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Alle Rezensionen zu Heikki Sarmanto
(Genre »Jazz«, Land »Finnland«)

 

Kalevala Fantasy
(1987, Finlandia 599362)

»KALEVALA FANTASY« oder auch »PASSIONS OF A MAN« ist eine Auftragsarbeit anlässlich des 150. Geburtstags des Nationalepos Kalevala, wobei diese Suite für Jazzorchester auf der Geschichte des Lemminkäinen basiert – und die ist wahrlich geeignet für dramatische, bewegende, aufregende Kompositionen und feurige Soli, geeignet also bestens für Heikki Sarmanto und dessen einzigartige Fähigkeit, verschiedene musikalische Idiome wie Nationalromantik, Klassik und Jazz zu einem eigenständigen Personalstil zu verschmelzen.

Und welcher Klangkörper wäre für Sarmantos Fantasien geeigneter als das UMO Jazz Orchestra? Diese wunderbare Big Band lässt sich vom Komponisten sehr dynamisch durch die elf Stücke dirigieren. Solistisch besonders in Erscheinung treten die Saxophonisten Juhani Aaltonen, Eero Koivistoinen, Pentti Lahti und Teemu Salminen, natürlich auch Heikki Sarmanto (p) selbst und sein Bruder Pekka (b). Ein großartiges Werk, das der literarischen Vorlage gerecht wird, als Big Band-Musik strahlt und auch in Heikki Sarmantos Lebenswerk eine herausragende Stellung einnimmt. (tjk)



Siehe auch:
Umo Jazz Orchestra

Heikki Sarmanto: Kalevala Fantasy

Offizielle Website

Offizielle Website      www.sarmanto.com

   

Tales Of Max
(1991, Finlandia FACD 935)

»Who is Max? Max is us: our spirit and imagination, the child in us who opens the gate to a magic voyage.« Wer angesichts dieses Zitats aus dem Booklet musikalisch Schlimmes befürchtet, hat leider recht.

Trotz der üblichen Verdächtigen (Juhani Aaltonen, Pekka Sarmanto, Reino Laine und Tapio Aaltonen) kommt diese CD des finnischen Meisterpianisten nicht über den Muzak« hinaus. Fade Kompositionen, schlappe Soli und schreckliche Synthi-Sounds verwandeln die versprochene »Odyssey In Jazz« in einen Höllentrip ins Reich der Langeweile. Und dass die Stücke zur Basis eines Ballets wurden, entschuldigt aber auch gar nichts. (tjk)

   

Suomi
(1983, Finlandia FACD 913)

Heikki Sarmantos Interesse ging schon immer über den »reinen« Jazz weit hinaus, schuf er doch auch Ballette, Jazz-Messen und ähnliche Werke. »SUOMI« ist ein »Symphonisches Jazz Poem für Orchester« und Quintett; die Premiere war am 8. Januar 1988 in der Carnegie Hall, New York.

Als Hauptsolist agiert natürlich Juhani Aaltonen mit verschiedenen Flöten und Saxophonen; dazu kommen Bruder Pekka (b), Esko Rosnell (dr) und die Vokalistin Maija Hapuoja. Entscheidend ist aber der Gesamtklang mit Orchester. Sarmanto versteht »SUOMI« als Hommage an die Natur – und erweist sich kompositorisch als Nationalromantiker. Ergreifende Melodien gelingen dem Pianisten; das Werk ist in sich geschlossen und beweist Sarmantos Ausnahmestellung nicht nur im finnischen Jazz. (tjk)



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