …hört es euch einfach selbst an. (nat)



Siehe auch:
Ensiferum
Korpiklaani

Atrox


 Huldre: Intet Menneskebarn

Offizielle Website

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Illdisposed: There Is Light (But It's Not For Me)
( 2011, Massacre Records MAS-CD0713 )

Seit 20 Jahren rumort das dänische Quintett durch die Metalszene – und die Konkurrenz muss sich im Jahre 2011 war anziehen: Mit »THERE IS LIGHT (BUT IT'S NOT FOR ME)« erheben Illdisposed den Anspruch auf den Weltmeistertitel im Elektro-Thrash. Formvollendet unterlegen sie handgemachten Thrash Metal mit Elektro-Samples, entfachen ein grandioses Feuerwerk aus Harmonie und Härte.

Das eröffnende »Your Own Best Companion« legt mit einem Elektrobeat los, lässt dann die ungeduldig wartenden, tiefer gestimmte Klampfen von der Leine, vorwärts gepeitscht vom Mann hinter der Schießbude, Thomas Jensen. Ja, die Jungs aus Arhus wissen was sie tun. Zehn Songs (plus Bonustrack) lang sirren kühle Synths über schweren, schleppenden Bässe, wechselt Fronter Bo Summer von Growlen zu fiesem, Black Metal-artigem Fauchen. Vereint preschen die Instrumente los, schwärmen flugs in alle Richtungen aus, vereinigen sich wieder in perfekter Symbiose. Klevere Kompositionen im mustergültigen Soundgewand, technisch versierte Musiker – Metalherz, was begehrst du mehr? Eigentlich nur Eines: Dass nach einer Dreiviertelstunde nicht Schluss ist. (nat)

 Illdisposed: There Is Light (But It

Offizielle Website

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The Kandidate: Until We Are Outnumbered
( 2010, Napalm NPR 316 )

The Kandidate heißt das neue Baby des einstigen HateSphere-Frontbrüllers Jacob Bredahl, der Bandgründer Allan Tvedebrink (Gitarre) / KB Larsen (Bass) sowie des - inzwischen ehemaligen - Schlagzeugers Dennis Buhl (HateSphere). Ihr offizielles Debüt »UNTIL WE ARE OUTNUMBERED« ist, wie die HateSphere-Scheibe anno 2009, erneut eine gewaltige Thrash-Abrissbirne aus dem Staate Dänemark: Höchstgeschwindigkeit-Stakkato-Riffs, klassisches Schlagzeuggeknüppel, offensive Melodien, furiose, anregende Mikroarbeit bei modernem Klang kennzeichnen die zehn Stücke.

Doch nur oberflächlich betrachtet rennt das Quartett um sein Leben. Hinter dem gewaltigen Tempo verbergen sich höchste spielerische Genauigkeit und durchdachte, groovende Songaufbauten. Mit »We Conform To The Unrighteous« haben die Dänen sogar ein langsames Lied am Start – für Thrash-Verhältnisse langsam, versteht sich. Ansonsten können Thrash-Jünger wie zu »Strength Through Diversity« beherzt knapp 33 Minuten durchbangen was das Genick hergibt. (nat)



Siehe auch:
HateSphere

The Kandidate: Until We Are Outnumbered

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