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Alle Rezensionen zu PinBoys
(Genre »Rock«, Land »Dänemark«)

 

Teenage Wasteland
(2007, Iceberg OTRCD100)

Man soll den PinBoys nicht vorwerfen können, sie hätten ihr Niveau nicht gehalten. »TEENAGE WASTELAND« macht mit dem Titel gleich klar, dass die Klischeesuppe hier weiterhin vorbildlich köchelt. Nach selbstorganisierten Touren quer über, durch und um den Globus, durchzechten Nächten im Tourbus und vorbildlich gerockten Konzerten haben es nun zwölf Songs auf das Debüt geschafft, die auf der Klippe zwischen Punkrock und Emopop wanken. Da die Fallhöhe ja in diesem Genrekomplex bekanntlich nicht sonderlich hoch ist, spart man sich ein paar blaue Flecken.

Der Innovations-Award geht somit an andere Bands, aber die sich mehrenden Fanscharen wird das ebenso wenig stören wie die ewige Gleichförmigkeit in Struktur, Ausdruck und Songwriting. Überdies hat die Band sowieso andere Ziele. Was zählt, ist nur der Schweiß, der von der Kellerdecke im Jugendzentrum Holzwickerhausen tropft. Sie waren jung und brauchten kein Geld. (maw)

 PinBoys: Teenage Wasteland

   

Simple Art
(2009, Iceberg ICE-OTR CD 200)

So schlecht, wie es beispielsweise Kollege Markus sieht, sind die PinBoys nicht – zumindest nicht im Jahre 2009. Nach einer Beinahauflösung überarbeiteten die Dänen nicht nur ihre Besetzung (Emil Johnsen löste den alten Schlagzeuger ab, an der Gitarre blieb nur Simon Kalmar Poulsen übrig), sondern auch ihren Stil für »SIMPLE ART«. Das Quartett mit dem männlich-weiblichen Sangesduo Jakob Thalund Møller / Anne Kalstrup verquirlt auf seinem Zweitling Rock mit Popbeats – und punkigem Geschrei wie in »You… My Everything«.

Soweit, so gut. Was dem Vierer aus Århus jedoch fehlt, um sich von der Masse ähnlich gelagerter Bands abzuheben, ist Wiedererkennungswert wie ihn etwa ihre Labelmates Dúné haben, oder wenigstens ein paar Ohrwürmer à la The Blue Vans »Silly Boy oder »There Goes My Love« auf dem 40-Minüter. (nat)



Siehe auch:
Dúné
The Blue Van

   

Somewhere In Between
(EP, 2005, Eigenverlag keine Nummer)

Schön, wenn man heutzutage noch Ziele hat. Ein guter Abschluss, eine erfolgreiche Ausbildung – oder eben die weltbeste Punkrock-Band zu werden. Dazu geht man in einen schäbigen Plattenladen, kauft sich ganz viele CDs von den Ataris, von My Chemical Romance und Fenix TX. Und weil da auch die Donots noch rumstehen, nimmt man die auch gleich mit. Dann geht's in den Musikshop, Gitarre, Bass, Drums und so klauen. Super. Dann Tape rein und halbwegs ordentlich nachspielen: Schrummel, Schrummel, Break, Mann/Frau-Zwiegesang, Bridge, Refrain. Oh, das ist ja einfach! Nochmal! Schrummel, Schrummel, Break.

Und weil geschätzte 3.665.389 Bands gerade das Ziel haben, die weltbeste Emo- und Punkrockband der Welt zu werden, klingen auch alle gleich. Nur die PinBoys aus Århus, die klingen noch etwas gleicher. (maw)



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