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Alle Rezensionen zu Laurila
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

Laurila
(EP, 2006, Kinkt Records KINCD005)

Der Mann weiß, was Sehnsucht ist. Und Unverstandensein. Und perfektes Timing. Und ist ein Meister der Zwischentöne. Der gute Geist des Powerpop ist auf der selbstbetitelten Debüt-EP von Janne Laurila ebenso aktiv wie sanfte Americana-Einflüsse. Ach, schnöde Wörter scheinen hier so klobig wie Reisetrolleys amerikanischer Touristen, wenn es darum geht, die Zärtlichkeit, Klugheit und Hingabe zu beschreiben, die in diesen vier Songs stecken. Die ganz unterschiedlich sind und trotzdem durch eine starke Klammer zusammengehalten werden: das Talent des Mannes aus Tampere.

Janne Laurila war mit seiner Band Office Building seit Ende der 90er ein Fixpunkt in der der finnischen Popwelt. Diese Band ruht nach drei sehr guten Alben in Frieden, doch Laurila hat sich für sein neues Projekt Verstärkung von treibenden Kräften aus dem Live-Line-Up der Tigerbombs und den Singer-Songwriter-Träumer Jukka Salminen alias Tapes geholt. »Passt das?«, denkt man bangend. Unbedingt! »Number Down« ist eine unwiderstehliche Power-Perle und »Endless Summer« der Soundtrack für jeden traurigen Sommer. »I'll wear this crown of loneliness with pride«, singt Laurila hier. Man muss ihn dafür lieben. (emv)



Siehe auch:
Tigerbombs
Office Building
Tapes
Tässä Me Uimme, Tätä me Juomme

 Laurila: Laurila

Offizielle Website

Offizielle Website      www.laurila.com

   

Boyhood
(2007, Kinkt Records KINCD 7)

Achtung, hier läuft eine hinterlistige Charme-Offensive, die sich hinter atemlosen Gitarren- and Schlagzeugeskapaden verbirgt. Aber Janne Laurila kann den Romantiker in sich keine Sekunde ignorieren. Deshalb sind die elf Songs auf dem Debüt-Longplayer »BOYHOOD« mit Hilfe seiner bestens aufgelegten Freunde aus dem Tigerbombs-Umfeld zwar temporeicher ausgefallen als die drei Alben, die Janne mit seiner Ex-Formation Office Building vorgelegt hat. Aber sie sind und bleiben so unwiderstehlich fröhlich wie der Sänger selbst.

Den Powerpop werden die Fünf aus Tampere nicht revolutionieren. Wen kümmerts, so lange Songs wie »Genius On The Run» oder »Its Not Too Late» die Grundtugenden jedes guten Popsongs pflegen: superlebendig sein. Zärtlich sein. Selbstironisch sein. Und das Leben feiern. (emv)



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