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Alle Rezensionen zu The Savage Rose
(Genre »Rock«, Land »Dänemark«)

 

The Savage Rose
(1968, Polydor 843.184-2)

Die ersten Takte von »Your Sign/My Sign« säuselt Annisette ins Mikro wie einst Marylin Monroe, schraubt sich plötzlich schrill björkesk hoch, stimmt dann den Nachfolger »Open Air Shop« in Janis Joplin-Manier an. Die wandelfähige Stimme der Frontfrau mit dem unglaublichen Haarschopf verleiht Savage Rose seinen außergewöhnlich Sound. Die Songwriter-Brüder Tomas (Musik) und Anders (Texte) Koppel säen klassische Jazz- oder dänische Folkelemente auf einem psychedelisch progressiven Rockboden – natürlich digital bearbeitet für die Neuauflage des '68er Debüts.

Kritiker bejubelten sie einst als eine der interessantesten Kunstrockgruppen ihrer Zeit, zu Recht: Der hochkarätige Dänen-Siebener gewinnt mit dem Tasten-Powertrio Orgel-Cembalo-Klavier, dem anspruchsvollem Schlagzeug Alex Riels (Jazzmusiker des Jahres 1965) und herrlichem Saitenspiel, aber hauptsächlich mit der »Wildrosen«-Stimme Annisette den Hörer für sich. (nat)



Siehe auch:
Thomas Koppel

The Savage Rose: The Savage Rose

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.thesavagerose.com

   

Dødens Triumf
(1972, Polydor 8372817-2)

»DØDENS TRIUMF«, zu deutsch »Triumph des Todes«, hat mit den bisherigen Werken wenig gemein: Der im Original 1972 aufgenommene Sechstling dient als Ballettmusik für die Königliche Ballettkompanie, welche mehr als hundertmal inszeniert und mit Preisen überschüttet wurde. Statt der Stimme der Annisettes (Ex-Dandy Swingers) übertönt eine Mundharmonika oder Akkordeon die Klaviermelodien.

Meist halten sich die Schlaginstrumente dezent im Hintergrund, doch zur »Bryllup« (Hochzeit) spielen Perkussionisten auf, und »Soldaternes Død« besteht aus einem fiesen, Gewehrsalven imitierenden Getrommel. Zum Ausklang darf Annisette aber dann doch noch ran und haucht »Dear Little Mother«. (nat)

   

In The Plain
(1968, Polydor 843.186-2)

Forsch hämmert Tomas Koppel bei »Long Before I Was Born ...« in die Tasten, Annisette setzt tief ein, hangelt sich sofort brüchig-spröde die Tonleiter hoch und gellt schrill »And I Forgot Who I Was«. Zwischen Liedern, die fast nur von ihrer fantastischen Stimme zehren – wie »Let's See Her«, treten mancherorts die Instrumente stärker in den Vordergrund, etwa in »Ride My Mountain (Jade)«. Und gelegentlich greifen selbst die Koppelbrüder zum Mikro.

Mit »IN THE PAIN« hatte die Truppe, die den Beatles mit dem gleichjährigen Vorgänger den ersten Platz der heimischen Album-Charts streitig machte, wieder einen Meisterschuss in die Musiklandschaft abgefeuert. Und Gitarre spielt ein gewisser Nils Tuxen, der später als Country-Sessionmusiker eine zweifelhafte Karriere machen wird. (nat)



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