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Alle Rezensionen zu Kings Of Convenience
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

Riot On An Empty Street
(2004, Virgin/EMI 0724357188425)

Und nein! Auch diese Rezension kommt nicht daran vorbei, Vergleiche mit Simon & Garfunkel zu ziehen, klischeehaft Norwegische Eigenschaften zu bemühen und die Bewegung des »New Acoustic Movements« zu zitieren, die dann doch nicht viel mehr als Marketingschlagwort gewesen ist. Die Kings Of Convenience machen nämlich genau da weiter, wo sie nach dem Debütalbum auseinander gegangen sind.

Souveränes Songwriting trifft sparsame Instrumentalisierung. Ein Koffer voll mit tastenden und erledigten Sehnsüchten, ein Sack voll lässig-unkomplizierter Melodien und mit Erlend Øye ein äußerst emphatischer Sänger. Diese elegante Distanz, dieses knisternde Wohlbehagen macht diese charmante Zitatenmusik dennoch zu einem liebenswürdigen und lauschigen Plätzchen für Träumer und Verliebte. Hier ist nichts marginal, vieles verheißungsvoll, manches triumphal. Aber alles nicht sonderlich überraschend. (maw)



Siehe auch:
Erlend Øye
The Whitest Boy Alive

 Kings Of Convenience: Riot On An Empty Street

   

Quiet Is The New Loud
(2001, Virgin/EMI)

»Es ist gut, Musik zu machen, die man hört, wenn man traurig ist«, verraten Eric Glambek Boe und Erland Øye aus – woher sonst? – Bergen. Und sie wissen, dass die Ruhe – gut inszeniert – bisweilen mächtiger und lauter klingt als phonstarke Rockorgien und geballte Fäuste.

Kings Of Convenience wurden mit ihrem Debüt schnell zum Aushängeschild norwegisch-verweinter Innerlichkeit und erinnern an Folk-Combos à la Simon & Garfunkel oder Crosby, Stills, Nash & Young. Auch Einflüsse der frühen Joni Mitchell oder Burt Bacharachs Easy-Listening-Mentalität dringen durch, ohne freilich diesen das Wasser zu reichen. Diese Scheibe verwöhnt trotzdem mit schmeichelnden Songs, trefflichem Satzgesang, viel akustischen Gitarren und Streichern, Klavier und Trompete, und und und ... (peb)

   

Versus
(2001, Source/EMI 7243-811235-2)

Die Könige der Bequemlichkeit mal anders. »VERSUS« ist das Remix-Album, zu dem viel gelobten Werk »QUIET IS THE NEW LOUD«. Die mitwirkenden Künstler haben das Material dabei entweder selbst verarbeitet oder mit den Norwegern komplett neue Stücke daraus gemacht.

So trugen Røyksopp eigens aufgenommenes Windrauschen bei, während Four Tet mit »The Weight Of My Words« das schönste und zugleich traurigste Thema des Albums schrieben. Erots Version »Gold For The Price Of Silver« wurde schon auf dem Wall Of Sound-Sampler veröffentlicht, und auch »Toxic Girl« erschien bereits als Single. Neben Alfie, Ladytron und David Whitaker waren auch Riton, Bamboo Soul sowie Andy Votel und Evil Tordivel kreativ. Ein kleiner Leckerbissen für alle Fans dieser Bands. (lic)



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