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Alle Rezensionen zu Teräsbetoni
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Metallitotuus
(2005, Warner 5050467747456)

Wer das (zu) ernst nimmt, hat verloren! Als ich die erste Single-Auskopplung »Taivas Lyö Tulta« zum ersten Mal in Radio City hörte, denke ich: »Das muss ein Witz sein!« Ich gehe in den näxten Plattenladen, um das Cover zu betrachten und so die Ernsthaftigkeit der Stahlbeton(=Teräsbetoni)-Truppe zu entschlüsseln: Vier schwarz besudelte Hänflinge in Lederhosen, bewaffnet mit Äxten und Schwertern, blicken mich an. Kein Stück schlauer begebe ich mich zu deren Konzert und stelle fest: Die meinen es tatsächlich ernst!

Und die Fans ebenso. Platz Eins für die Single, dann Gold, ebenso für das Album – später Platin. Anscheinend braucht Suomi die finnische Version von Manowar – allerdings klingt deren Debüt »METALLITOTUUS« (=Metall-Wahrheit) kreativer, erfrischender, fesselnder als das Original. Klassische Power Metal-Riffs, packende Rhythmen; die Musiker verstehen ihr Metier und Bassist/Sänger Jarkko Ahola beherrscht sämtliche Töne …vor allem die Hohen. Also, nicht zu ernst nehmen, vor allem nicht die ohnehin finnischen Klischeetexte von Stahl, Helden, Sklavinnen, stattdessen headbangen – und eine knappe Stunde Spaß ist garantiert. (nat)



Siehe auch:
Northern Kings


Zum Artikel über Teräsbetoni

 Teräsbetoni: Metallitotuus

Offizielle Website

Offizielle Website      www.terasbetoni.com

   

Myrskyntuoja
(2008, Warner 5051442595321)

»Missä Miehet Ratsastaa« kennen selbst Nichtfinnen: »Hu-Ha« à la Dschingis Khan eröffnen Teräsbetoni den Song, gewinnen damit den nationalen Vorentscheid für den Ex-Grand Prix aka Eurovision Song Contest 2008, erreichen das Finale und landen schließlich nur auf Platz 22. Die englisch singenden ECS-Sieger Lordi von 2006 können sie damit zwar nicht überbieten – dennoch steigern sich die True Metaler mit »MYRSKYNTUOJA« dem Vorgänger gegenüber.

Die »STURMBRINGER« um Anführer Ahola preschen 52 Minuten kampflustig vorwärts, der Opener »Voiman Vartijat« gibt die Marschrichtung vor. Schlag auf Schlag trümmert das Quartett Schlachtgesänge zum Mitgrölen hintereinander weg – nur zwei Balladen gönnen den Kriegern mittendrin/gegen Ende eine kurze Pause. Mit diesem hymnenbehafteten Output, man höre nur »Orjakaleeri«, überbieten die Finnen ihre Vorbilder Manowar lässig im Vorbeigaloppieren. (nat)



Siehe auch:
Lordi

   

Vaadimme Metallia
(2006, Warner 5051011493126)

Erst mit dem zweiten Werk zeigt eine Band, ob sie ihr Leben als Eintagsfliege aushaucht oder das Freudenfeuer des Debüts weiter lodert. »VAADIMME METALLIA« kocht auf kleinerer Flamme als der Vorgänger: elf Mal technisch ausgefeilter Power Metal, häufig mit kriegerischen Chören geschmückt – doch fehlt eine Rakete vom Format »Taivas Lyö Tulta.

Nach dem Opener alias Titeltrack scheint sich das Quartett gelegentlich selbst zu kopieren, bis »Saalistaja« (zu Deutsch: Plünderer) das Feuer neu entzündet, und die folgenden Stücke machen dann mächtig Spaß. Da blitzt die unbekümmerte Spielfreude von »METALLITOTUUS« wieder durch, es klappern die Hufe, blitzen die Schwerter und Äxte. Auf, Power Metal-Freunde, sattelt eure Pferde, greift zu den Waffen – oder noch besser zum CD-Player. (nat)



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