Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Andromeda
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Chimera
(2006, Massacre Records MASCD-0518)

In Fremberg scheinen Andromeda nun ihren endgültigen Fronter gefunden zu haben, er sang sogar das Debüt neu ein. Drei Jahren nach dem Zweitling »II=I« veröffentlicht die Truppe von Hauptsongwriter/Gitarrist Reinholdz in fast gleicher Besetzung ihr drittes Werk 2006 – in Japan schon Anfang, in Europa erst Mitte des Jahres. Die Stärke von »CHIMERA« liegt in den beachtlichen Melodien: Eine Flamencogitarre stimmt das beschauliche »The Hidden Riddle« an; das derbere, hastigere »Going Under« startet experimentell.

Die Schweden streuen vereinzelt Instrumentalpassagen oder Chöre ein, und Keyboarder Martin Hedin lässt »Blink Of An Eye« leise verhallen. Genau diese Vielfalt ist zugleich die Schwäche des Albums – zum einen fehlt der rote Faden, zum anderen haftet keiner der exzellenten Songs über längere Zeit im Gedächtnis. Dessen ungeachtet wird das Quintett Prog Metal-Freunde mit seinem Mix aus Hart und Zart erneut zufrieden stellen. (nat)



Siehe auch:
Skyfire

 Andromeda: Chimera

   

II=I
(2003, New Hawen Records 45004-2)

»II=I« ist eine ganze Ecke härter als das Debüt – und einen neuen Fronter haben die Schweden auch. David Fembergs verhältnismäßig hohe Stimme kontrastiert erfrischend mit den tiefen Gitarren von Johan Reinholdz. Letzterer greift hier übrigens kurzerhand selbst zum Bass, nachdem Gert Daun ausstieg.

Der Pianoballade »Castaway« zum Trotz ist Andromedas Zweitling ein zünftiger Prog Metaler, mit einem großem »M«. Wer schräge, technisch anspruchsvolle Spielereien von zugleich packender Härte mag, sollte reinhören. Nicht-Proggern ufern die 65 Minuten stellenweise zu langatmig aus wie in »Reaching Deep Within« oder finden das Gefrickel in mancher Hinsicht zuviel des Guten. (nat)

   

Extension Of The Wish – Definitive Extension
(2001, NTS 3071902)

Dank Andromeda können Frickelfreunde entspannt in die Zukunft blicken: Der Nachwuchs um Ausnahmegitarrist Johan Reinholdz spielt packenden Prog Metal. Das Debüt kredenzt wohlüberlegte Melodien, donnernde Gitarren und atmosphärische Keyboards – die bisweilen durchaus eine Nische in den Songs der amerikanischen Dream Theater besetzten könnten.

Das talentierte Quintett arbeitet hier noch mit einem »Leiharbeiter« am Mikrophon; Lawrence Mackrory singt abwechslungsreich und gleitet dabei nicht in die (zu) hohen Tonlagen artverwandter Combos ab. Als Kandidat im Kampf um den Titel »Prog Metal-Song 2001« geht der Opener »The Words Unspoken« ins Rennen, weiterhin der instrumentale Groover »Chamelon Carneval« oder der Fusion-Prügler »In The Deepest Of Waters«. (nat)



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum | Datenschutz

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche

              

© 2000 - 2019, Design & Programmierung: Polarpixel