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Alle Rezensionen zu Ektroverde
(Genre »Avantgarde«, Land »Finnland«)

 

Arpeggio
(1999, Bad Vugum BAD-87CD)

Dass die Grenzen zwischen Krautrock, Jazz, elektronischen Klängen und psychedelischen Klangerkundungen fließen können – Ektroverde aus der Instrumentalrock-Hochburg Pori zeigen auf ihrem fünften Album »ARPEGGIO« entspannt und experimentierfreudig, wie das geht. Herausgekommen sind elegant-coole, großstädtisch wirkende Songs, die sich bestens als Chill-Out für die ganz frühen Morgenstunden eignen, wenn sich der Club langsam zu leeren beginnt.

Jazzige Klavierimprovisationen werden mit Synthieklängen kontrastiert, ein selbstbewusster Bass und ein intelligent-präzises Schlagzeug geben das Grundgerüst vor, die Gitarre geht auf Abenteuersuche und klingt zwischendurch wie ein Dudelsack. Akkorde werden mit kleinsten Veränderungen wiederholt – und die Möglichkeiten der Improvisation scheinen unerschöpflich. Was kaum verwundert, da Ektroverde ein sich häufig veränderndes Musikerkollektiv ist, in dem aber die Hauptakteure von Pharaoh Overlord und Circle wie Jussi Lehtisalo prägend sind. Ziemlich spacig, aber sehr dynamisch und – Überraschung! – äußerst tanzbar. (emv)



Siehe auch:
Pharaoh Overlord
Circle
Moon Fog Prophet

 Ektroverde: Arpeggio

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.ektrorecords.com/ektroverde

   

Ukkossalam
(2003, Ektro Records Ektro-014)

Ein einziger lustvoller Jam durch vielfältige Klangwelten. Flirtete das lose Bandkollektiv aus Pori zuvor mit dem Elektronik-Ambient-Nu-Jazz-Lager, steht beim neunten Album »UKKOSSALAMA« die Auseinandersetzung mit jazzigen Einflüssen im Mittelpunkt. Klagende Saxophon-Improvisationen dominieren. Was nicht heißt, dass Prog-Einflüsse fehlen: Immer noch arbeiten sich die Musiker durch mantrisch wiederholte Riffs in trockeneisumwirbelte Trancezustände.

Erstmals tauchen in den sonst rein instrumental konzipierten Klangkathedralen Vocals auf – mit wenig überzeugendem Ergebnis. Kathartisches Schreien mit begrenzten stimmlichen Möglichkeiten ist für Ektroverde ein Rückschritt – zu nah die Verwandtschaft zum konventionellen Rock. Das stört, denn die vier Songs, die sich über 70 Minuten dehnen, fordern den Hörern ein Höchstmaß an Konzentrationsfähigkeit ab. (emv)



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