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Die Jahrescharts 2013 von Ingo J. Biermann

Die 10 besten CDs des Jahres 2013.
Keine nach künstlerischen Maßstäben zusammengestellte Auswahl, sondern eine persönliche Bestenliste – eben CDs, die einen das ganze Jahr über begleitet haben.

Mariam The Believer: Blood Donation
(2013, Pop, Schweden)

Es gab überhaupt mehr fantastische Musik in diesem Jahr als in den letzten Jahren. Die Beschränkung auf zehn Platten »Nordischer Musik« gibt daher ein etwas verzerrtes Bild. Dennoch: Mariam The Believers fantastisches Album ist auch im internationalen Vergleich überragend und lief hier (...und im Kopf weiter) häufiger als vieles andere.

Pixel: Mantle
(2013, Beats, Dänemark)

Raster-Noton auch 2013 wieder ganz oben mit Ryoji Ikeda, Senking, Emptyset, Aoki Takamasa, Diamond Version... und: Pixels Meisterwerk. Ob 2014 dieses Niveau halten können wird...?

Jenny Hval: Innocence Is Kinky
(2013, Pop, Norwegen)

In diesem Jahr ohne neues PJ-Harvey-Album erschienen gleich drei tolle Alben von eigenwilligen Songwriterinnen, denen John Parishs Produzentenkünste zu Höhenflügen verhalfen: Rokia Traoré, Kira und: Auf Jenny Hvals exzellentes Rune-Grammofon-Debüt folgt ein vollkommen anderer Nachfolger, auf ebensolchem Niveau.

Caroline Henderson: Lonely House
(2013, Jazz, Dänemark)

Ein Album, das einlädt, Popmusik neu zu sehen/hören/entdecken.

Gunhild Seim: Story Water
(2013, Jazz, Norwegen)

Gunhild Seim zeigt, dass Jazz, Avantgarde-Pop und manches andere wunderbar zusammenpassen. So klingt experimentelle Musik, wenn sie zugleich Pop sein kann.

Bjarni Gunnarsson: Processes & Potentials
(2013, Avantgarde, Island)

Von Mika Vainios aktuellen Alben habe ich in diesem Jahr, so bedauerlich wie ungewohnt, leider noch keines gehört. Bjarni Gunnarsson zeigt, dass er dem finnischen Meister kaum nachsteht.

Christian Wallumrød & Ensemble: Outstairs
(2013, Jazz, Norwegen)

Hat ECM in diesem Jahr auch nur eine CD veröffentlicht, die man als Musikliebhaber NICHT unbedingt haben möchte? Zum Verzweifeln, wie wenige davon ich mir kaufen konnte; und nur sehr wenige waren 2013 »nordische Musik«. Neben D. Tabakova, June Tabor und Carla Bley möchte ich ganz besonders Wallrumrøds jüngstes Album empfehlen.

Geir Lysne: New Circle
(2013, Jazz, Norwegen)

Auch ACT punkteten 2013 mit Höhepunkten. Geir Lysne hat mich überrascht, mitgerissen, blendend unterhalten.

Ripatti: Ripatti01 – #39 #24
(2013, Beats, Finnland)

Startschuss in eine neue Karrierephase: Vladislav Delay ruft sein neues Vinyl-Only-Label unter dem eigenen Nachnamen ins Leben und produziert geistreich und innovativ, ohne Kompromisse. Bestimmt noch nicht der Höhepunkt der auf 100 Tracks angelegten Reihe, aber vielversprechend.

AGF & Various: Kuuntele
(2013, Avantgarde, Finnland)

Eine späte Entdeckung in diesem Jahr: AGFs Finnland-Album. Faszinierend und fantasievoll.

SPUNK: Das Wohltemperierte Spunk
(2013, Avantgarde, Norwegen)

Eine Sondernennung außer Konkurrenz der »Top Ten« gibt's für Spunks 12-Jahre-/ 12-Performances-Projekt - transmedial, einzigartig, ein Monolith im Oeuvre der Beteiligten, des Labels und der norwegischen Kunst- und Musikwelt.

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