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Alle Rezensionen zu The Bones
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Partners In Crime Vol. 1
(2006, People Like You PRISON 106-2-P)

Die Kunst des Zitierens ist unter Musikern eine Art der respektvollen Verbeugung vor Vorbildern: Seht her, euch finden wir gut! Dass zu den Idolen der stürmischen schwedischen Punkrocker The Bones ausgerechnet die 70er-Jahre-Mädchenschwärme Bay City Rollers gehören, hätten wir nicht gedacht. Aber das lustvolle Herunterrotzen von »Yesterday's Hero« gehört zu den Glanzlichtern auf »PARTNERS IN CRIME«, wo es nur um Cover geht (übrigens auch von Bones-Songs!). Jede Menge prominenter Gastsänger geben sich die Klinke in die Hand. Um nur ein wenig anzugeben mit bekannteren Namen: Hier mischen Roger Miret von Agnostic Front, Lou Koller von Sick Of It All, Mia Coldheart von Crucified Barbara und Nicke Borg von den Backyard Babies mit.

Irrwitzige Schlenker schlagen, den Ramones und Wendy O. Williams huldigen, zwischendurch in bester Blues-Brothers-Manier losrocken und auch mal eine melancholische Herzschmerz-Americana-Country-Ballade unterjubeln: Holla, holla. die wilden Jungs können ja auch mal leise sein! Ohne sich selber dabei jemals zu ernst nehmen. Die Lust an der Selbstironie trägt nicht wenig zum hohen Spaßfaktor dieses Albums bei. (emv)



Siehe auch:
Backyard Babies


Zum Artikel über The Bones

The Bones: Partners In Crime Vol. 1

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.bonesrocknroll.com/

   

Burnout Boulevard
(2007, Century Media 9977292)

Drei Jahre nach »STRAIGHT FLUSH GHETTO« – die Coverscheibe »PARTNERS IN CRIME VOL. 1« beiseite gelassen – feuern The Bones erneut aus allen Rohren. Dreckige, hitzige Punk'n'Rock(abilly)'n'Roll-Songs animieren knapp vierzig Minuten zum sofortigen Mitsingen der eingängigen Refrains. Die Rotzrocker aus Karlskrona verbeugen sich mit »Straight Flush Ghetto« in Richtung Hellacopters, drücken munter aufs Gaspedal – und fahren kaltlächelnd am einschläfernden 2006er Backyard Babies-Output »PEOPLE LIKE PEOPLE LIKE PEOPLE LIKE US« vorbei.

Die Schweden brettern durch, grüßen Gluecifer, winken den Ramones zu und lassen den Hörer in einer Staubwolke zurück – mit ordentlich Dreck in den Haaren, aber verzücktem Lächeln und der Zeile »Why do I always bang my head against the wall« auf den Lippen. (nat)



Siehe auch:
Hellacopters
Backyard Babies
Gluecifer



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