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Alle Rezensionen zu Horna
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Ääniä Yössä
(EP, 2006, Debemur Morti/Twilight DMP0016)

Seit mittlerweile dreizehn Jahren rumoren Horna in der Unter- und Medienwelt: Hauptsächlich dank Ex-Mitglied Nazgul, alias Satanic Warmaster (nun in gleichnamiger Band aktiv), wurden/werden sie oft als extrem rechts bezeichnet. Zu diesen Vorwürfen äußern sie sich auf der offiziellen Website so: »Horna has never been and never to be a political band nor do any of the band lyrics have such content. We are satanist, heathen, Black Metal. What any ex-members might represent is not what we stand for. For once and all, may it be clear«.

Widmen wir uns nun der Musik der Satanisten: Gerade mal vier zähe, rohe Hasstiraden wettern eine Dreiviertelstunde lang aus den Boxen, konsequent scheppernd produziert. Soll man die Finnen jetzt für ihre durchgezogene Sturheit bewundern – oder wegen Monotonie verfluchen? Wäre »ÄÄNIÄ YÖSSÄ« eine EP, die nur aus den ersten drei Stücken bestünde, so könnte man zu ersterem tendieren. Doch ausgerechnet der Titeltrack, der das ganze erst zur Langrille adelt, bestärkt letzteres. Er ufert endlos aus – genauer gesagt: geht einem mächtig auf die Eier. Wisst ihr was? Entscheidet selbst. (nat)

 Horna: Ääniä Yössä

   

Askel Lähempänä Saatanaa
(2013, W.T.C. Productions ?)

Zum neunten Mal huldigen die Finnen Satan, diesmal mit »ASKEL LÄHEMPÄNÄ SAATANAA«, Zitat Horna: »Our ninth full-length is also a step closer to Satan with it's lyrical approach, closing in on a necrospiritual atmosphere«. Noch Fragen?

Auf ein fast zweiminütiges Klimper-Rausch-Ah,ah,ah-Intro folgt der Titeltrack, in dem das Quartett tatsächlich die Atmosphäre schafft, die ich auf »MUSTA KAIPUU« vermisste. Einzig der unterirdisch dumpfe, im Hintergrund versumpfende Gesang stört. Dieses Problem haben die folgenden Stücke glücklicherweise nicht mehr, wie das kräftig groovende »Kunnia Herralle, Kuninkaalle« oder das von gekonnten Geschwindigkeitswechseln geprägte »Ei Aikaa Kyyneleille«. Fans von Old School Schwarzmetall sollten in das 48-minütige »EIN SCHRITT NÄHER ZU SATAN« reinhören. (nat)

   

Musta Kaipuu
(2009, Debemur Morti DMP0051)

Ich mag Black Metal. Ich mag Old School Black Metal. Ich mag monotonen Old School Black Metal. Ich mag nordischen, monotonen Old School Black Metal. Aber dennoch springt bei Horna der Funke einfach nicht über. Auch nicht bei den wieder entdeckten Aufnahmen aus dem Jahre 2004, Teil der Aufnahme Session zu »ENVAATNAGS EFLOS SOLF ESGANTAAVNE« (erschienen 2005), die nun »MUSTA KAIPUU« füllen und damals von Shatraug, Corvus, Sargofagian sowie Ravenum eingespielt wurden.

Das »SCHWARZE VERLANGEN« bietet zehnmal rohen Black Metal, ohne Experimente, der auf monotone, düstere Riffs und einförmiges Schlagzeug setzt, gemischt mit rauem, kratzigem Krächzen – einzig das folkige »Oi Kallis Kotimaa« bricht aus dem langatmigen Einheitsbrei aus. Trotz guter Ansätze wie »Pohjaanportti« fehlt der Scheibe das gewisse Etwas. Keine Spur von klirrend kalter Atmosphäre, wie sie beispielsweise Darkthrone, Immortal, (die frühen) Satyricon oder Iskald schaffen. Die Klangqualität könnte ebenfalls besser sein. (nat)



Siehe auch:
Darkthrone
Immortal
Satyricon
Iskald



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