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Alle Rezensionen zu Tulus
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Evil 1999
(1999, Hammerheart HHR041)

Black Metal OHNE satanistische Spielereien, Tulus sei Dank. Trotz des klischeehaften Titel »EVIL 1999« handeln die norwegischen Texte von nordischen Volksbräuchen anstatt vom Kirchen abfackeln und Ziegenböcken schlachten. Weitere besondere Kennzeichen: Es gibt kein Synthesizer-Gelage; der Bass steht nicht im Hintergrund, sondern ist fast so wichtig wie die Gitarre. Apropos Gitarre: Dieser entlockt Blodstrop in »Salme« tatsächlich unverhofft Flamenco-Passagen zwischen Mönchs-Chören.

Nur eine gute halbe Stunde spannt die Truppe den Bogen vom schnellen Black Metal zu bleiernen, schleppenden Parts. Blodstrop alias Sverre Stokland keift meistens auf typisch schwarzmetallene Weise und setzt nur wenige klar gesungene Akzente. Fazit: Black Metal pur, dessen Produktion und Sound an die frühen Neunziger erinnern. Am Rande erwähnt sei noch: Tulus nennen sich später in Khold um, einige Mitglieder spielen (live) bei Old Man's Child. (nat)



Siehe auch:
Khold
Old Man's Child
Age Of Silence

 Tulus: Evil 1999

Offizielle Website

Offizielle Website      www.myspace.com/tulusofficial

   

Biography Obscene
(2007, Indie Jones Records/Plastic Head INDIE003CD)

Tulus schockfrosten ihre Nachfolge-Combo Khold und bündeln die alten Kräfte. Sie knüpfen an »EVIL 1999« an, doch wo ihre Landsmänner Vreid sich auf ihre sprachlichen Wurzeln besinnen, steigen die Osloer auf Englisch um. Außerdem gastieren auf dem Konzeptalbum »BIOGRAPHY OBSCENE« Streicher, Blechbläser, Klavierspieler.

Vordergründig mögen Tulus' Stücke, da einfach gestaltet, unspektakulär wirken. Doch genauer gehört erschaffen Sänger/Gitarrist Sverre, Bassist Victor plus Schlagzeuger Bergli zehn effektvolle Stampfer. Ganz ohne Saitenraserei, ohne Blastbeats – und leider mit einer Gesamtspielzeit von nur 35 Minuten. Ein unterhaltsames Scheibchen, nicht nur für Black Metal-Sammler. (nat)



Siehe auch:
Vreid

   

Cold Core Collection
(2 CDs, 2000, Facefront ff010)

Da Tulus mittlerweile Kultstatus genießen, beschloss deren findige Plattenfirma, ihren Fans ein dickes Paket zu schnüren: Zusätzlich zu den beiden ersten, schwer erhältlichen Alben »PURE BLACK ENERGY« aus dem Jahre 1997 sowie »MYSTERION« 1998 liegen die Demos »Samlerens Kammer« (1994) und »Midvintermane« (1995) mit im Geschenkkarton.

Als Bonustracks covern die Norweger David Bowies »Space Oddity« und Obituarys »Slowly We Rot«. Eine Spur härter, räudiger, wilder als auf »EVIL 1999« werkeln sie auf dieser Zusammenstellung. Der Titel des Debüts charakterisiert perfekt den Sound des Trios: Pure schwarze Energie strömt aus den Boxen, wenn Sarke, Gottskalk und Blodstrup ihre Instrumente/Stimmbänder bearbeiten. Urig. Böse. Schwarz. (nat)



Siehe auch:
Sarke



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