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Alle Rezensionen zu Electrocutango
(Genre »Beats«, Land »Norwegen«)

 

Felino
(2006, Rapid Productions/Just Records Babelsberg RP001/04)

Finnischer Tango war gestern. Computer-Tango aus Norwegen ist die Mission von Electrocutango, einem Projekt von Sverre Indris Joner aus Oslo. Und sie gelingt ihm auf der CD »FELINO« ganz ohne Pauken und Trompeten. Zugegeben, ein paar Gäste aus Fleisch und Blut hat er sich schon ins Boot geholt, die Sängerin Julia Zenko zum Beispiel, oder den Bandoneon-Spieler Per Arne Glorvigen für den authentischen Instrumentalsound. Aber vor allem das, was Joner an digitalem Herzschmerz hervorzaubert, ist faszinierend – voller Groove und Improvisation, Witz und Schmerz, mit satten Bässen und schönem Gefrickel.

Kälte, die elektronischer Musik oft vorgeworfen wird, sucht man hier vergeblich – alles klingt handgemacht, und ja, manchmal sogar besser. Natürlich hat das oft Skurrilitätswert, als hätte Jimi Tenor Pate gestanden, oder der eine oder andere James-Bond-Soundtrack, oder als würde da gleich wer zu den satten Beats zu rappen anfangen. Wer des Tangotanzens mächtig ist, sollte es mal zu Elektrocutango versuchen. Computer haben mehr Gefühl, als man meint. (sep)



Siehe auch:
Jimi Tenor

 Electrocutango: Felino

Offizielle Website

Offizielle Website      www.electrocutango.com



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