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Alle Rezensionen zu Desert Planet
(Genre »Beats«, Land »Finnland«)

 

Mario Built My Hot Rod
(2005, 9PM/Indigo 031)

Was würde wohl passieren, wenn Tüftler auf die abgedrehte Idee kämen, 8-Bit-Sounds aus der Amiga-Steinzeit der Computergeschichte mit den poppig-knalligen Tönen aus frühen Gameboy-Tagen (erinnert sich jemand an Pacman?) und dem nervigen Düddeldü-Düddelda von Spielautomaten zu mixen? Die überraschende Antwort: ein intelligentes, anregendes, witziges, ironisches und höchst tanzbares Album! Jukka Tarkiainen und Jari Mikkola von Desert Planet zeigen auf »MARIO BUILT MY HOT ROD«, dass Computer-Fuzzitum einen hohen Spassfaktor haben kann. Vor allem dann, wenn man sich noch Verstärkung von Eläkeläiset holt, die wunderbar betrunkene Backups singen. Oder Aavikko-Drummer Tomi Leppänen Akzente setzen lässt.

Die Songs verblüffen mit augenzwinkernden Verweisen auf die Glanztage von Vangelis, die guten alten Spaghetti-Western, Billig-Agentenserien der Seventies, Scheherazade-Reggae, Science-Fiction-Klamotten und Madame Butterfly. Klingt verrückt? Ist es auch! Aber macht ziemlich gute Laune, was sich die beidem Jungs aus Rovaniemi da einfallen lassen! (emv)



Siehe auch:
Eläkeläiset
Aavikko
Mäkkelä's Trash Lounge

 Desert Planet: Mario Built My Hot Rod

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.desertplanet.com

   

Moonrocks
(2008, 9PM/Broken Silence 9pm036)

Radio Pacman schlägt wieder zu! Ein Entwicklungspotenzial der knallbunten Synthetik ist nicht auszumachen. Abermals generieren die drei Finnen einen riesigen Abenteuerspielplatz für piepende C64-Sounds, der auch ein Illusionsraum für den Zuhörer darstellt. Das Praktische ist, dass man sich der Kopfreise hemmungslos hingeben kann, da zu keiner Zeit die Gefahr vorherrscht, aus der Realität des Hier und Jetzt zu fallen. Die Künstlichkeit ist omnipräsent.

Egal, ob dramatische Weltraumtouren, vorbei an mysteriösen Galaxien oder ein Surfurlaub in sonnigen Badegefilden – dieses stampfende Trash nimmt sich niemals zu ernst. Es wäre auch paradox, da selbstredend die Beats unlängst veraltet sind und die gute Laune einen nahezu immerwährend anspringt, wie das schamlose »Three Apples« unter Beweis stellt. Ob dieses geschmacksverstärkte Album aber an einem Stück durchhörbar ist, kann der Rezensent nicht bejahen ... (maw)



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