Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Accordion Tribe
(Genre »Folk«, Land »Grenzgänger«)

 

Accordeon Tribe
(1998, Intuition/SMD INT 3220-2)

Man mag es kaum glauben, doch eine Band bestehend aus fünf Akkordeonisten ist richtig spannend! Zumindest wenn sie Accordion Tribe heißt und aus keinen geringeren als Maria Kalaniemi (Finnland), Bratko Bibic (Slowenien), Lars Hollmer (Schweden), Otto Lechner (Österreich) und Guy Klucevsek (USA) besteht; letzterer spielt auch mit Bill Frisell und wählte als Initiator dieser wahrlich ungewöhnlichen Kollaboration die Übrigen aus, weil diese auch speziell für das Akkordeon komponieren.

Diese CD ist eine Kompilation, die Lars Hollmer anlässlich der 1996er Tour des Quetschkommoden-Fünfers zusammenstellte. Neben Solo-, Duo- und Trio-Aufnahmen der verschiedenen Mitglieder (wobei Maria Kalaniemi auch sehr gut singt!) sind die Höhepunkte hier sicher die Live-Mitschnitte eines Konzertes in Stockholm zu werten, wo die Einzigartigkeit dieser Gruppe deutlich wird – klanglich wie musikalisch. Freilich muss man sich als Hörer darauf einlassen – aber auch die Musiker hatten anfangs ihre Probleme mit Konzept und Ideen der jeweils anderen, wie Maria Kalaniemi in verschiedenen Interviews bestätigte. (tjk)



Siehe auch:
Maria Kalaniemi
Lars Hollmer

 Accordion Tribe: Accordeon Tribe

Offizielle Website

Offizielle Website      http://hoedown.com/main.site?action=siteupdate/view&id=5

   

Lunghorn Twist
(2006, Intuition/SMD INT 3389.2)

Das wichtigste zuerst: »LUNGHORN TWIST« steht den beiden Vorgängern in nichts nach. Alle Fünf sind immer noch gleichermaßen virtuos, schreiben interessante Stücke und spielen diese in unterschiedlichen Besetzungen, vom Duo bis Quintett.

Es hat sogar den Anschein, dass das Zusammenspiel, wenn denn (fast) alle zugange sind, im Laufe der Zeit noch besser geworden ist. Hervorzuheben jedenfalls Hollmers »Quickstep Tribal«, Lechners »Zirkelreise« und der Gesang von Maria Kalaniemi, mit dem ebenso wie durch den Einsatz von Melodica und Harmonium auch klanglich nach Abwechslung und Alternativen gesucht wird. Irgendwann wird sich nämlich auch das Konzept des Akkordeon-Fünfers trotz aller Qualität totlaufen. Aber sicher fällt ihnen vorher etwas ein ... (tjk)

   

Sea Of Reeds
(2002, Intuition/SMD INT 3327 2)

Fünf Akkordeons fünfmal so langweilig wie eines? Von wegen, fünfmal so spannend! Für »SEA OF REEDS« sind alle fünf zusammen ins Studio gegangen, und das Ergebnis ist erneut beeindruckend. So verschieden die einzelnen Musiker sind, so unterschiedlich klingen auch die Kompositionen. Die Spannbreite reicht von Folklore über Walzer bis Tango – mal schwelgend in melancholischen Melodien, mal aufregend unkonventionell.

Alle Akkordeons klingen ohnehin gleich? Von wegen, Maria Kalaniemi zum Beispiel hat so einen One-In-A-Million-Sound, den man sofort wiedererkennt, von ihren Stücken ganz zu schweigen. Und nach ein paar mal Hinhören kann man auch die Übrigen ganz gut ausmachen. Mehr als hörenswert, ebenso zu empfehlen ist die Fernseh-Doku »Die Akkordeon-Bande«, die gelegentlich auf 3sat oder arte läuft. (tjk)



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum | Datenschutz

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche

              

© 2000 - 2019, Design & Programmierung: Polarpixel