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Alle Rezensionen zu Shout Out Louds
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Howl Howl Gaff Gaff
(2005, Capitol/EMI 3405702)

Mal ganz ehrlich: Das Meiste, was da draußen als der »heiße Scheiß« verkauft wird, ist lauwarmer Kaffee. Das könnte man selbst viel besser! Gesagt, getan. Adam und Ted brachten sich in bester Do-It-Yourself-Manier und kürzester Zeit das Musizieren bei. Anfangs jammten sie noch zum Drumcomputer – zu peinlich, dass sich ein echter Drummer zu ihnen in die Garage gesellt. Carl, Eric und Bebban komplettierten die Besetzung, schließlich wollten sie nicht immer auf ihre Freunde warten, bis die ihre Proben beendet haben.

Schnell wurden die ersten Songs auf Papier gebracht und dem Livepublikum präsentiert. Mit dem Geigen-Hook von »100°« wurde zu Anfang gleich ganz Stockholm über den Haufen gerannt. Weitere zwei Singles folgten, bis dann endlich das Album stand: mit den ungestümen Rackern und Schießbuden-Schrammeleien aus Anfangstagen und den aktuellen, differenzierteren Halbakustikern mit Melodica-Einlage. Die Plattenfirma freute sich über ein Album mit großer Hitdichte und Melodiefülle und koppelte im Drei-Monatstakt ein Song nach dem nächsten aus, so dass derer sieben (von elf!) irgendwann eine EP oder Single zierten. Popsongs zum Ausschneiden und Einkleben, die selbst die Amerikaner mögen. Das ist charmant, aber nicht revolutionär. Ihr wisst also, was ihr zu tun habt, wenn ihr die Shout Out Louds nur für lauwarmen Kaffee haltet ... (maw)



Siehe auch:
Little Gang

 Shout Out Louds: Howl Howl Gaff Gaff

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.shoutoutlouds.com

   

Our Ill Wills
(2007, Haldern Pop Recordings)

»OUR ILL WILLS« bedeutet soviel wie volle Klischeebedienung in Sachen Schwedenpop. Diese Leichtigkeit, dieses Unbeschwerte, das Melodieverliebte, dieses latent Flehende und Gebrochene – all das findet sich auch auf ihrem zweiten Album wieder, was zudem auf das Akustische fokussiert und die Details wie zaghaftes Glockenspiel und schüchterner Geigeneinsatz passend einbindet.

Der euphorische Optimismus, der noch das Debüt durchstrahlte, ist einer harmonieseligen Balance gewichen. Das Sprunghafte oftmals durchdachteren Songs. Hits stehen natürlich Schlange (»Tonight I Have To Leave It«, »Normandie«, »Time Left For Love«), nur springen sie nicht mehr so oft mit der Gute-Laune-Gitarre direkt ins Ohr. »Your Love Is Impossible« singen die fünf Schweden irgendwo in der Mitte. Dabei fällt das Lieben hier gar zu leicht ... (maw)



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