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Alle Rezensionen zu David Fridlund
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Amaterasu
(2006, BB*Island/Broken Silence BBI-0022)

Keine Sorge: David & The Citizens wird es weiterhin geben. Ihrem Chef war nur mal nach einer Soloproduktion, um den eigenen Horizont kompromisslos zu erweitern. Und so findet sich hier eine wundersame Ansammlung von handwerklich gekonnten und eher zurückhaltenden Songs: Versunken und fast schon Leonard Cohen ebenbürtig tönt »Then I Will Miss You«; elegisch und mit sanften, etwas ungewohnten Bläsersätzen durchtränkt das kurze »Intro«. Zwischendurch dagegen echt quicky »Knives« – ein quirliger Instrumentaltitel, getragen von Fridlunds heftig-virtuosem Klavierspiel. Und dann als wahrer Höhepunkt der spannungsgeladene Titel »The Past Floats Like Stones«, der Innehalten bei gleichzeitigem Aufbruch widerspiegelt.

Zugleich ist »AMATERASU« – was im Japanischen »große Göttin, die den Himmel erleuchtet« bedeutet – eine Liebeserklärung Fridlunds an seine langjährige Partnerin und Gefährtin Sara Culler. Und wie sie sich einander zugetan durch ihre Parts singen, ist das auch für Außenstehend überzeugend; Culler zuweilen vorne stehend, in der Tonfarbe etwas spröde, manchmal fast rau (»November«) und mitnichten lieblich. Weshalb ein Wunsch ganz heftig ans Licht drängt: Möge doch auch Sara Culler demnächst eine Handvoll eigener Songs einspielen, mit ihrem Manne am Klavier und am Mikro. (frk)



Siehe auch:
David & The Citizens

David Fridlund: Amaterasu

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.myspace.com/davidfridlund

   

Some Day, Eventually, In The Future ...
(2011, Fast Land/Broken Silence FP0047)

David Fridunds Citizens gibt es nicht mehr. Dies ist zu bedauern, denn der knuffige Indie-Beat der Schweden fand doch einige Anhänger. Im Rückblick wird aber Einiges klarer, hatte der Chef doch bereits 2006 mit dem spröden Solo-Album »AMATERASU« 2006 die Weichen gestellt für einen Alleingang.

Auch geografisch stehen die Zeichen auf einen Neuanfang: Zuletzt war er noch in Malmö ansässig, inzwischen lebt er mit Musik- und Lebenspartnerin Sara Culler in Texas und perfektioniert dort seinen ausgebeulten Träumer-Pop, der stets die richtige Balance findet zwischen Versponnenheit und Ohrwurm-Tauglichkeit. Kein Hochganz, aber pfiffige Bläser, ein lebensfrohes Piano und liebenswerter Gesang – so etwas liebt man als echter Indie-Nerd. Der Lo-Fi-Klang passt dazu. (peb)



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