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Alle Rezensionen zu Jori Hulkkonen
(Genre »Beats«, Land »Finnland«)

 

Errare Machinale Est
(2008, F-Communications/PIAS 267.0262.012)

Wie wäre es, die eigene musikalische Biographie als Ausgangspunkt zu nehmen, um einen großen Bogen zu schlagen von Kraftwerk zum Synthpop, von Dancefloor-Beats zu Singer-Songwriter-Anspielungen? Jori Hulkkonen, der Grenzgänger unter den Elektronik-Soundtüftlern hält sich nicht mit mit Klein-Klein auf, sondern entwirft auf »ERRARE MACHINALE EST« ein Gesamtkunstwerk. Eine überraschend intelligente, überaus anregende und sehr tanzbare Tour de Force durch die entscheidenden Stationen der elektronischen Tanzmusik. Bei der hinter jeder Biegung Überraschungen lauern und gute Freunde die Rolle von Wegweisern einnehmen: Grenzgänger Jimi Tenor, Altmeister John Foxx oder Elektro-Sirene Justine Electra.

Songs wie »Never Been Here Before« sind Instant-Klassiker, die man schon immer zu kennen glaubte. Die Computer sind unsere Freunde, mit denen wir uns auf Abwege wagen. Das Universum ist unsere Spielwiese. Auf zu neuen Abenteuern! (emv)



Siehe auch:
Jimi Tenor
Soul Captain Band
Vladislav Delay as Sistol

Jori Hulkkonen: Errare Machinale Est

   

Dualizm
(2005, PIAS 137.0219.220)

Damit musste man nicht unbedingt rechnen: Streunte der Finne vormals in housigen, fast technoiden Gefilden, erschafft er sich mit »DUALIZM« einen affektiven Reichtum, eine reich ausformulierte Pop-Sprache. In diese integriert er Trauben von Beats, die aber vielmehr den Raum nach der Party einnehmen wollen. Flokati-weiche Ruhekissen neben dem letzten tanzbegierigen Aufgebehren.

Ein Hauch flüsternder Melancholie, Streicher-Elegien und Flügelhorn-Interferenzen verleihen den abwechslungsreich-verspielten Songs ein herbstliches Antlitz. Immer wieder durchbrochen von treibenderen Tracks, die von aufmüpfigen 80er Jahre-Vocals getragen werden. Und die Stimme des Gastsängers José Gonzáles ebnet zum Abschluss noch den Weg zur ganz großen Dramatik. (maw)



Siehe auch:
José González

   

Different
(2003, F-Communications/PIAS F159CD)

Der finnische DJ und Remixer Jori Hulkkonen liefert alles andere als eine arrogante Technoplatte. Dazu klingt sie bei näherem Hinhören zu weich, zu zurückhaltend und letztlich zu elegant. Selten stampft es ziellos aufdringlich, und auf demonstrative Effekte verzichtet Hulkkonen ganz, sondern fährt stattdessen einen ironisch-lasziven Philly-Sound auf.

Sehr hübsch beispielsweise der Titel »Four Seasons, Four Loves«: Ein treibender Groove vereint sich unauffällig mit genau kalkulierten Clustern. In »Miniaturized« dagegen soll es rasant zur Sache gehen, doch man kommt nicht so recht von der Stelle. Ergeben schüttelt man das Haupt nach links, nach rechts – so wie es eben sein soll. (frk)



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